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Worum es geht
In dieser Folge ist Adrian Pientka zu Gast – Natursteinexperte, Unternehmer, Familienmensch und ein Typ mit klarer Haltung. Gemeinsam sprechen wir über Unternehmertum im Handwerk, den Druck als Selbstständiger, generationsbedingte Prägung, Disziplin, Erfolg und die Frage, was im Leben am Ende wirklich zählt.
Es geht um harte Schule, große Verantwortung, Familie, Kinder, Mitarbeiterführung, Selbstoptimierung, Rastlosigkeit und den Spagat zwischen Business und echtem Leben. Eine Folge über Handwerk, Haltung, Männlichkeit, Verantwortung und persönliche Entwicklung – direkt, ehrlich und mit viel Humor.
Wenn du wissen willst, wie sich Erfolg, Familie und Unternehmertum wirklich anfühlen, ist diese Folge Pflicht.
Das Gespräch zum Nachlesen
> Maschinell transkribiert (lokal, faster-whisper). Vor Verwendung als Fakt gegenlesen.
00:00Willkommen bei Chefgeflüster, dem Podcast für Führungskräfte und alle, die wissen wollen, wie es hinter den Kulissen wirklich läuft.
00:07Lars und Silvio sprechen offen, ehrlich und mit einer guten Portion Humor über Führung, Unternehmertum und den ganz normalen Wahnsinn zwischen Job, Work-Life Balance und Familie.
00:18Authentisch, direkt und garantiert ohne Bullshit also Ohren auf. Es wird geflüstert.
00:25Willkommen, meine Damen und Herren, liebe Höhrende, weil aus meiner Sicht besten Podcast Deutschlands oder Europas.
00:33Die Verlärsen sind sich doch ein wenig unsicher.
00:36Wir haben heute einen Freitagabend, ganz überraschend.
00:40Und ich habe hier zu meiner Rechten den Türsteher der Steinbrüche dieses Landes und auch im Ausland Adrian The Rock Pientka.
00:54Alias Mister Naturstein.
00:58Auch das ist richtig.
00:59Manchmal so gerufen, so wie bei Rocky Adrian.
01:01Adrian, voll oft.
01:03Mir gegenüber sitzt, um das Ganze noch zu vervollständigen, mein unfassbar gut aussehender, gestriegelter Freund und Podcast Partner und Business Partner und was noch alles so.
01:14Mit Fusselrolle.
01:15Die Schwester, die ich nie hatte.
01:17Wo ist die denn?
01:19Jason Statham, aka Lars Piezl.
01:21Vielen Dank für diese wundervolle Einladung.
01:23Und der liebe Silvio ist natürlich auch da.
01:25Adrian, mein bester.
01:27Du siehst verdammt gut aus wie immer.
01:29Ich habe mir gedacht, wie kann ein Typ so gut aussehen und du hast uns was mitgebracht.
01:33Dieses unfassbar coole Chefgeflüster bei Lars und Silvio Naturstein Stück.
01:38Du hast dein Wort gehalten.
01:40Das ist der absolute Hammer.
01:42Ich habe dich darum gebeten, dass du ...
01:44Könntest du eine Skulptur aus mir machen?
01:46Das hat der Lars gefragt.
01:48Du hast gesagt, das kann ich, aber mache ich nicht.
01:51Auf Mallorca war unser erster Podcast.
01:53Das ist jetzt quasi für dich eigentlich so eine gewohnte Sache.
01:58Absolut.
02:00Da war der erste Podcast und du hast uns versprochen,
02:03dass wenn du nach Hessen kommst, dass du uns so ein Ding mitbringst.
02:06Ich bin total begeistert.
02:08Eine Frage an der Stelle.
02:10Wie schafft man es denn, schwarz in weiß reinzubekommen?
02:13Wie ist dieses Verfahren da?
02:15Das sind wahrscheinlich zwei verschiedene Steine.
02:17Alles, was nicht schwarz sein soll, das weiß raushauen.
02:20Wie raushauen?
02:22Mit Hamer und Meister.
02:24Alles, was nicht nach einem Löwen aussieht, haust du raus.
02:27Ganz easy.
02:28Frett jetzt mal Hand aufs Herz.
02:30Wir sind jetzt nicht ...
02:32Das ist auf jeden Fall auch eine ganz wichtige Frage.
02:35Aber ich habe eine andere Frage.
02:37Sagst du, ich mache Naturstein?
02:39Oder sagst du, ich bearbeite Naturstein?
02:41Ich bin aus Naturstein.
02:43Das ist sowieso ...
02:44Okay, eins am anderen.
02:46Das Erste, wie man das macht,
02:50ich sage den Jungs, hey Jungs,
02:53das Logo bitte in dem und dem Material.
02:57Dann gehen die in die Maschine, dann programmieren die das und so weiter.
03:00Übrigens, jeder Teil war scheiße.
03:02Also, das war eine gruselige Datei.
03:04Wir haben das dann ein bisschen ...
03:06Ich habe auch zu spät damit angefangen.
03:08Hast du heute schon ein paar Mal gesagt,
03:10uns ist es nicht aufgefallen, da war so ein kleiner Riss,
03:12aber da sieht man auch einfach, was für ein Perfektionist du bist
03:14und das Erd dich auch total.
03:16Also, ich finde es mega.
03:18Es ist vor allen Dingen das erste,
03:20wollen wir sagen, Möbelstück
03:22oder das erste Chefgeflüster-Werbe-Element
03:25oder was unseren kleinen Podcast-Raum
03:27ja auch einfach total aufwerte.
03:29Wir haben diesen Podcast einfach in Stein gemeistert.
03:31In Stein gemeistert, Lars.
03:33Oh mein Gott, du solltest Politik erheben.
03:35Hammer, Alter.
03:37Gänsehaut seinen Vater.
03:39Das ist nicht mehr philosophisch, das ist auch religiös.
03:42Also, das ist resenational.
03:44Solange es nicht politisch wird, ist auch alles so.
03:47Auf jeden Fall.
03:49Sollte es irgendwie einen Menschen in Deutschland geben,
03:51der diese Backwarfolge mit dir nicht gehört hat,
03:53weil du warst ja tatsächlich unser erster Gast
03:55an dieser wunderschönen Location,
03:57stell dich doch mal ganz kurz vor.
03:59Wer bist du, was machst du, was kannst du?
04:01Wer bin ich?
04:03Das ist easy.
04:05Das meine ich mich jeden Morgen.
04:07Ich kenne dich nicht, aber ich wasche dich trotzdem.
04:09Ja, mein Name ist Adrian Pientka.
04:11Ich bin fast 42 Jahre alt.
04:13Pientka, spricht man es aus?
04:15Ja.
04:17Pientka.
04:19Wo kommt der Name her?
04:21Das ist Oberschlesisch von früher.
04:23Ja, polnisch Oberschlesisch
04:25heißt, ich glaube, Fährstchen.
04:27Das ist die Verniedlichung von Fährse.
04:29Glaub ich.
04:31Da bin ich mit dich angucken, ist nix dabei, wo ich ihn schenne.
04:33Was ist da quasi, wenn jemand der Stiften geht?
04:35Fährstchen, der ist immer weg.
04:37Nein, die Fährsamfuß.
04:39Stiften gehen tue ich nicht.
04:41Das weiß ich, aber Fährstchen.
04:43Fährstchen.
04:45Ich mach weiter.
04:47Übrigens habe ich euch mal erzählt,
04:49was Piezl heißt.
04:51Das heißt Bären-Töter.
04:53Okay, aber um dich geht es gar nicht.
04:55Das ist allerdings auch richtig.
04:57Nein, ist klar.
04:59Danke für den Side-Fact.
05:01Überleg gerade, welche Bedeutung ich cooler finde.
05:03Der Punkt geht an den Laden.
05:05Also mein kleines Fährstchen machen wir mal.
05:07Ich lauf mal weiter.
05:09Ich bin 42 Jahre alt.
05:11Habe 3 wundervolle Kinder.
05:1316, 13, 6.
05:15Ein Tyrann.
05:17Eine 2 Puppertiere.
05:19Wunderhübsch.
05:21Eine wunderbare Frau.
05:23Mädels sind die anderen.
05:2513 und 16.
05:27Da geht es jetzt ab.
05:29Da geht es richtig.
05:31Hat das früher angefangen, oder?
05:33Ich komme mit dem Kleinen besser klar.
05:35Weil der kriegt auch Kasala.
05:37Mit den Mädels, das ist schwierig.
05:39Haben die schon mal einen Freund nach Hause gemacht?
05:41Ja.
05:43Und wie hast du reagiert?
05:45Hast du Oberkörper frei die Tür aufgemacht?
05:47Migräne stäbchen auf der Schulter.
05:49Der war cool, der Typ.
05:51Ist leider schon Ex-Freund.
05:53Der war richtig cool.
05:55Aber gut, kommt in der Tat vor.
05:57Es wird schwieriger.
05:59Wenn die noch hübsch sind.
06:01Wenn die Treppe runterkommt
06:03und zur Schule geht, denkst du, okay.
06:05Willst du das hier nicht gehen?
06:09Das ist immer wie bei Bad Boys.
06:11Wenn ich Mädchen hätte,
06:13hätte ich mich immer an diese Szene in Bad Boys.
06:15Dann will sie dann abholen.
06:17Man sagt dann, du bringst die um 23 Uhr Hause.
06:19Wenn du willst 22 Uhr, gar kein Problem.
06:21Die frischen alle zusammen.
06:23Man hat einen Oberteil angehabt.
06:25Mit ein bisschen Spitze.
06:27Und ein Pulli drüber.
06:29Ganz cool.
06:31Und dann sagt sie, mein neues Oberteil.
06:33Dann macht sie so ein bisschen auf.
06:35Denkst du, das kannst du noch nicht zu den Schultern ziehen.
06:37Das machen alle.
06:39Zu welcher?
06:41Ja, okay.
06:43Muss man sich ein bisschen zusammennehmen.
06:45Aber alles cool.
06:47Ich bin der 6. Generation Steinmetz.
06:49Ich habe nicht nur mit Grabstein zu tun.
06:51Im Gegenteil, wir machen nur den Innenausbau.
06:53Aber wie hat es angefangen?
06:55Vor 6 Generationen.
06:57Weißt du das noch, wer das war?
06:59Das waren das für ein Jahrhundert.
07:01Man rechnet immer so ca.
07:03Ich würde mir jetzt mal 180, 200 Jahre zurückrechnen.
07:05200 Jahre.
07:07Das ist schon krass.
07:09Die Leute, die sagen, bei mir läuft,
07:11da sei ich ja klar,
07:13bei deinem Oberteil schon gelaufen.
07:15Die haben ja quasi bei den Pyramiden auch mitgeholfen.
07:17So ähnlich.
07:19Das finde ich übrigens supergeil.
07:21Pyramiden.
07:23Aber nee, in der Tat, das, was ich zurückverfolgen kann,
07:25ist Straßenbau.
07:27Damals ...
07:29Weil die Steinmetze das gemacht?
07:31Betonwerkstein.
07:33Grabsteine ganz viel.
07:35Dann Kirchen, Wiederaufbau nach dem Krieg.
07:37Das sind so Sachen.
07:39Aber ich sage mal, das, was für mich interessant ist,
07:41was für uns interessant ist,
07:43ist ja immer die Generation des Vaters.
07:45Und vielleicht ist Großvaters.
07:47Und dann hört's ja auch das Interesse ehrlicherweise auf.
07:49Schon nach 3 Generationen
07:51hatte ich eigentlich eh jeder vergessen.
07:53Ist so.
07:55Und Chefgeflüster ist jetzt in Steigen gemeißelt.
07:57Das war jetzt auch keiner mehr so schnell.
07:59Was?
08:01Wie war das? Die 10 Gebote,
08:03die war in Steigen gemeißelt.
08:05Also, ich bin bei dem Firmenlogo nicht in Stein.
08:07Es ist uns wirklich auch total die Ehre.
08:09Ich guck da die ganze Zeit hin.
08:11Das macht mich sehr, sehr stolz.
08:13Gerade wir haben ja an Weihnachten
08:15eine Mähfolge rausgehauen,
08:17wo wir einfach mal das Jahr
08:19Revue passieren lassen haben.
08:21Und da kriege ich Gänsehauten.
08:23Und wenn ich das jetzt so sehe
08:25und die Verbindung dazu.
08:27Wir sind jetzt auch nicht seit 3 Jahren befreundet,
08:29sondern wir haben uns auf Mallorca kennengelernt.
08:31Das war lieber auf dem ersten Blick.
08:33Für mich war es auf jeden Fall so,
08:35ich würde immer noch gerne mal deine Brust anfassen.
08:37Ist nur für meine Frau.
08:39Deswegen macht mich das natürlich total stolz,
08:41dass du A gefühlte 12 Stunden je hergefahren bist.
08:43Mit dem Stau.
08:45Wir haben ja schon theoretisch,
08:47wir haben jetzt gleich 18 Uhr
08:49und wir haben ja theoretisch vor 3 Stunden mit dir gerechnet.
08:51Und sind einfach super, super stolz,
08:53dass du hergekommen bist und das für uns
08:55dieses schöne Geschenk mitgebracht hast.
08:57Adrian, vielen, vielen Dank an der Stelle.
08:59Sehr gerne.
09:01Und deine Firma ist ansässig
09:03in Düsseldorf, richtig?
09:05Mitten in Düsseldorf.
09:07Und du stellst aus?
09:09Ja, wir stellen aus.
09:11Ähnlich wie deine?
09:13Vielleicht ein bisschen cooler?
09:15Ja, würde ich gefühlen.
09:17Wir haben aber auch 16 Generationen dran mitgewirkt,
09:19bei denen nur eine.
09:21Nein, ganz anders.
09:23Wenn wir im Naturstein ist es so,
09:25wenn ich bei meinem Vater ins Haus komme
09:27oder bei meinen Eltern ins Haus,
09:29ist es ein Mausoleum.
09:31Jede Soculeiste, jeder Stein.
09:33Es ist alles aus Stein, es ist Wahnsinn.
09:35Es wird sogar Bettkasten aus Stein.
09:37Wir hatten ja schon diesen Witz
09:39und wir haben auch ein Brett Feuerstein.
09:41Das ist wie bei den Flintstones aus.
09:43Aber als ich will mal.
09:45Ich hatte ein extra Witz, ich will mal.
09:47Wirklich, wirklich.
09:49Hast du Loch im Auto?
09:51Hast du deswegen so lange gebraucht?
09:53Ja, vielleicht ist er gelaufen.
09:55Scheiße, nicht ein Loch.
09:57Oh Gott, wie witzig.
09:59Der Running Gag für unsere Höhenden
10:01muss man natürlich sagen,
10:03ist an der Stelle, dass letztens
10:05bei der BAKWA plus Veranstaltung online
10:07das künftig ist.
10:09Du hast einen Vortrag gehalten
10:11und hast über den Flintstones costume
10:13zu den Zeitungen noch nicht.
10:15Und der liebe Lars hatte nix besseres zu tun.
10:17Ich hab auch hier am Schreibtisch gesessen
10:19und er saß zu Hause am Computer.
10:21Man hat ja auch alle so gesehen.
10:23Man hat Simon nicht angesehen.
10:25Diese Schlitz-Solli, diese 2 Hörner hat er gut weggefalt.
10:27Auf einmal schickte er in die Gruppe ein Bild.
10:29Ich hab Training gelacht.
10:31Das passt halt auch so zu dir.
10:33Du weißt du, weil ich so sehr an dir schätze.
10:35Uns ist nicht übel oder im Zeitpunkt.
10:37Ob man das witzig findet, während wir vor der Kamera sind.
10:39Ich distanziere mich von der Aktion total, ja?
10:41Weil ich glaube Stress will man mit Tieren gewöhnen.
10:43Heißt du fährst hier nur oder was?
10:45Ich distanziere mich davon.
10:47Wir haben kurz überlegt, hey, hoffentlich.
10:49Also er hatte kurz überlegt, meins er nimmt uns das Übel.
10:51Nein, er hat voll gelacht.
10:53Das schätzt sich so an dir.
10:55Dass du da auch einfach sagst, hey, lustig.
10:57Ich habe mir dann noch eins hinterher.
10:59Hast du das auch gesehen, mit der Keule dann noch rein?
11:01Nein.
11:03Das Ding wurde immer kürzer.
11:05Ja, genau.
11:07Das andere immer länger.
11:09In Düsseldorf, du hast eine Naturstein-Manufaktur demnach.
11:11Ja.
11:13Wie viele Mitarbeiter hast du?
11:15Wie viele Mitarbeiter arbeiten?
11:17Arbeit dein Papa noch mit?
11:19Nein.
11:21Zum Glück nicht mehr.
11:23Ja, kann ich.
11:25Er hat seinen Feierabend verdient.
11:27Seinen Ruhetag definitiv.
11:29Wer ist dein Dad?
11:3126, der wird dieses Jahr ...
11:3367 wird er dieses Jahr.
11:3567.
11:37Dein Papa heißt?
11:39Lorenz.
11:41Definitiv.
11:43Hast du Geschwister?
11:45Ja, ein Bruder, zwei Jahre jünger.
11:47Macht er mit in der Manufaktur?
11:49Nein, der war ...
11:51Anfangs war er da, hat seine Ausbildung dann drin gemacht.
11:53Aber wir sind so diametral auseinander.
11:55Dass damit nicht funktioniert,
11:57das würde heute niemals funktionieren.
11:59Hast du den Laden von deinem Dad übernommen?
12:01Übernommen, ja.
12:03Muss man vorsichtig sein in Deutschland.
12:05Ich habe ihn mit viel Geld abgekauft.
12:07Wie mobile.
12:09Den Bestand, die Assets.
12:11Definitiv, ja.
12:13Taktisch gut gemacht.
12:15Man kriegt A.
12:17Nichts geschenkt in Deutschland.
12:19B.
12:21Ich möchte auch nichts geschenkt bekommen.
12:24Von keinem.
12:26Außerdem ist es auch so in einer steuerlichen Konstellation.
12:28Geht jetzt ins Erbe und so weiter.
12:30Will ich nicht.
12:32Ich will dafür bezahlen.
12:34Das ist meine Entscheidung.
12:36Ich bin keinem was schuldig.
12:38Punkt.
12:40Gute Einstellung.
12:42Wann hast du die Entscheidung getroffen?
12:44Wie lange ist das jetzt her?
12:46Ich würde mal sagen,
12:48wir haben so versucht, eine Übergabe zu machen ab 2015.
12:50Das hat nie geklappt.
12:522020 habe ich dann gesagt,
12:54wir kriegen das jetzt hin oder nicht.
12:56Dann war das 2020.
12:58Da habe ich das Ding gekauft.
13:00Das ist der GBH?
13:02Ja.
13:04Wie lange hat dieser Übergang so gedauert?
13:06Ist er immer in die Firma gekommen und konnte schwer loslassen?
13:08Nein, das gar nicht.
13:10Sobald der Notarvertrag Geld am Konto war,
13:12war er nicht mehr da.
13:14Er ist ja auch Fährstchen.
13:16Du hast alles richtig gemacht.
13:18Das war meine größte Sorge.
13:20Zu meinem Liebling.
13:22Der wird uns noch nerven.
13:24Der wird immer kommen und immer alles besser wissen.
13:26Gar nicht.
13:28Der hat gelebt für diese Firma.
13:30Für diesen Beruf.
13:32Der kommt gerne mal vorbei und guckt.
13:34Aber das ist gar nicht mehr sein Ding.
13:36Ist er stolz, wenn er kommt?
13:38Hat er nie gesagt.
13:40Aber ich glaube schon, dass er das ist.
13:42Hast du harte Schule von zuhause?
13:44Ja, sehr hart.
13:46Steinhard.
13:48Eine 2 in der Meisterprüfung.
13:50Richtig gute Note.
13:52Das ist das Beste.
13:54Warum kein 1?
13:56Kein 1, ja.
13:58Aber hat es dir geschadet?
14:00Gar nicht.
14:02Das Beste für seine Fährstchen?
14:04Richtig.
14:06Nein, ich brauche eher Druck.
14:08Eher Stress.
14:10Eher ein richtigen Sparringspartner.
14:12Eier, Eier und alles gut.
14:14Das mag ich nicht.
14:16Komischerweise ist das ein Generationending.
14:18Ich bin zum Beispiel
14:20unfassbar stolz auf meine Kinder.
14:22Und gerade mal so eine kleine Anekdote.
14:24Mein Sohn ist jetzt 9.
14:26Der wird jetzt 10 im März.
14:28Fußball ist ein Leben.
14:30Wir haben auch lange gebraucht,
14:32um einen Verein zu finden und so weiter.
14:34Ben ist so diszipliniert
14:36und auch in der Schule.
14:38Er ist ein Einzerschüler.
14:40Er ist ein ganz hübscher Kerl.
14:42Und ich war jetzt am Samstag.
14:44Hat er von der Mama tatsächlich.
14:46Am Samstag war ich in ...
14:48So nach mir,
14:50dass ich irgendwann mal Lkw auf DSFer sagte.
14:52Den musste ich faulen,
14:54um in den Ball abzuredenken.
14:56Genau, den Leo musste er.
14:58Wir haben ein Fußballgarten.
15:00Bambam ist auch vom Flintstones.
15:02Ich sage immer, das ist mein kleiner Bambam.
15:04Auf alle Fälle, Ben,
15:06wir waren jetzt am ...
15:08Was war das gestern?
15:10Ja, gestern war das.
15:12Gestern war ich 5 Kilometer joggen,
15:145-40 Minuten.
15:16Und nicht so hinterher.
15:18Die Leute, die verweilen,
15:20der ist noch ein bisschen jünger, wie sie.
15:22Auf alle Fälle, der hat gestern original
15:2445 Minuten 5 Kilometer lang
15:26ist der gerannt mit mir
15:28und hat ein Ball vor sich hergetribbelt.
15:30Geil, ne?
15:32Hat einfach ein Ball vor sich hergetribbelt.
15:34Ich bin fast gestorben.
15:36Ich hab mich fast erbrochen vor meiner Haustür.
15:38Auf alle Fälle,
15:40ich bring es noch zu Ende.
15:42Ich sage ihm dann halt auch sehr regelmäßig,
15:44Ben, ich bin unfassbar stolz auf dich.
15:46Ich glaube, mindestens einmal die Woche
15:48sage ich, Ben, du bist ein ganz, ganz toller Kerl
15:50und ich bin unfassbar stolz auf dich
15:52und ich find total schön, dass du mein Sohn bist.
15:54Aber ich find das irgendwie wichtig
15:56und mir tut das total leid, aber das ist von Generationen.
15:58Mein Papa konnte das zum Beispiel auch nicht.
16:00Wenn er nichts gesagt hat, war das ...
16:02Das war nur ...
16:04Ich hab noch nie ein Danke gehört.
16:06Oder ein,
16:08hast du geil gemacht, noch nie.
16:10Ich sehe das in seinen Blicken,
16:12das weiß ich jetzt mit 42.
16:14Das wusste ich auch mit, mit 30.
16:16Aber vorher war das natürlich komisch.
16:18Das ist bei meinen Kindern ganz anders.
16:20Da kommuniziert man ganz anders.
16:22Da sagt man wirklich, was man fühlt,
16:24ich liebe dich,
16:26hast du richtig geil gemacht, ich freue mich drauf.
16:28Du bist voll der Bengal, aber find ich super.
16:30Solche Sachen.
16:32Aber vielleicht sagst du das auch,
16:34weil du das nicht erfahren hast.
16:36Weil dir das vielleicht gefehlt hat, weißt du?
16:38Weil das vielleicht ...
16:40Der war halt nicht so der, der die krassen Gefühle gezeigt hat.
16:43Aber er sagt halt auch,
16:44vielleicht hätte er das öfters mal machen sollen.
16:46Vielleicht bereult er auch an der einen oder anderen Stelle,
16:48weil er ist halt genau das Gegenteil als Opa.
16:50Er ist als Opa so unfassbar,
16:52das liebevoll
16:54und er will wirklich mit den Kindern
16:56und drückt die.
16:58Aber woher kommt das?
17:00Das ist ja schon die Generation davor.
17:02Die war ja noch härter.
17:04Das ist ja eine Nachkriegsgeneration.
17:06Da konnte man nur funktionieren.
17:08Da hat sich die Halle gegangen.
17:10Das habe ich so ...
17:12Als kleiner Junge,
17:14ich war ja jedes Wochenende da
17:16und der ist durch die Mitarbeiter gegangen
17:18und der hat ihn auf die Schulter geklopft,
17:20aber nicht so leicht, sondern wirklich so
17:22wie lange soll ich noch auf dich drauf zahlen?
17:24So richtig hart.
17:26Aber herzlich, das war früher normal.
17:28Aber das hat sich dann natürlich gerne,
17:30das haben die mitbekommen.
17:32Heute wird es eine Klage im Haus, logisch.
17:34Ich muss auch sagen,
17:36es ist ein bisschen zu sensibel.
17:38Definitiv.
17:40Das sind Weichgespülte.
17:42Dass man Gefühle hat und über Gefühle spricht
17:44und es ist ja alles schön und gut.
17:46Aber das kann man machen,
17:48wenn man sich ein Fundament gebaut hat.
17:50Ich sage euch jetzt ein kurzes Beispiel.
17:52Tagesaktuell.
17:54In der Zeit, wo jetzt
17:56dieser schlimme Blizzard auf uns zugekommen ist,
17:58dieser schlimme Winter,
18:00den hatten wir ja noch nie.
18:02Es ist ja tatsächlich nur meine Meinung.
18:04Sehr heißen Sommer.
18:06Nicht mehr so, dass eine strahlende Sonne
18:08wie früher in der ARD, 35 Grad
18:10im Sommer, Sommerfähen,
18:12Bombenwetter, da war eine Sonne über Deutschland.
18:14Oh nein, das war mal wieder Winter.
18:16Heute ist bedrohlich.
18:18Und jetzt hatten wir ja kürzlich die Situation,
18:20dass an den Schulen, die Schulen haben gesagt,
18:22oh, es ist ein bisschen glatt.
18:24Es war Montag.
18:26Es ist jetzt alles ein bisschen Zeit versetzt,
18:28aber wir reden jetzt von
18:30Mitte Januar.
18:32Die Kinder können zu Hause bleiben.
18:34Und ich glaube, es gab auch die ein oder andere Familie,
18:36die ihre Kinder nicht in die Schule geschickt haben.
18:38Unser Schulweg, da wo wir wohnen, ist
18:40800 Meter.
18:42Du läufst einmal da hoch, rechts, links, Kombination.
18:44Dann bist du in der Schule.
18:46Wenn ich denke mir immer, was passiert denn,
18:48wenn du von deinem Kind alle Steine immer wegräumst?
18:50Absolut.
18:52Ich finde, Kinder müssen doch lernen,
18:54wie es ist, wenn der Gehweg ein bisschen gefroren ist,
18:56wenn es schneit.
18:58Und Ben sagt, guck mal, der ein oder andere,
19:00wir sind privilegiert,
19:02dass wir lernen dürfen.
19:04Es gibt super, super viele Kinder auf diesem Planeten,
19:06die haben gar keine Schule.
19:08Das hast du gut gesagt.
19:10Also freut dich doch, dass du in die Schule kannst
19:12bauen der Pausen, Schneemann,
19:14macht einen richtig geilen Schneeball.
19:16Und freut euch doch über den Winter,
19:18so wie wir es gemacht haben.
19:20Und das ist, glaube ich, das Problem.
19:22Ist mir nur meine persönliche Meinung.
19:24Wo wir aufpassen müssen,
19:26dass wir nicht alle zu weich werden.
19:28Wenn es weitergeht,
19:30das wird gerade schwierig, glaube ich.
19:32Weil genau wie solche Situationen.
19:34Es schneit. Mein Kind bleibt zu Hause.
19:36Ja, es schneit. Es hat vor 100 Jahren schon geschneit.
19:38Und alle haben es geschafft,
19:40ihr müsst nicht über ein Miedenfeld in die Schule laufen,
19:42sondern einfach nur durch den Schnee.
19:44Also wir haben früher,
19:46das finde ich schade.
19:48Wir haben die Achsen abgeschraubt,
19:50um ein Snowboard zu bauen.
19:52Das hat null funktioniert.
19:54Wir sind auf die Fresse gefallen,
19:56da gab es noch gar keinen Schnee.
19:58Ich habe mir schon den Arsch aufgerissen in den Schlitten.
20:00Ja.
20:02Weil am Ende einfach die Straße kam.
20:04Ohne Scheiß, das war die geilste Zeitung.
20:06Das ist es, das brauchen Bängel.
20:08Mädchen sind da anders.
20:10Aber Jungs, die brauchen das.
20:12Mein Sohn, der springt von der sechsten Treppe.
20:14Guck mal, Papa, was ich kann.
20:16Wurm, springt der runter.
20:18Ich sehe das. Ich finde das geil.
20:20Aber mir tun die Knie weh, wenn er aufkommt.
20:22Das tun wir wirklich weh.
20:24Das ist auch, wenn man mal hinhintotzt,
20:26dann sage ich auch, komm schnell auf.
20:28Schaffst du, mittlerweile freut ihn das viel mehr.
20:30Wenn er aufsteht und ich jubel,
20:32nehm ihn hoch und sagt,
20:34chä, bier, chä, bier, in der Nacht.
20:36Das macht er viel lieber,
20:38als dass ich ihn gleich über aufhebe und sage, du armer Kerl.
20:40Genau, das ist das.
20:42Dann machst du so, du armer
20:44und dann fängt er an zu heulen.
20:46Geht gar nicht.
20:48Ich glaube, Ben ist auch schon.
20:50Der hat mal so ein Kaminsims umgeworfen,
20:52der war jetzt auch irgendwie gefährlich.
20:54Ja, und da hat er hier so ein Cut unter dem Auge gehabt
20:56und so Sachen, ne?
20:58Aber das stecken die Kleinen halt auch gut weg.
21:00Das war auch so eine Situation.
21:02Meine Frau hat einfach wirklich schlimm geblutet,
21:04ein bisschen höher wäre es halt wirklich echt bös ausgegangen.
21:06Da haben wir noch hier in Dieburg gewohnt.
21:08Und ich bin hier im Büro
21:10und meine Frau hofft mich an,
21:12Schatz, du musst mit Ben ins Krankenhaus fahren.
21:14Dem ist eine Glasscheibe ins Gesicht gefallen.
21:16Und hat dann halt aufgelegt, weil sie sich wieder um Ben kümmern.
21:18Er hat von meinem geistigen Auge
21:20die haben alle gedacht, was ist mit dem los?
21:22Ich bin hier mit quitschenden Rädern vom Hof gefahren.
21:24Ey, ich habe drei Omas überfahren, ein Hund,
21:26ich war dann zu Hause.
21:28Da hat er hier so ein Cut gehabt,
21:30dann sind wir ins Krankenhaus gefahren, dann war alles gut.
21:32Also ich finde es einfach schön,
21:34wenn Kinder heutzutage rausgehen in die Natur,
21:36weil so war es bei uns auch, da war es klar.
21:38Einer hatte einen Fußball, der war ein bisschen kaputt.
21:40Da musste irgendwie Luft drauf,
21:42haben uns draußen getroffen, angekickt
21:44und haben einfach in der Natur gewesen.
21:46Da freue ich mich für meine Kinder total,
21:48um uns so Sachen.
21:50Richtig, ich fand das Schlimmste war,
21:52nach Hause zu müssen.
21:54Abends nach Hause zu müssen.
21:56Die hat was abgemacht,
21:58wenn die Glocke am Kirchen klingelt
22:00oder wenn die Leuchten angehen.
22:02Meine Mutter hat mich teilweise nachts im Dorf zu.
22:04Also Stubmarrest war das Schlimmste.
22:06Heute?
22:08Stubmarrest, das ist geil.
22:10Ja, die Stubmarrest.
22:12Der hat schon aufbekommen.
22:14Gibt es noch heutzutage,
22:16wenn du die Stubmarrest gegeben hast?
22:18Ja.
22:20Entgegen meiner Frau.
22:22Das haben wir noch nie gemacht, ne?
22:24Doch ist schon so, setz dich jetzt aufs Zimmer,
22:26keine Musik, kein gar nichts,
22:28einfach mal halbe Stunde da sitzen.
22:30Die dürfen dann auch nicht,
22:32die müssen sich mit sich selber beschäftigen.
22:34Also wir haben jetzt die Regel bei,
22:36also Ben, der Große,
22:38der spielt ja wirklich und liest Bücher
22:40und ist in seinem Zimmer, der kleine Bam Bam,
22:42der ist wirklich,
22:44meine Frau ist ein Pädagoge,
22:46die sagt zu Recht, du wirst nicht beim Essen
22:48mit dem iPad da sitzen, so was gibt es bei uns nicht
22:50und du hast so eine gewisse,
22:52sag mal mal 60 Minuten am Tag, wo wir Medienzeit haben.
22:54So viel?
22:56Das heißt 30 Minuten, wenn die so aus der Schule kommen
22:58und dann nochmal irgendwie 30 Minuten abends
23:00am Wochenende.
23:02Wir haben jetzt gesagt, du musst eine halbe Stunde
23:04in dein Zimmer spielen, bis du was gucken darfst.
23:06Der kommt 17 mal raus
23:08und das ist auch irgendwie faszinierend zu sehen,
23:10weil wo ich und auch meine Freundin,
23:12in unserem Zimmer gespielt habe,
23:14ich habe Spielzeuge bespielt, bis der Lack ab war.
23:16Aber warum?
23:18Weil ich zu Weihnachten dieses eine Spielzeug bekommen habe.
23:20Heute rollt so ein 7,5 Tonner
23:22von meinen Eltern an,
23:24du bist so eine Stunde damit beschäftigt,
23:26überhaupt die Sachen auszuladen
23:28und bei meinem Kleinen, da geht es dann irgendwie nur darum,
23:30aufreisen, okay cool,
23:32nächste, aber frag mich mal, wie viel er damit spielt.
23:34Und das liegt da dran,
23:36weil wir diesen Überfluss an Spielzeug haben.
23:38Wir hatten 64 Geschenke
23:40dieses Weihnachten.
23:4264?
23:4416-Jährigen, 13-Jährigen,
23:466-Jährigen,
23:481- und 10-Jährigen und 1- und 7-Jährigen.
23:505 Kinder.
23:52Ich werde kleiner zeigen und auf die Malediven geflogen für 2 Monate.
23:54Das ist so krass, die Lara
23:56hat eine gute Entscheidung getroffen, die sagt immer,
23:58wir geben denn jeden Tag nur ein bisschen,
24:00dass wir wenigstens noch diese Freude
24:02in der Frage erleben.
24:04Also wir sortieren es dann ein bisschen
24:06und dann werden die irgendwie 4 Wochen geschenkt.
24:08Jeden Tag ein Stück Brot.
24:10Da wissen die den Bräuler am Wochenende richtig zu.
24:12Geil.
24:14Aber um zu dir zurückzukommen.
24:16Die Generation, wir sind jetzt schon bis zu deinem
24:18Opa quasi zurück.
24:20Wie ist es mit deinem Ur-Opa?
24:22Sind da noch Erinnerungen da?
24:24Hängt ihr noch irgendwo an der Wand als Bild?
24:26Nee, also es ist so,
24:28dass die Männer in unserer Familie nicht so kommunikativ sind.
24:30Du musst immer auf Enter drücken,
24:32immer Enter drücken, immer Enter drücken,
24:34um weiterzukommen.
24:36Auf jeden Fall in der Familie.
24:38Ja, obwohl, also wenn du meine Frau kennenlernen wirst,
24:40dann die hat die geilsten Fragen.
24:42Ja?
24:44Die weiß alles über dich nach 2 Stunden.
24:46Wirklich.
24:48Ich...
24:50Ist eine gute Eigenschaft.
24:52Total. Absolut.
24:54Ist sie Psychologin oder?
24:56Nee, rechts am Welten.
24:58Ja? Was für ein Bereich?
25:00Ja, nee, rechts.
25:02Nein, sie ist sehr gerne...
25:04Ja, es ist ein Rechtsrecht, dass es so ihr stecken wird.
25:06Aber die ist
25:08von sich aus super
25:10ja, wie sagt man es,
25:12so sozial, die kann sich total gut in Menschen reinverteckt.
25:14Und die ist einfach
25:16präsent. Jeder mag die.
25:18Die stellt die richtigen Fragen, die kann super kommunizieren.
25:20Zu wem gehen die Kinder,
25:22wenn sie irgendwas wollen,
25:24zu dir oder zu ihr?
25:26Zu ihr.
25:28Die Töchter auch?
25:33Ich bin knallhart.
25:35Ich bin steinhart.
25:37Ich bin steinhart in...
25:39Ja.
25:41Weil wenn ich etwas sage,
25:43dann mache ich das auch.
25:45Ob das dann immer richtig oder falsch ist,
25:47ist erstmal egal, aber das Wichtige ist,
25:49ich halte mich dann
25:51leider daran.
25:53Und wenn die...
25:55bei meiner Frau, das ist halt das...
25:57Ich will nicht sagen,
25:59das ist schlecht oder das ist nicht richtig.
26:01Die hört sich das an, die wegt dann ab
26:03und die sich super ist.
26:05Was natürlich in der Autorität etwas schwierig ist.
26:07Aber ist nur der Harte quasi in der Rolle?
26:09Ja, doch schon.
26:11Und deine Frau hat die eine harte Schule bei ihren Eltern gehabt?
26:13Weil das jetzt interessant.
26:15Hat sie auch, aber anders.
26:17Hat sie auch, ja.
26:19Also die waren natürlich nochmal...
26:21meine Frau ist ein bisschen älter als ich
26:23und die...
26:25und die beiden sind auch so diametral auseinander.
26:27Das sind so...
26:29das sind...
26:31Akademiker und meine Eltern sind aus dem Leben.
26:33Also nochmal was anderes.
26:35Aber
26:37beide
26:39vereint total gut.
26:41Und wir hatten beide eine tolle Kindheit.
26:43Aber halt sehr unterschiedlich.
26:45Das ist auch okay so.
26:47Wie kriegt ihr denn den Spargarten?
26:49Du bist selbstständig, jeder selbständiger
26:51dieses Landes
26:53der kann sich ja vorstellen,
26:55dass das eine Herausforderung ist.
26:57Wir haben ja heute mal kurz telefoniert.
26:59Ich habe gerade noch voll viel zu tun.
27:01Ich fahre so gegen elf los.
27:03Dass du jetzt sechs Stunden im Stau standest,
27:05konnte keine Ahnung.
27:07Aber wie kriegt ihr denn...
27:09weil das ist ja das, wo eine Ehe am Ende des Tages auch gefährdet ist.
27:11In dem Moment wo
27:13zwei Menschen Stress haben.
27:15Ich weiß nicht, ist deine Frau arbeitet sie aktuell?
27:17Sie arbeitet auch Vollzeit?
27:19Vollzeit.
27:21Und wie kriegt ihr diesen Spargarten?
27:23Also sie ist eine...
27:25ich bin Handwerker.
27:27Also du klöppelst dann auch noch die Natursteine weg.
27:29Das nicht, aber...
27:31Tagelang in dem Chef geflistert.
27:33Im Bergwerk.
27:35Im Bergwerk.
27:37Ich hole den selber.
27:39Wir sagen immer so Spaß ist halber.
27:41Ich Muskel sie Kopf.
27:43Das zieht sich...
27:45Ja, das ist wirklich so.
27:47Das zieht sich auch durch.
27:49Das ist wie dann die Flintstones.
27:51Ja, das ist wirklich so wild.
27:53Wenn du sie so gegenüber erstellst.
27:55Ja, das sieht original die Flintstones sein.
27:57Ich sag ihr etwas.
27:59Und sie formuliert einen Text.
28:01Der ist so messerscharf.
28:03Da hast du Angst vor diesem...
28:05Ja, das ist bei Anwälten aber oft so.
28:07Wenn du einen Anwaltsbrief bekommst, denkst du dir...
28:09Jetzt was Witziges.
28:11Als wir uns kennengelernt haben damals.
28:13Wo habt ihr euch kennengelernt?
28:15In der Sauna.
28:17In der Sauna.
28:19Hat sie sich sofort für dich entschieden?
28:21Die Geschichte überlasse ich immer ihr.
28:23Wie sehe ich jetzt aus?
28:25Wenn ich dieses Kompliment von Mann zu Mann mal kurz machen kann.
28:27Adrienne, du bist ein verdammt gut aussehender Typ.
28:29Du bist...
28:31Also wirklich, wenn Adronis einen anderen Namen hätte,
28:33wäre es Adrian.
28:35Vielleicht hat sie mich damals ausgewählt.
28:37Deshalb vielleicht.
28:39Das war so das erste Ding.
28:41Aber wie viele Jahre siehst du schon so aus?
28:43Ich glaube du warst auch mal ein bisschen mobbelig.
28:45Also ich will mich mal auch outen.
28:47Ich habe früher 115 kg gewogen.
28:49Ich habe keine Muskel, also richtig schön.
28:51115 habe ich das letzte Mal gewogen, als ich 9 war.
28:55Bei mir war das so mit 16, aber ich habe 115.
28:57Ich war auch ein Pummelchen.
28:59Ich war jetzt wieder ein Pummelchen.
29:01Ich war ein Pummelchen, war dann wirklich krass schlank und durchtrainiert.
29:03Und jetzt bin ich wieder,
29:05nachdem ich aufgehört habe zu rauchen, habe ich wieder ein bisschen...
29:07Also ich habe ein...
29:09Ich will nicht sagen Problem.
29:11Bei mir ist das so.
29:13Und das ist wirklich entgegen
29:15aller unternehmerischen
29:17Grundsätze oder Empfehlungen,
29:19was du gesagt hast.
29:21Ich habe mal 150%,
29:2375%.
29:25180%,
29:2770%.
29:29Was, Körperfettanteil oder?
29:31Nee, in allem, Performance.
29:33Egal ob das Sport ist, ob das Körperfettanteil ist.
29:35Das ist wirklich so, ne?
29:37Also ich habe keine Konstanz.
29:39Warte, warte, warte, warte, warte,
29:41das Zitat deiner Frau,
29:43was ich auch oft zu Hause bei mir höre.
29:45Du machst alles aber immer total extrem.
29:47Das heißt, fressen auch.
29:49Ich habe Phasen.
29:51Also ich kann mich sehr gut auf eine Sache
29:53fokussieren.
29:55Aber nicht lange.
29:57Ich habe nicht diese Kontinuität,
29:59wo ich sage, ey, pass auf.
30:01Ich nehme jetzt das vor und das ziehe ich jetzt mal
30:03ein Jahr komplett durch.
30:05Fällt mir auch was ein,
30:07wo ich nicht sonderlich stand hab mit.
30:09Prost.
30:11Ich habe keine Konstante.
30:13Das ist mein
30:15Struggle.
30:17Das ist meine Herausforderung im Leben.
30:19Das habe ich wirklich nicht.
30:21Aber du kannst ja so nicht sagen,
30:23weil du hast eine konstante Sache
30:25und das ist ja Kamsport und Fitness, würde ich sagen, oder?
30:27Auch, ich habe mehrere konstante Sachen,
30:29aber ich habe halt immer das Extrem.
30:31Ich brauche halt,
30:33wenn ich was mache,
30:35dann mache ich das zu über 100%
30:37oder eben so, okay,
30:39nebenbei.
30:41Das ist halt das Thema.
30:43Das ist halt mein Job,
30:45scheinst du ja sehr erfolgreich zu machen?
30:47Sachen, auf die ich keinen Bock hab.
30:49Das darf man so gar nicht sagen.
30:51Ich würde sagen, wir sind uns bei Buchhaltung ein.
30:53Ja, da sind wir uns absolut einig.
30:55Das sind so Sachen, ja.
30:57Aber dann lass uns mal bitte auf das Thema Kamsport eingehen.
30:59Ja, gerne.
31:01Also, ich kenne dich jetzt ungefähr seit
31:03im Dreivierteljahr.
31:05Und ich habe jetzt in der Zwischenzeit gesehen,
31:07dass du im Robinson Club auf,
31:09wo war das, Afrika?
31:11Mit Namen?
31:13Mit Namen, sorry, Asien, genau.
31:15Da war es doch im Urlaub gewesen dies Jahr,
31:17und letztes Jahr.
31:19Da hast du irgendwelche Touristen verprügelt.
31:21Also, du hast im Robinson Club,
31:23hast du ein Kurs gegeben
31:25für Selbstverteidigung?
31:27Genau, ja.
31:29Für die, die es nicht wissen.
31:31Brazilian Jiu Jitsu,
31:33was hast du für einen Gürtel?
31:35Das ist komplett egal.
31:37Das Wichtige ist das Mindset.
31:39Ich bin übrigens deutscher Meister
31:41im Joghurtlöffel.
31:43Nee, da ist mein Sohn, glaube ich,
31:45noch vor dir.
31:47Jeden Morgen, jeden Abend.
31:49Aber das ist also Kamsport.
31:51Erforderdisziplin.
31:53Das heißt, wenn du ins Gym gehst,
31:55ich kenne es ja selber aus dem Freitime,
31:57wenn ich da hingehe und bin nicht im Saft,
31:59kriege ich auf die Fresse.
32:01Das heißt, du gehst regelmäßig in Sport.
32:03Ich wollte immer wissen.
32:053 Kinder,
32:07Selbstständigkeit,
32:09Digitalisierungscoach,
32:11Social Media mega aktiv,
32:13Backward Plus und wo du alles rummachst.
32:15Selber ein klein Model.
32:17Kampfsportler
32:19und
32:21also es ist schon ziemlich viel.
32:23Wie kriegst du das denn alles unter einen Hut?
32:25Also ohne eine gewisse Disziplin,
32:27no chance.
32:29Ja, hört sich mal so nett an,
32:31ist auch so, du musst natürlich
32:33irgendwo federn lassen.
32:35Also kann man nicht sagen,
32:37das ist alles immer gleich verteilt.
32:39Es gibt so
32:41Prioritäten, ich sag mal, es gibt
32:43Zeit, es gibt Qualität
32:45und es gibt vielleicht meinetwegen
32:47Kosten, so ein Dreieck.
32:49Und je nachdem, wo du eben mehr investierst,
32:51musst du irgendwo was abzwacken.
32:53Ich gehe noch einen Schritt weiter,
32:55wenn ich gerade kurz die Allektote bringen darf.
32:57Wir sagen immer so,
32:59oder mein Bauchgefühl
33:01sieben Lebenskonten.
33:03Also Freunde,
33:05Zinanzen.
33:07Weil das bei mir gereichlich ist.
33:09Freunde.
33:11Ja, und dann gibt es Persönlichkeit
33:13und Entwicklung noch.
33:15Und von daher
33:17so ein Rad läuft ja nur, wenn es rund ist
33:19und wenn irgendwo ein Lebenskonto
33:21echt zu kurz kommt, weil Unternehmern
33:23sieht man das ja auch oft.
33:25Die sieben wir aufziehen?
33:27Die haben vielleicht ein volles Bankkonto,
33:29aber dann vielleicht keine Freunde
33:31oder die, und so weiter.
33:33Ist das dieses Glückeprinzip?
33:35Genau, von Mario.
33:37Mario Petron, also schöne Grüße an der Stelle.
33:39Mario?
33:41Lange nicht gesehen, lange nicht gehört.
33:43Den wirst du nicht kennen, aber solltest du mal...
33:45Mario?
33:47Da warst du noch mit der Trommel unterwegs.
33:49Kann ich den schon.
33:51Mario Petron? Natürlich.
33:53Also von den Lebenskonten her. Persönlichkeit
33:55und Entwicklung.
33:57Also wenn du einfach nach dir schaust
33:59und die Persönlichkeit entwickelt,
34:01ist das nächstes Körper und Gesundheit.
34:04Ich überlege gerade,
34:06wo ich da ganz vorne mit dabei bin, erzähle weiter.
34:08Dann hast du, als nächstes,
34:10hast du Familie
34:12und Partnerschaft.
34:14Lebenskonto ist auch wichtig, das meins halt.
34:16Freund und Netzwerk.
34:18Läuft bei mir auch.
34:20Super. Dann hast du noch die Finanzen
34:22und das Materielle, Haus,
34:24Bankkonto etc.
34:26Ich habe kurz geguckt, ob ich eine Niere verkaufen kann.
34:28Das habe ich auch geguckt.
34:30Und am Ende geht es noch um Business, Unternehmertum
34:32oder Selbstverwirklichung.
34:34Nach diesem Sieben-Lebenskonto.
34:36Also machen wir unsere Inventur mit dem Unternehmer,
34:38wenn wir den kennen.
34:40Aber ich würde mal interessieren, gibt es einen Menschen
34:42auf diesem Planeten, wo das alles steht? Nein.
34:44Kann ich mir nicht vorstellen.
34:46Ich glaube, dass du immer, wie du gesagt hast,
34:48irgendwo lächst du vielleicht Federn.
34:50Also du musst schauen,
34:52wenn du diese Sieben-Lebenskonten,
34:54die haben alle den gleichen Umfang
34:57und je nachdem,
34:58wie weit du das nach außen
35:00in der Priorität setzt,
35:02desto enger wird das Seil an anderen Kunden,
35:04an anderen Stellen. Ja genau.
35:06Von daher, es funktioniert nicht.
35:08Das kann mir keiner erzählen, keiner.
35:10Welche Lebenskonten leiden bei dir gerade?
35:12Familie. Definitiv.
35:14Was würdest du gern anders machen?
35:18Kurz überlegt,
35:20ob ich eine Couch hochhundere,
35:22wo er sich reinlegen kann.
35:24Die psychologische Berater
35:26oder was ich gerne an etwas machen
35:28werde dieses Jahr.
35:30Definitiv.
35:32Ich werde viel kürzer treten,
35:34was Aktivitäten angeht.
35:36Ich bin so ein...
35:38Ich lasse mich gern...
35:42Ich will nicht sagen so ein Tausend Sasser.
35:44Ich bin sehr umtriebig.
35:46Ich wollte das selber auch.
35:48Ich interessiere mich für wahnsinnig viele Sachen.
35:50Ich kann mich sehr schnell begeistern.
35:52Ich bin super neugierig.
35:54Ich möchte alles mitbekommen
35:56im Leben.
35:58Ich arbeite mich doch gerne rein.
36:00Aber auch rastlos?
36:02Rastlos, absolut.
36:04Umtriebig, rastlos, absolut.
36:06Ich schlafen nachts auch nicht.
36:08Ich höre mir Podcasts an.
36:10Welche? Welche hörst du so?
36:12Chefgeflüster, logisch, klar.
36:14Hier ist der Zwanniger.
36:16Hotel Matze,
36:18Ben & Scripted
36:20und ganz viele andere.
36:22Aber das ist so egal.
36:24Wichtig finde ich...
36:26Ich bin so ein Supersleeper.
36:28Ich brauche wenig Schlaf.
36:30Ich verarbeite wahnsinnig viel.
36:32Wie viele Stunden brauchst du so ungefähr?
36:34Das ist ein Whoop-Armband.
36:36Das habe ich ja komplett verbannt bei mir.
36:38Das liegt jetzt nicht an den...
36:40Kannst du wieder haben, wenn du willst?
36:42Warum?
36:44Ich habe ein jahres Beitrag.
36:46Wieso erfährt man das im Podcast?
36:48Weil ich glaube,
36:50ich lebe.
36:52Und wenn mir so ein Armband sagt,
36:54du bist 49
36:56und es hat dieses Armband leider gesagt,
36:58dann denke ich mir nicht.
37:00Ich habe ja auf Mallorca gesagt,
37:02guck mal, ihr müsst halt aufpassen,
37:04dass ihr nicht 3 Jahre länger lebt,
37:06wie ich aber dazwischen gar nicht gelebt habe.
37:08Sehr schöner Satz.
37:10Ich habe mich dafür wenig interessiert.
37:12Ich hatte früher mal so ein Polar,
37:14so eine Uhr in den Hochfitnesszeiten.
37:16Durch Mallorca, durch den Last bin ich
37:18auf dieses Whoop gekommen.
37:20Ich finde das interessant,
37:22aber ich lebe nicht danach.
37:24Ich gucke mir das gerne an.
37:26Da gibt es andere, die machen das.
37:28Ja, ist okay.
37:30Einfach um es ein bisschen zu relativieren.
37:32Zum Beispiel, meine Frau bewegt sich
37:34im Moment, weil sie im Homeoffice ist,
37:36relativ wenig, die hat so 5.000 Schritte.
37:38Ich habe 15.000 am Tag.
37:40Du hast 15.000,
37:42die kontrollierst du in die Jungshänden in der...
37:44Oft.
37:46Auf die Schulter und sagst du,
37:48langsam soll ich noch nicht investieren.
37:50So ähnlich.
37:52Er rennt die nächsten Erlebnisse hinterher.
37:54Aber das sagt ja auch aus,
37:56dass du nicht zufrieden bist.
37:58Dass du vielleicht auch nie sagst,
38:00egal, mein Leben ist gut so, wie es ist.
38:02Das ist, glaube ich, auch was,
38:04was man lernen muss.
38:06Sich selber mal zu sagen,
38:08es ist eigentlich toll, was du bis hierhin geschaffen hast.
38:10Das hat ja auch auf Mallorca mal gesagt.
38:12Das fehlt dir dann wahrscheinlich ein bisschen.
38:14Hör schneller weiter, du musst halt aufpassen.
38:16Wenn man so tief in sich rein hört,
38:18ja, das ist auch das,
38:20was ich mir
38:22und meiner Frau versprochen habe,
38:24jetzt für 2026
38:26ruhiger zu werden, zufriedener zu werden,
38:28weniger zu machen.
38:30Und wie hast du dir das vorgenommen?
38:32Du musst an irgendeiner Stellschraube dann drehen
38:34und dann musst du ja irgendwelche Sachen
38:36weniger machen.
38:38Was wäre das dann, weniger arbeiten?
38:40Definitiv, anders arbeiten.
38:42Smarter vielleicht arbeiten auch.
38:44Unter dem Aspekt
38:46oder dem Prinzip
38:48weniger aber besser,
38:50was das Handwerk angeht.
38:52Das ist das eine.
38:54Das Handwerk ist sowieso im Moment
38:56eine sehr interessante,
38:58sehr herausfordernde Branche.
39:00Wir haben einen reinen Produktionsbetrieb.
39:02Ich möchte nicht mehr auf der Baustelle sein.
39:04Die Maschinen sind geil,
39:06die Mitarbeiter sind geil
39:08und die Prozesse laufen gut.
39:10Die möchte ich verfeinern.
39:12Ich möchte aber auch mehr
39:14von meiner Kompetenz, von meiner Erfahrung
39:16preisgeben.
39:18Es hört sich immer so blöd an so
39:20Konsulting, Beratung,
39:22aber Handwerksunternehmen
39:24oder ähnliche Branchen.
39:26Ich bin ja sehr gut vernetzt in Düsseldorf.
39:28Den noch mehr zu helfen.
39:30Das ist das Ding,
39:32wo ich einfach für mich persönlich
39:34in Anführungsstrichen nebenbei
39:36viel mehr Potenzial sehe.
39:38Darf ich dir mal was unterstellen?
39:40Ja.
39:42Kann das sein,
39:44dass wenn man dich fragt um Hilfe,
39:46dass du eher mal hilfst
39:48und deine eigene Sachen die wichtig wären,
39:50liegen lässt?
39:52Dass du so vom Typ her, kann das sein?
39:54Total.
39:56Nein sagen ist bei mir sehr schwierig.
39:58Das muss ich selber lernen,
40:00sehr oft.
40:02Aber gut,
40:04ich habe mit den Jahren
40:06viel gelernt,
40:08in welche Menschen investiert man,
40:10gibt man gerne mal ab
40:12und welche wollen nur abschöpfen.
40:16Das ist so, aber
40:18es gab so eine coole Dorte,
40:20meine Mutter hat damals gesagt,
40:22der Papa ist immer zu jedem nett,
40:24sagt, hey, guck mal,
40:26es gibt noch ein Leben danach
40:28und nehmen wir mal an,
40:30das wird jetzt ein bisschen spirituell
40:32oder ein bisschen anders,
40:34der ist irgendwo unterwegs
40:36und die Wirtschaftlichkeit
40:38eines Getränkes,
40:40der stellt sich daran,
40:42der kriegt immer ein Getränk,
40:44der kriegt immer Gesellschaft,
40:46weil er jedem geholfen hat,
40:48ein bisschen selbstlos.
40:50Jetzt muss man natürlich den Spagat finden
40:52zwischen Wirtschaftlichkeit und...
40:54Und wenn du dich nicht selbst verlierst?
40:56Natürlich, klar, ist so.
40:58Ja, aber ich glaube,
41:00da ist sehr viel im Wandel,
41:02also ich strukturiere die Prozesse
41:04sehr stark, ich systematisiere
41:06schon seit Langem,
41:08wir digitalisieren wie Kairin.
41:10Kairin.
41:12Eine ganz kurze Zwischenfrage,
41:14was ist denn deine Cash Cow,
41:16die Produktion oder der Einbau?
41:18Du habt ja da letztens ein Projekt gepostet
41:20bei Rolex.
41:22Hast du eine Rolex bekommen dafür?
41:24War das ein cooles Projekt?
41:26Ja, ist ein geiles Projekt.
41:28Aber was, wo sagst du,
41:30du hast ja gerade gesagt, die Produktion,
41:32das zu haben, ist ja immer cool.
41:34Aber was ist so die Cash Cow bei euch?
41:36Bei PNTK.
41:38Das ist schwierig zu sagen.
41:40Es ist definitiv die Produktion,
41:42weil wir wahnsinnig geile Maschinen haben,
41:44wahnsinnig geile Mitarbeiter,
41:46die hochperformen.
41:48Du bist halt nicht abhängig von irgendwelchen Vorgewerken.
41:50Du bist nicht abhängig von Infrastrukturen
41:52auf der Baustelle.
41:54Du bist einfach nicht abhängig vom Wetter,
41:56gut bei Naturstein wahrscheinlich weniger,
41:58weil je mehr innen arbeiten.
42:00Das wissen wir uns so schon gesehen aus.
42:0235 Kilometer bis 50 Kilometer
42:04rund um Düsseldorf
42:06haben in den letzten 3 Jahren 17 Segen
42:08wurden abgebaut.
42:10Das heißt, 17 Betriebe haben zugemacht.
42:12Lass dir das mal auf der Zunge zergehen.
42:14Lass dir das mal auf der Zunge zergehen.
42:16Lass dir das mal auf der Zunge zergehen.
42:1817 Mitbewerbers weg.
42:20Woran wird das liegen?
42:22Was meinst du?
42:24Weil es sind ja nicht nur,
42:26wir hatten ja Rena Wolfe im Podcast.
42:28Er hat ja auch gesagt,
42:30dass der eine oder andere Betrieb
42:32gerade den Bach runtergeht,
42:34angeblich steuern wir auf eine gigantische Insolvenzwelle zu.
42:36Was meinst du?
42:38Ich wollte gerade sagen, es gab noch nicht so viele Insolvenzen.
42:40Voll.
42:42Das hat viele Faktoren.
42:44Der Motor dieses Landes stirbt einfach weg.
42:46Der Hand wird das Hand.
42:48Ich will jetzt gar nicht anfangen,
42:50über Politik zu wettern,
42:52weil das ist wirklich ein Riesenthema.
42:54Also damit fängt es an.
42:56In Deutschland,
42:58du bist einfach der Doofmann.
43:00Du wirst nicht unterstützt.
43:02Du wirst vielfach versteuert.
43:04Das tut einfach weh.
43:06Natürlich.
43:08Hast du auch bürokratische Hürden?
43:10Ja, also egal, was ich sehe.
43:12Die Bürokratie,
43:14ein Handwerksunternehmer
43:16und davon haben wir ganz viele,
43:18sagen wir mal von 1 bis
43:20meine Wege 50 Mann Betriebe.
43:22Um was müssen die sich alles kümmern?
43:24Was müssen die alles leisten,
43:26um das Ding am Laufen zu halten?
43:28Das ist so risiko tragen wir.
43:30Ich habe gestern in der Kino gehalten,
43:32zum Thema KI im Handwerk.
43:34Ich habe tatsächlich mehrere darauf angesprochen,
43:36mal dienen und Normregelungen
43:38in der KI zu laden,
43:40um die in Frage stellen.
43:42Du kannst auch so viele andere geile Sachen damit machen,
43:44aber die müssen sich damit beschäftigen,
43:46müssen die Leute schulen.
43:48Das ist ja ein Invest in das Personal erstmal.
43:50Bist du überhaupt starten kannst?
43:52Ich bin für Sachen, die Handwerker,
43:54das Kundenklientel, die Mitarbeiter
43:56null weiterbringen.
43:58Einfach nur Bürokratiesachen.
44:00Ich könnte jetzt von tausend Sachen anfangen,
44:02das wird aber ins Unheimmäßliche laufen.
44:04Also jeder, der im Handwerk
44:06oder in einem ähnlichen Gewerk unterwegs ist,
44:08der weiß, was ich meine
44:10und das macht einfach keinen Spaß.
44:12Du bist in Deutschland als Unternehmer,
44:14bist du nicht geprudert im Gegenteil.
44:16Das fängt damit an.
44:18Ich würde das nochmal ganz kurz
44:20in den Lebenskonten.
44:22Was mir besonders gut tut,
44:24also jetzt an Weihnachten zum Beispiel,
44:26ich habe das alles abgelegt.
44:28Wub abgelegt, Handy weggelegt.
44:30Du hast es ja gar nicht erreicht.
44:32Ich habe ja komplettes Detox gemacht.
44:34Ich habe dir nichts Sorgen gemacht, wirklich.
44:36Ich wollte dir noch ein Logo schicken,
44:38Chef geflüstert bei Silvio.
44:42Das ist doch um so durchgestrichen.
44:44Aber ich verstehe, warum ich das gemacht habe.
44:46Ich war in Kärnten bei meinem Papa
44:48mit meinen zwei Jungs, mit meiner Frau
44:50und habe einfach
44:52nichts gemacht.
44:54Wir sind spazieren gegangen, kein Handy, gar nichts,
44:56kein Internet, kein Laptop gab.
44:58Es hat so gut getan.
45:00Ich habe dort auch mein Bier schon getrunken.
45:02Ich habe meine Plätzchen gegessen.
45:04Ich habe meine ganzen Regeln mal nicht eingehalten.
45:06Und dann dachte ich mir,
45:08ich habe so in den Schnee geguckt,
45:10im Wintergarten ist der Schnee runtergekommen,
45:12habe die Päzen gesehen, den Berg
45:14und dann wurde mir was bewusst.
45:16Es ist gerade langsam.
45:18Es ist gerade ruhig.
45:20Es ist gerade Erholung.
45:22Das habe ich doch noch meinen ganzen Kunden gesagt.
45:24Mach mal langsam, schalt jetzt mal ab.
45:26Geh doch mal in diese Frequenz,
45:28die gerade da ist, diese Ruhe.
45:30Lad doch mal auf.
45:32Fahr mal runter.
45:34Es gibt Jahreszeiten.
45:36Es kommt der Frühling wieder.
45:38Wir sind Natur getrieben.
45:40Die Sonne scheint wieder.
45:42Vertraue doch mal
45:44ein Bauchgefühl.
45:46Und es hat gut getan.
45:48Weißt du, was der schönste Moment
45:50jeden Tag es ist,
45:52wenn ich meine Frau wecke?
45:54Gerade ist es dunkel.
45:56Das Ritual ist so.
45:58Ich wechs sie morgens um 36
46:00mit einem Cappuccino.
46:02Ich mache den Buddha an.
46:04Eine schöne Kerze.
46:06Die Rollläden gehen hoch.
46:08Wir gucken so auf unsere Landschaft drum herum.
46:10Und diese Ruhe,
46:12und die Zweisamkeit.
46:14Das ist so schön.
46:16Das machst du jeden Tag?
46:18Jeden Tag.
46:20Jeden Morgen.
46:22Samstag, Sonntag, nicht, da wachen wir anders auf.
46:24Aber in der Schulzeit,
46:26weil ich bereite noch das Frühstück für die Kinder vor.
46:28Ich bin halt morgen umgekehrt.
46:30Ich habe kein Problem heute.
46:32Ich bin sowieso die ganze Nacht wach online.
46:34Ich brauche das nicht.
46:36Bist du die ganze Nacht wach?
46:38Ja.
46:40Meine Frau.
46:42Schatz, wenn du es hörst,
46:44ich liebe dich über alles.
46:46Sie macht echt so viel.
46:48Ich bin ja gar kein Frühaufstär,
46:50wenn Demi um 3.15 Uhr,
46:52nachdem er 8 Stunden trainiert hat,
46:54sagt, ich habe hier schon mal das Skript vorbereitet.
46:56Da bin ich schon,
46:58keine Ahnung, was ich alles schon gemacht habe.
47:00Da wach ich verpennt um halb sieben auf,
47:02klingelt der Wecker.
47:04Bei mir ist alles kurz vor knapp.
47:06Da hat meine Frau schon die Brote gemacht.
47:08Ich habe die Brote im Arsch.
47:10Weißt du, was wir am Ehring stehen haben?
47:12Was wir sind, sind wir zusammen.
47:14Das zieht sich wirklich durch unsere Ehring.
47:16Das ist süß.
47:18Du kleiner Softie, man.
47:20Du siehst gar nicht so aus.
47:22Du hast ja mal gesagt,
47:24du wirst total der dominante,
47:26hochrote Typ nach der Diskanalyser.
47:28Man denkt so,
47:30der hakt Holz einfach mit der Hand kann.
47:32Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.
47:34Ohne meine Frau,
47:36du bist schon auch sehr harmoniebedürftig.
47:38Voll.
47:40Was mir aufgefallen ist,
47:42auch auf der Backware und so.
47:44Wenn einer in der Ecke steht,
47:46ganz alleine und kriegt den Mund nicht auf,
47:48dann gehst du zu.
47:50Das ist bei mir auch so.
47:52Das ist bei mir auch so.
47:54Du bist auch so einer.
47:56Da wird keiner außen vorgelassen,
47:58sondern immer die Gruppe gehört zusammen.
48:00Das hast du auch ganz extrem.
48:02Wir haben so ein ähnliches Wertemodell, würde ich sagen.
48:04Das Schlimmste, was für mich ist,
48:06was es für mich gibt,
48:08ist, wenn es meiner Frau
48:10oder unserer Familie schlecht geht.
48:12Das kann ich nicht haben.
48:14Das muss gut sein.
48:16Und dann der Rest.
48:18Egal was kommt.
48:20Dann stell dir mal vor,
48:22deine Frau ruft an und sagt,
48:24der Sood hat eine Base im Auge stecken.
48:26Ja, dann hat er die stecken.
48:28Dann ist das so.
48:30Und los.
48:32Und dann sagt er,
48:34ohne deine Frau keine Chance.
48:36Nein, keine Chance.
48:38Da wäre ich nur der halbe Mensch.
48:40Niemals da, wo ich bin,
48:42kann ich mir auch gar nicht mehr vorstellen.
48:44Motiviert dich Geld?
48:46Nein.
48:48Null.
48:50Das ist vielleicht auch ein Problem von mir,
48:52weil ich nicht monetär getrieben bin.
48:54Wir sind Staatssymbolen nicht wichtig.
48:56Porsche ist geil, Rolex ist nett,
48:58aber brauche ich nicht.
49:00Ich bin auch nicht so.
49:02Ich umgebe mich auch nicht gerne mit Menschen,
49:04die alles so aufwiegen.
49:06Du hast das letzte Mal das Essen bezahlt,
49:08jetzt bezahle ich und so weiter.
49:10Da hab ich nicht im Freundeskreis.
49:12Hab ich nicht.
49:14Da haben wir so ähnliche Wertemodelle.
49:16Da sieht man auch wieder,
49:18dass da so eine Sympathie herrscht.
49:20Sonst wärst du heute nicht hier.
49:22Das hat man schon auf Mallorca festgestellt.
49:24Es ist einfach schön,
49:26dass es Menschen noch gibt.
49:28Ich hab viele Menschen in meinem Leben auch kennengelernt.
49:31Da ging viel um Geld.
49:33Die hatten noch viel Geld, haben kommt von Halten.
49:35Eine Situation war ein Auftraggeber,
49:37ich nenne jetzt auch keinen Namen.
49:39Da haben wir ganz früher,
49:41das ist bestimmt 15 Jahre her,
49:43in meinen Anfängen hab ich alles gemacht,
49:45um voranzukommen.
49:47Da haben wir einen Abrissen in so einer Fabrikhalle gemacht,
49:50wo dieser Multimillionär umbauen wollte.
49:52Zu Penthäusern.
49:54Steinreich.
49:56Ich hab dann einen Schrottler angerufen.
49:58Da war auch Kupfer dabei.
50:00Das hatte schon einen Wert.
50:02Dieser Schrottler-Familienvater,
50:04was es für ein Landsmann war,
50:06der hatte einen Bandscheibenvorfall.
50:08Er kam mit seinem Radlader an,
50:10mit seiner Benzinflex.
50:12Er hat klein geschnitten und drauf.
50:14Er hat dann irgendwann neben diesem Millionär mich gefragt.
50:17Was willst du dafür haben?
50:19Ich sag, du mach mal 200 Euro in die Kaffekasse.
50:22Das war viel mehr Wert.
50:24Du bist ja bescheuert.
50:26Du hättest locker 800 nehmen können und so weiter.
50:29Und ich sag so, ey, guck mal, ganz ehrlich,
50:31ey, lass ihm das doch.
50:33Der fährt hier fünfmal her, schneidet es klein,
50:35der räumt es dir vom Hof, dann ist es weg.
50:37Ey, lass es ihm doch einfach.
50:39Damit kann ich mich gar nicht identifizieren.
50:41Dieser Mensch wäre niemals ein Freund von mir geworden.
50:44Niemals.
50:46Ich hab das auch nicht im Freundeskreis.
50:48Das ist vielleicht der Grund.
50:50Das hört sich immer so doof an.
50:52Ich glaube, ich beziehe es jetzt auf mich.
50:57Ich persönlich könnte ganz woanders sein.
51:00Mit der Energie, mit den Möglichkeiten,
51:04wenn ich betriebswirtschaftlicher, egal was auch immer,
51:09anders gehandelt hätte.
51:11Aber das ist gegen meine Erziehung, gegen meine Natur.
51:16Für mich ist diese Menschlichkeit viel, viel wichtiger
51:19und es geht es allen nicht schlecht.
51:21Ja, man bleibt ihnen doch treu.
51:23Das ist ja auch nichts verwerfliches.
51:25Keine Generation vor uns ging es so gut wie uns jetzt.
51:28Was bist du denn für ein Unternehmertyp?
51:30Du bist jetzt Chef deines Ladens.
51:32Was hast du gesagt, wie viele Mitarbeiter habt ihr?
51:34Wir haben jetzt leider reduziert, auch aus strategischen Gründen,
51:38weil wir mehr in die Beratung, in die nur Produktion gehen möchten.
51:42Es sind jetzt sechs.
51:44Was bist du so für ein Cheftyp?
51:47Cheftyp.
51:49Bist du mehr so der dominante Typ?
51:52Oder bist du sehr fürsorglich?
51:54Was bist du für ein Disktyp,
51:55wenn ich fragen darf, hast du mal eine Diskanalyse gemacht?
51:57Fangen wir mal Lars, der Dissexperte in der Runde.
52:00Was würdest du denn sagen?
52:02Fred Feuerstein für ein Disktyp.
52:05Ich habe mich ja mit Adrian schon viel da drüber unterhalten
52:08und er kennt das ja auch alles.
52:10Er hat ja selber gesagt, er wäre früher hochrot dominant gewesen.
52:15Und hast du manchmal die kleinen Züge, die noch mal so rausblitzen,
52:19bei ihm schon wahrgenommen?
52:21Manchmal blitzt du was raus, wie vorhin so,
52:24aber jetzt geht es gar nicht um dich.
52:26Das sind so diese kurzen roten Blitze.
52:29Das hat er manchmal, diese Impulse.
52:31Aber ich würde sagen, ganz, ganz selten.
52:33Also, und die hat sich wahrscheinlich auch irgendwas verändert.
52:35Da wird sich das geliefert.
52:37Also als dreifacher Papa kannst du gar nicht ohne grün anteilen.
52:40Es gibt ja gar nichts.
52:42Was macht der Grüne?
52:44Also ganz kurz mal.
52:46Der Rote ist der dominante Typ.
52:48Der Donald Trump Typ, sage ich einfach mal.
52:50Der kommt in den Raum, jeder weiß, dass er da ist.
52:53Und er will, jeder weiß, dass er da ist.
52:56Der Blaue ist der Analytiker.
52:58Der Statistiker.
53:00Der braucht Zahlen, Daten, Fakten.
53:02Dann haben wir den Grün.
53:04Kein Blauer.
53:06Dann haben wir den Grün, das ist der Gewissenhafte.
53:08Der Harmoniebedürftige.
53:10Der Harmonie sehr wichtig.
53:12Das ist der, der allen die Brote schmiert und dann erst selber ist.
53:15Das hast du schon auch in deiner Diskanalyse, ne?
53:18Und dann gibt's den gelben, den Kommunikator.
53:20Der stellt sich auf die Bühne und haut dir in ein Keynote
53:22von der 3, 4. Stunde weg.
53:24Das bist du.
53:26Das hatte ich nämlich gestern erst, genau.
53:28Also, ich würde auch sagen, dass du vielleicht sogar,
53:32obwohl es Komplementärtypen sind,
53:35zwischen Rot und Grün pendelst.
53:38Ich finde, das hat immer was mit der Rolle zu tun,
53:41die man gerade spielen muss.
53:43Das eine ist Business, das andere ist Privat.
53:46Genau.
53:48Ich bin Privat, ich sag mal, in der Erziehung bin ich viel,
53:51viel härter als meine Frau.
53:53Ich bin viel konsequenter.
53:56Und das ist ganz witzig,
53:58weil diese Härte, die ich im Privaten hab,
54:01die hab ich nicht immer im Business.
54:03Weißt du, da sag ich, komm, ist ein Mitarbeiter,
54:07der hat Probleme, da könnte man theoretisch härter sein.
54:10Kannst du auch auf den Tisch hauen?
54:12Voll.
54:14Das geht gar nicht.
54:16Da bin ich ganz riegros.
54:18In Deutschland sagen wir ja, wir stellen viel zu früh ein
54:22und brauchen viel zu lange zum Rausschmeißen.
54:25Da hab ich tatsächlich auch festgestellt,
54:28es macht keinen Sinn,
54:30lange an einem Mitarbeiter festzuhalten, der nicht passt.
54:33Man versucht ja dann immer,
54:35und der hat ja ein bisschen Know-how.
54:37Man guckt ja dann immer, was sind so die positiven Seiten,
54:40aber es macht keinen Sinn.
54:42Wir hatten ja heute auch,
54:44wir hatten ja heute auch schon ein Gespräch
54:46mit einem ganz geschätzten Kollegen und Freund,
54:49der auch lange mit sich hadert.
54:51Ich hab ihm dann noch gesagt,
54:53das ist sehr befreiend.
54:55Wenn du Mitarbeiter hast,
54:57der sehr viel, nicht Probleme ist,
54:59vielleicht ein böses Wort,
55:01was es nicht bräuchte.
55:03Du hältst sehr lange an ihm fest.
55:05Wenn immer das Tee der Funk klingen,
55:07du weißt, das ist dieser Mitarbeiter,
55:09der wieder irgendwas hat.
55:11Letztes Jahr habe ich zwei Leute entlassen
55:13und ich will die gar nicht schlecht reden.
55:15Es sind tolle Menschen und tolle Leute
55:17und das ist auch gar nicht meine Art.
55:19Aber es ist für mich sehr befreiend,
55:21weil aktuell ist es wirklich,
55:23ich hab ein tolles Team,
55:25was viele Probleme selber löst,
55:27was in der Kommunikation toll ist
55:29und das ist ja wie so eine Obstschale,
55:31wo ein Apfel drin liegt, der schimmelt,
55:33der steckt die anderen halt auch an.
55:35Absolut, vor allem...
55:37Hast du so was?
55:39Nicht mehr, nein.
55:41Also du hast quasi, was war die Höchstseite
55:43oder hat jemand in der Firmengröße gewesen?
55:4522, 24 war so Standard.
55:4724?
55:49Ja, dann war so vor zwei Jahren,
55:51war so 14, 15, 12, so ungefähr.
55:53Und ich hab dann irgendwann entschieden,
55:55ey, pass auf, ich will diese ganze...
55:57Alles, was mir mehr Probleme macht,
55:59möchte ich nicht mehr haben.
56:01Das heißt, ich hab diese ganze Montage
56:03und andere Sachen, die ich nicht mehr haben möchte,
56:05hab ich gekappt.
56:07Und ich musste mich natürlich
56:09auch leider von Leuten trennen,
56:11die mir ans Herz gewachsen waren,
56:13weil es so persönlich geil...
56:15Ja, natürlich, von Menschen trennen,
56:17aber die einfach in dem Konstrukt
56:19oder in dieser Konstellation,
56:21die ich als PNTK haben möchte,
56:23brauche nicht mehr reinpasst.
56:25Ich hab in meiner Firma auch früher gesagt,
56:27ich hab euch gern,
56:29aber wir sind kein Hobby-Kegel-Club.
56:31Ja, genau, wir machen das nicht zum Spaß.
56:33Es ist kein Hobby, was wir hier machen.
56:35Wir verdienen damit unser Geld
56:37für unsere Familien zu Hause.
56:39Das ist eine unternehmerische Entscheidung.
56:41Die muss man, die ist unpopulär, ja?
56:43Aber die muss man dann eben treffen.
56:45Und dann ist das so.
56:47Und für mich ist wichtig, ey, ich hab ein Ziel
56:49und ich möchte dahin kommen,
56:51die Prozesse,
56:53der Weg, der dahin führt,
56:55der ist dynamisch, das sind wir ehrlich.
56:57Also ich bin nicht der Typ
56:59und ich glaub auch kein wirklicher Unternehmer
57:01oder ist ja auch egal,
57:03verfolgt den auf 100%.
57:05Wichtig ist, dass man dahin möchte
57:07und dass man offen ist
57:09für Eventualitäten
57:11und diese dynamisch aufnimmt.
57:13Das ist eigentlich das Ding.
57:15Ich bin gestern gefragt worden,
57:17nach meiner Keynote,
57:19wie fangt ihr denn an,
57:21und die Antwort war,
57:23ich frag erstmal, was ist denn die Mission deiner Firma
57:25und was ist denn die Vision
57:27von dir als Unternehmer
57:29und ich schau meistens
57:31in leere Blicke.
57:33Ist mir aufgefallen.
57:35Ja, weil viele in dem Hamsterrad einfach sind.
57:37Die laufen, die bewegen, die stehen morgens auf
57:39und ich bin auch nicht frei davon.
57:41Ich bin auch schon aufgestanden,
57:43hab mich auf die Bettkante gesetzt
57:45und hab mir gedacht,
57:47warum tust du dir das ehrlich an, ja?
57:49Es gibt super viele Momente, wo ich mir einfach sage,
57:51egal, mega cool.
57:53Es braucht aber manchmal auch so eine Inventur.
57:55Manchmal braucht es auch so ein Moment,
57:57irgendeine Sekunde, wo du sagst,
57:59kein Tag länger.
58:01Jetzt mach ich was anderes.
58:03Dann hast du ja eigentlich deine Reise
58:05und deine Mission.
58:07Dass du eine Mission für die du anprittst
58:09oder deine Firma,
58:11oder hast du eine Vision von dir,
58:13von Adrian, wo soll's hingehen?
58:15Interessant, weil genau über diese Sachen
58:17hast du ja sehr, sehr, sehr, sehr viel Gedanken.
58:19Also du bist quasi in der Findungsphase
58:21deiner Vision und deiner Mission?
58:23Nee, in der Änderungsphase,
58:25würde ich sagen.
58:27Also es verändert sich grad sehr viel.
58:29Warum?
58:31Weil für mich war über klar,
58:33Naturstein ist das geilste, was es auf der ganzen Welt gibt.
58:35Das geilste.
58:37Hallo Freunde,
58:39Natursteintechnischen,
58:41wie sagst du immer dein Spruch?
58:43Natursteintechnische Unterhaltung.
58:45Aber überdenken des Ganzen,
58:47also heute hatte halt auch mal eine Ausstellung
58:49im Bereich Fugenlos gesehen.
58:51Absolut.
58:53Und deswegen ist er jetzt ein bisschen am Grübel.
58:55Voll geil.
58:57Es ist aber auch so,
58:59dass sich,
59:01also ich finde,
59:03man kriegt immer so viel mit
59:06andere Gewerke,
59:08andere Werkstoffe.
59:10Der Markt verändert sich.
59:12Das ist das eine.
59:14Ja.
59:16Also mein Vater ist jetzt nicht alt,
59:18aber er hatte letztes Jahr eine Herz-OP.
59:20Die war nicht ohne.
59:22Dann sehe ich diesen riesigen Halk,
59:24der für mich immer das absolute Vorbild war.
59:26Mein Vater ist der einzige wahre Stein,
59:28jetzt der einzige Mann.
59:30Den sehe ich dann am Rollator.
59:32Puh, heftig.
59:34Dann denke ich so, ich sehe meinen Sohn,
59:36ich sehe unsere Töchter.
59:38Das würde unseren Kindern auch so gehen.
59:40Das ist es, also es ist alles vergänglich.
59:42Ich bin jetzt noch nicht mal 42,
59:44aber man stellt sich natürlich Fragen.
59:46Und das ist jetzt gar nicht
59:48melancholisch oder böse oder irgendwas
59:50oder depressiv, nein.
59:52Das sind einfach Sachen,
59:54ich möchte gerne mehr aussehen.
59:56Ich möchte alles im Leben haben, was geht.
59:58Und das ist nicht nur die geile Arbeit.
60:00Das ist die Zeit mit unseren Töchtern,
60:02mit unserem Sohn,
60:04mit meiner Frau,
60:06mit der Familie.
60:08Und ist das dann im Endeffekt
60:10das Wichtigste,
60:12dass ich die Kunden zufrieden stelle?
60:14Nee.
60:16Du bist halt getrieben von,
60:18wir sind halt in einem Hamsterrad,
60:20weil wir getrieben sind,
60:22monetär betrachtet von einem gewissen Income.
60:24Das heißt, aufhören ist ja erstmal keine Option.
60:26Ich meine, wir haben jetzt auch vor vier Jahren
60:28ein Haus gekauft, wir haben das finanziert
60:30und wir müssen funktionieren.
60:32Und wir sind jetzt gerade so eine Generation
60:34in so einer Phase,
60:36wo du in diesem Hamsterrad noch mal laufen musst.
60:38Du hast deine Kinder geschaffen und schaffst ja irgendwo einen Wert.
60:40Ja, und die Frage ist,
60:42klar, wenn du natürlich sehr vermögend bist,
60:44wärst du charakterlich wahrscheinlich anders.
60:46Aber wir müssen halt einfach funktionieren.
60:48Und dann glaube ich, bleibt auf der Strecke,
60:50weil
60:52diese Zeit, die wir auf diesem Planeten haben
60:54im Vergleich ist ein Wimpernschlag.
60:56Ich habe von Marcel gesprochen,
60:58mir kam es vor, als wäre es
61:00vor sechs Monaten gewesen, wo ich in Köln
61:02für ihn gearbeitet habe mit meinem Team.
61:04Da habe ich in meinem Datav-Unternehmen
61:06online geguckt.
61:08Ich finde diese Rechnung nicht mehr,
61:10weil ich wusste nicht mehr, was für ein Stundenverrechnungs-Satz
61:12wir uns geeinigt haben.
61:14Das war 2024.
61:16Das ist einfach fast zwei Jahre wieder her.
61:18Wenn ich es an meinen Kindern sehe
61:20und da finde ich, hast du einen guten Punkt.
61:22Wir müssen es irgendwie schaffen,
61:24in vollen Zügen unser Leben zu genießen
61:26und das irgendwie inhalieren.
61:28Ja, diese Zeit mit der Familie.
61:30Ist das müssen?
61:32Ja, wir sollten.
61:34Ich muss uns dann umsetzen.
61:36Ich will euch ein Beispiel dafür geben.
61:38Lara ist mit Freundin unterwegs.
61:40Levy ist bei der Oma,
61:42dem geht es da super.
61:44Ich habe nur den Louis,
61:46leg den Schlafen,
61:48der Pentum acht Uhr.
61:50Ich habe Zeit für mich ganz allein.
61:52Auch das ist geil.
61:54Ich habe alle Nachrichten beantwortet.
61:56Ich habe wirklich meine absolute Ruhe
61:58und dann sage ich, was mache ich jetzt?
62:00Gehe ich jetzt in die Sauna im Garten?
62:02Korre ich mir was Geiles?
62:04Eigentlich bin ich total müde.
62:06Vielleicht soll ich einfach schlafen gehen.
62:08Ich würde gerne mal wieder ein Buch lesen
62:10und dann kommt der Moment, wo du dir denkst,
62:12was mache ich denn jetzt mit der Zeit?
62:14Und das ist genauso wie dieses Phänomen.
62:16Ich meine, ich gucke kein Fernseh mehr,
62:18aber wenn du auf Netflix gehst
62:20und durch scrollst, das hatte ich früher mal,
62:22dieses Überangebot,
62:24was mache ich jetzt,
62:26damit die Zeit maximal kostbar genutzt wird?
62:28Ich habe eine Sache für mich verstanden.
62:30Und dann das Gefühl
62:32und der Gedanke, der dann kommt
62:34für den entscheide ich mich dann,
62:36weil das ist der echte.
62:38Und weißt du, was ich mir versprochen habe?
62:40Hätte ich schon eine Stunde PlayStation gespielt.
62:42Ich habe mir versprochen,
62:44ich möchte 2026
62:46das erste Mal nach 20, 25
62:48Jahren
62:50ein Gefühl von Langeweile
62:52erleben dürfen.
62:54Das ist es.
62:56Wann hast du das letzte Mal gehabt?
62:58Meine Mutter hat mir früher gesagt,
63:00genießt das,
63:02dass du nichts zu tun hast,
63:04das wirst du nie wieder erleben.
63:06Da war ich in der 8. oder 9. Klasse.
63:08Habe ich nicht verstanden.
63:10Ich wusste nicht, was dir meint.
63:12Und ich habe, als wir jetzt im Urlaub waren
63:14und diese wahnsinnig scheißmonate
63:16Oktober, November,
63:18Dezember vorbei waren
63:20und meine Frau gesagt, es wäre besser gewesen,
63:22wenn du nicht nach Hause gekommen bist
63:24oder wenn du in der Firma gestafen hättest.
63:26Ich habe mich so getroffen.
63:28Wie weit ist Firma und Zuhause auseinander?
63:30Nicht viel, 9 Kilometer
63:32im Katzensprung.
63:34Aber dieser Workload
63:36den man horror.
63:38Das ist ein cooles Wort dafür eigentlich.
63:40Das trifft es eigentlich sehr, sehr gut.
63:42Du konntest nicht abschalten?
63:44Ich konnte nicht abschalten.
63:46Ich konnte auch nicht wegbleiben.
63:48Die Mitarbeiter waren nicht da,
63:50ein paar hatten Schulungen,
63:52der eine hatte Urlaub, die anderen waren krank.
63:54Dann war es 23 Uhr,
63:56dann ist mir eine Platte auf den Fuß gefallen.
63:58Der C hat geblutet, der war halt ab.
64:00Ja, da bleibst du auch nicht zu Hause.
64:02Ist wirklich so.
64:04Hattest du keine Arbeit?
64:06Ne, hatte ich nicht. Ich hatte meine Sneakers an.
64:08Die haben geblutet.
64:10Ja, gut, ist halt so.
64:12Ja, du kannst halt als Hand im Handwerk
64:14oder was weiß ich, ob es in anderen Unternehmen so ist,
64:16du kannst halt schwer abschalten.
64:18Du hast immer diese ganzen Theorien.
64:20Wir haben einige Kunden
64:22und auch einen wirklich sehr guten
64:24und sehr wohlhabenden,
64:26der kommt aus einem krassen Prozessmanagement.
64:30Ja, Herr Pientger, verstehe ich,
64:32ihr Mitarbeiter ist krank.
64:34Dann macht das ein anderer.
64:36Ja, verstehe ich, dass der nicht da ist.
64:38Dann macht das ein anderer.
64:40Was glaubt ihr denn,
64:42dass der Mitarbeiter die steintechnische Ausbildung hat,
64:44die Maschinen bedienen kann?
64:46Das sind keine Prozesse,
64:48die so klar, so einfach sind
64:50wie am Fließband.
64:52Das ist nicht der Fall bei unserem Handwerk.
64:54Ein richtiger Skills, die jemand haben.
64:56Das ist so.
64:58Theoretisch kannst du natürlich sagen,
65:00da macht es halt ein anderer.
65:02Aber praktisch gesehen ist es einfach,
65:04das ist ja bei mir auch so,
65:06der eine, der ist im fugulosen Bar,
65:08der andere hat eine Epoxialergie,
65:10der kann es gar nicht abfehlen.
65:12Dann stehst du heute da
65:14und das sind so diese Sachen,
65:16wo ich sage, eigentlich muss so was verdammt gut vergütet werden,
65:19das ist gesagt
65:21weniger, aber dafür besser.
65:23Und ich trenne mich von vielen Kunden.
65:25Ist ja auch eine Kommunikationssache.
65:27Wenn du mal so überlegst,
65:29nehmen wir mal an, du hast irgendwas am Knie
65:31und willst das
65:33von einem richtig guten Arzt gemacht bekommen.
65:35Auf den wartest du doch auch.
65:37Also,
65:39ich meine, ihr habt ja 2 sehr spezielle Gebiete.
65:41Naturstein
65:43und Fugenlos
65:45würde ich immer nur beim Experten kaufen.
65:47Das würde ich nicht irgendwie,
65:49ich will ein bisschen fusionieren im Übrigen.
65:51Ich finde, die Kombination gibt es bisher noch nicht.
65:53Aber beißt sich das nicht?
65:55Nein, gar nicht.
65:57Für mich ist zum Beispiel Natursteinbad
65:59ein ganz anderes Bad als ein Fugenlos.
66:01Aber zum Beispiel Natursteinakzente,
66:03das sind ja einfach,
66:05und da sollten wir,
66:07wir haben ja heute noch ein Tisch reserviert,
66:09da sollten wir heute mal die Köpfe zusammenstecken,
66:11weil ich glaube einfach,
66:13dass die 2 Sachen super miteinander harmonieren werden
66:15und beiden würde.
66:17Das ist die Dominanz.
66:19Und dann ist der Akzent der Eyecatcher.
66:21Wie würden wir das verpacken in einem Bad,
66:23weil ich kann es mir gar nicht.
66:25Zum Beispiel der Waschtisch.
66:27Der Waschtisch könnte aus Naturstein sein,
66:29als Eyecatcher.
66:31Welchen Stein würdest du nehmen
66:33und welche Wand und Boden würdest du dazu machen?
66:35Mach mal ein Beispiel.
66:37Ich bin voll für Quarzite im Moment.
66:39Quarz ist dunkel, so wie das dahin.
66:41Nein, das ist ein Gabbro.
66:43Willkommen.
66:45Und nochmal kurz über solche Sachen auch reden.
66:47Was ist das für ein Naturstein?
66:49Das würden wir gerne wissen.
66:51Der Weiße ist?
66:53Mamo.
66:55Ist es ein Unterschied zwischen Mamo
66:57und Naturstein?
66:59Es tut mir total leid ab.
67:01Diese Frage.
67:03Das Einzige, was da kann,
67:05ist drüber zu spaschen.
67:07Genau, richtig drüber zu spaschen.
67:09Ich könnte jetzt so ein Quarzgrund drauf machen.
67:11Also sehr gut.
67:13Naturstein ist der Überbegriff
67:15für, da fällt ein Mamo drunter,
67:17da fällt ein Granit drunter,
67:19da fällt ein Weichgestein drunter.
67:21Ein Naturstein ist etwas,
67:23was in der Natur erwachsen ist.
67:25Und der Mamo ist halt
67:27eine geologische
67:29oder eine pathografische Bezeichnung
67:31für eine Gesteinsart.
67:33Ich hatte dich, glaube ich,
67:35auf Mallorca auch gefragt,
67:37was sind die Top-Gebiete für Naturstein?
67:39Ja, richtig.
67:41Ich wollte gerade auch fragen,
67:43was sind die hochwertigsten Steine,
67:45die in Deutschland existieren?
67:47Sagt man existieren, wachsen.
67:49Es gibt einen hochwertigen Stein,
67:51der heißt so leicht blau-grau.
67:53Küsseine.
67:55Aber kein deutsches Wort.
67:57Ja, aber der heißt so.
67:59Kusseine hat das etwas mit Küche zu tun.
68:01Nein, gar nichts.
68:03Die geilsten Naturstände
68:05für mich sind im Moment Quarzite.
68:07Einer ist doch rosa, oder?
68:09Der eine ist rosa, der kann auch grün sein,
68:11der kann auch blau sein.
68:13Der rosa Quarzite, das hatten wir noch auf der Bakwa.
68:15Das war ja der, glaube ich, der auch
68:17das eine Mike gehalten hat.
68:19Definitiv.
68:21Da haben wir auch gerade eine sehr geile Küche gemacht.
68:23Das war ja auch so einfach so lustig,
68:25irgendwie diese ganze,
68:27wir haben ja auch letztens ein paar Mal drüber geredet,
68:29diese ganze Bakwa-Convention
68:31zusammen mit Chefgeflüster
68:33mit diesem Kennenlernen
68:35und natürlich allen voran auch dazugehörst.
68:37Und da war ja diese Situation,
68:39dass wir ein Problem hatten
68:41an diesem alten, majorkinischen Holztisch.
68:43Alle drei Mikrofone festzubekommen
68:45und hat eher kurzerhand gesagt,
68:47pass auf, ich habe hier so ein paar Natursteinplatten,
68:49haben wir die unterfällig...
68:51Die sind ein paar Mal abgestürzt,
68:53zwischendurch das war einfach mega.
68:55Wie hast du denn die Bakwa-Convention wahrgenommen?
68:57Was war das denn für dich, für ein Erlebnis?
68:59Was waren so deine Highlights?
69:01Span die Frage mal auf, ich muss wieder aufs Klo.
69:03Du hast einen ganz schönes, komforten Mann,
69:05ein Bläschen, hast du vielleicht mal überlegt,
69:07dir eine Blasen-Inzündung hast?
69:09Ich trinke einfach genug Wasser am Tag.
69:11Wie viel trinkst du, wieviel Liter?
69:13Gib dir mal so ein paar Hacks noch raus.
69:15Du hast doch da auch so zum Thema Bio-Hacking.
69:17Also ich habe ja, mein Bio-Hacking
69:19ist ja, ich habe ja hier diesen Standlack.
69:21Ich habe einen schöneren, aber im Auto ja.
69:23Ja, der ist auch wirklich derart.
69:25Ich trinke ja über die, ich war original
69:27seit zweieinhalb Jahren, seitdem ich nicht mehr rauche.
69:29Ich habe ja einen Päckchen am Tag weggequatzt.
69:31Zum Schluss habe ich hier so diese externen Festplatten
69:33weggedampft, da diese komische...
69:35Da war ich wirklich...
69:37Ich habe einen Terabyte geraucht.
69:39Ich habe wirklich zwischenzeitlich
69:41habe ich dann so diese Verdampfer geraucht.
69:43Und da war ja das ja Liquid selber gemischt.
69:45Wie in so einer komischen Küche dann.
69:47Und da hatte ich dann hier so ein Torpedo.
69:49Das war so groß.
69:51Und da war meine Frau noch nie in ihrem Leben geraucht.
69:53Da war so eine Schlüssel-Situation.
69:55Da waren wir in so einem Kaffee in Darmstadt gewesen.
69:57Und ich habe eingeatmelt,
69:59habe ausgeatmelt.
70:01Der Wirt war kurz davor die Feuerwehr zu rufen.
70:03Weil da eine Rauchwolke aufgestiegen ist.
70:05Ja, dann sagt Schatz.
70:07Das ist so unfassbar unangenehm gerade.
70:09Das hat einfach alles rauchen.
70:11Da habe ich damit auch wieder aufgehört.
70:13Jetzt habe ich den Faden verloren. Was wollte ich...
70:15Genau, Biohacking. Was sind so deine Hacks,
70:17um gesund zu bleiben?
70:19Wodka Red Bull.
70:21Und hast du Neujahrsvorsätze?
70:23Es gibt ein Artikel im Fokus bald.
70:25Aber gab es schon.
70:27Wir besetzen immer sehr schwierig.
70:29Entweder man macht das sofort oder gar nicht.
70:31Aber ich halte mich gerne an gewisse Termine.
70:35Neujahr ist natürlich ein immer geiler Termin.
70:37Um immer ein neues Business-Buch anzufangen.
70:41Oder einen neuen Kalender oder einen Planer.
70:43Kannst du ein Business-Buch empfehlen?
70:45Ein Planer kann ich empfehlen.
70:47Ein Business-Planer.
70:49Wie der jetzt heißt, weiß ich nicht.
70:51Schreibst du oder hast du jemand so etwas wie Daily Journal?
70:53Ja, mache ich immer.
70:55Wie lange sitzt du da dran?
70:57Maximal 4 Stunden, 20 Minuten und ein Tag.
70:59Da fehlt mir ja tatsächlich die Disziplin.
71:01Das ist schwierig.
71:03Ich trage auch nicht immer alles ein.
71:05Weil die meisten Termine stehen im Terminkalender online.
71:07Aber das sind so private Sachen.
71:09Was mich persönlich beschäftigt.
71:11Was ich nicht online teilen möchte.
71:13Eher mein persönlicher Kalender.
71:15Das ist das Ding.
71:17Selvi, hast du so etwas mal gemacht?
71:19Journal geschrieben.
71:21Dankbarkeit.
71:23Ich habe heute ein paar Rechnungen geschrieben.
71:25Das ist auch nicht schlecht.
71:27Das zahlt auf jeden Fall aufs Finanzenkonto ein.
71:29Nein, ich habe gar keinen Daily Journal.
71:31Ich genieße einfach mein Leben.
71:33Man sollte nicht so ein Schachspiel aus allem machen.
71:35Das ist meine persönliche Meinung.
71:37Da könnt ihr mich jetzt steinigen.
71:39Wir können uns tot journalen.
71:41Es ist alles Bullshit.
71:43Einfach das Leben genießen.
71:45Einfach ganz intuitiv sagen.
71:47Wir haben heute einen geilen Abend.
71:49Wir werden heute noch geilen Essen gehen.
71:51Wir werden vielleicht noch ein paar Weinchen schlöfen.
71:53Wir werden einfach diesen Abend genießen.
71:55Ohne uns Sorgen darüber zu machen, was morgen ist.
71:57Das ist so eine Sache, danach lebe ich.
71:59Deswegen habe ich auch dieses Wub-Armband ausgezogen.
72:01Aus dem Grund.
72:03Weil ich schon ein paar Mal erlebt habe,
72:05wo einer neben mir saß und sagt.
72:07Mein Wub-Armband hat mich gewarnt.
72:09Ich bin 105.
72:11Genießt doch einfach dein Leben.
72:13Hatst du einen coolen Abend?
72:15Ja, ich hatte einen coolen Abend.
72:17Dann ist doch cool.
72:19Genau.
72:21Es ist einfach so, was hilft, hilft.
72:23Und wenn du einfach mit einer Hypnose dich am Kopf operieren lässt
72:25und es hilft und du spürst nichts,
72:27dann mach das.
72:29Aber du musst es für dich selber finden.
72:31Ja, und wenn einer 115 wird,
72:33weil er sich so optimiert,
72:35ist das auch seine bewusste Entscheidung,
72:37wenn er glücklich damit ist von mir aus.
72:39Deswegen wäre für dich oder von dir noch mal
72:41höchst interessant, was sind so deine
72:43wichtigsten Habits,
72:45deine Themen, wo du sagst.
72:47Was ist dein Ruhepol?
72:49Was ist deine Erdung?
72:51Das ist sehr unterschiedlich.
72:53Definitiv ist es,
72:55ich hasse Ausreden.
72:57Ich kann es nicht hören, wenn einer sagt,
72:59ja, ich konnte aber nicht, weil.
73:01Ich habe Schnupfen und Morgen ist wieder dies
73:03und das gibt es nicht.
73:05Also wenn ich ein Ziel habe,
73:07dann ist auch wirklich das Ziel,
73:09das Ziel zu erreichen,
73:11aber dynamisch zu bleiben.
73:13Das heißt, ich kann auch mal links,
73:15dann ist eher der Prozess das Wichtige.
73:17Ich lerne jeden Tag
73:19neue Leute kennen,
73:21jeden Tag.
73:23Ich lerne jeden Tag
73:25neue Ansichten kennen.
73:27Ich kann zwar sagen,
73:29ich möchte in einem Jahr
73:31da und da stehen,
73:33aber der Prozess,
73:35der entwickelt sich
73:37so dynamisch,
73:39so planlos,
73:41wirklich.
73:43Ein Plan ist nett,
73:45aber ich kenne keinen,
73:47der seinen Plan 100% durchgezogen hat.
73:49Und wenn ich mich daran festhalte,
73:51dass ich diesen Plan nicht erreiche,
73:53dann finde ich, ist das sehr frustrierend.
73:55Weil das ist absolut,
73:57das ist nicht real life.
73:59Eine gewisse Kontinuität
74:01und vor allem Disziplin,
74:03finde ich mega wichtig.
74:05Jetzt habe ich anfangs gesagt,
74:07ich bin auch nicht der Disziplinier,
74:09das ist ja richtig.
74:11Ja, nicht Jahreszeiten.
74:13Es hat etwas mit dem Ziel zu tun.
74:15Zum Beispiel habe ich das Ziel gehabt,
74:17meine Dwegen.
74:19Ich möchte zur Baka Convention fit sein.
74:21Dann mache ich vier Monate,
74:23sich mein Ding durch.
74:25November, Dezember ist für mich
74:27planbar klar, dass ich das nicht halten kann,
74:29weil ich ...
74:31Also ich muss schon sagen,
74:33am Anfang, ich glaube,
74:35am ersten Tag bist du morgens aufgestanden
74:37und hast irgendwie Yoga am Pool gemacht
74:39oder irgendwas Ähnliches.
74:41Nicht Yoga, Training, Fitness-Training
74:43und Kraftsport, ja, aber ja.
74:45Man muss schon sagen, du hast mich auf irgendeine Pool gesprungen
74:47und du hast schon einen sehr durchtrainierten Körper.
74:49Du hast es richtig Gas gegeben.
74:51Ich wollte an deinem Nippel lecken.
74:53Und irgendwann hast du dann aber
74:55mit dem Eimer-Aparol da gesessen.
74:57Das schließt das andere nicht aus für dich.
74:59Das war wirklich so ein normales Glas
75:01und er hatte einfach so ein Trog.
75:03Das muss aber aus sein.
75:05Weißt du, das Geile ist ja,
75:07das ist ein Ziel, ja.
75:09Aber ey, wir leben nur einmal.
75:11Das ist so.
75:13Absolut. Wenn ich Bock habe,
75:15ein Parol einmal zu trinken,
75:17dann trinke ich den eben.
75:19Wenn ich den nicht jeden Tag trinke.
75:21Okay, sollte man nicht wirklich machen.
75:23Es gibt so Phasen,
75:25für mich persönlich,
75:27das passiert öfter.
75:29Und dann gibt es wieder so Phasen,
75:31dann halb ich das ein halbes Jahr gar nicht.
75:33Ich habe nochmal eine andere Frage,
75:35ich bin ja da schon seit einer längeren Zeit
75:37ganz alleine mit mir.
75:39Und ich kenne normalerweise Kampfsport im Gym
75:41immer mit einem anderen
75:43oder immer mit einem Kumpel oder anderen Leuten
75:45im Fitnessstudio getroffen.
75:47Jetzt bin ich so seit 2, 3 Jahren
75:49mit mir selber jeden Morgen.
75:515 Uhr morgens, keiner da,
75:53Silvio schläft noch, ich kriege nicht mal eine Antwort
75:55auf meine Nachrichten.
75:57Nur ich.
75:59Es ist eine ganz andere Art, wenn du mit dir bist.
76:01Weil die ersten Male
76:03kannst du halt unterm Keller trainieren.
76:05Aber irgendwann bist du dein bester Freund
76:07beim Trainieren.
76:09Und irgendwann bist du dein größter Motivator.
76:11Und irgendwann generierst du aus dir selbst
76:13Stärke
76:15und motivierst dich selbst.
76:17Und du bist jemand, was mich beeindruckt hat.
76:19Du bist ganz alleine an diesem Pool.
76:21Jetzt mal Spaß beiseite und hast dein Training durchgezogen.
76:23Echt?
76:25Was sagst du dir selbst,
76:27wenn du mit dir ganz alleine bist
76:29und dich
76:31an die Grenze
76:33und drüber.
76:35Nur dann ist dein Training erfolgreich.
76:37Also, das ist sehr geil,
76:39dass du das so analysiert hast.
76:41Sehr richtig, danke.
76:43Für mich
76:45ist die erste Stunde morgens
76:47die wichtigste.
76:49Und die maßgebendste Stunde.
76:51Und das ist nicht nur meine Empfindung,
76:53das ist
76:55wissenschaftlich bewiesen,
76:57dass du in der ersten Stunde
76:59beschäftigen sollst,
77:01die dich fordern,
77:03die dich wirklich fordern.
77:05Bei mir ist es freundlich laufen morgens.
77:07Wenn du dich morgens direkt mit dem Handy beschäftigst,
77:09meinetwegen,
77:11dann weißt du, dass dein Tag gruselig ist.
77:13Wenn du dich morgens damit beschäftigst,
77:15dich um dich zu kümmern,
77:17dich weiterzubringen,
77:19dich zu pushen,
77:21in die Superkompensation
77:23zu kommen,
77:25dann hast du was richtig gemacht.
77:27Das ist ein Tag,
77:29das musst du mal durchziehen,
77:31ganz anders.
77:33Und das finde ich mega wichtig.
77:35Ich bin mein härtester Kritiker,
77:37mein härtester Gegner morgens.
77:39Ob das morgens um 4 Uhr beim Sport ist,
77:41ob das,
77:43wenn ich morgens 4 Uhr wach liege
77:45in der Küche sitze
77:47mit dem ersten Espresso
77:49und überlege, wie mache ich den Tag?
77:51Ich lasse mich nicht von
77:53äußeren Einflüssen
77:55und das lebe ich auch wirklich.
77:57Morgens
77:59die erste Stunde
78:01gehört mir.
78:03Wann stehst du auf?
78:07Ich liebe schlafen,
78:09um da mal einzuhaken, ich liebe einfach schlafen.
78:11Ich finde das beste,
78:13dass du morgens schlafst.
78:15Ich liebe es einfach zu schlafen.
78:17Ich finde es auch so geil, wenn der Wecker klingelt
78:19und wenn ihr eure besondere Stunde morgens habt,
78:21drehe ich mich nach rechts.
78:23Das ist eine Gabel, definitiv.
78:25Einfach und schlafe einfach noch.
78:27Schlafen ist das geilste.
78:29Du bist auch so ein Bett
78:31und dann so das Kopfkissen.
78:33Du bist so ein Vorbild als Lebeminscher.
78:35Ich finde das total beeindruckend.
78:37Ich finde euch beeindruckend,
78:39dass ihr so krass diszipliniert seid.
78:41Ne, bevor ich auf 4 Uhr aufstehe,
78:43schlafe ich einfach noch 2 Stunden länger.
78:45Ich bin zwischen 3 und 4 wach.
78:47Punkt.
78:49Der Kopf ist, ich gucke um 2 Uhr schon auf die Uhr.
78:51Nein, keine Frage.
78:53Aber das ist ja voll ungesund, oder?
78:55Nein, ich bin so ein Supersteeper.
78:57Ja, ich habe meine Augenringe.
78:59Kannst du es nachweisen?
79:01Ich kann es nachweisen, hier.
79:03Das wird ja jetzt beim Abendessen gerne mal sehen.
79:05Zeig ich dir gleich.
79:07Die Erholung ist super.
79:09Die Erholung ist super.
79:11Ich verarbeite halt sehr, sehr viel.
79:13Ich bewundere das,
79:15wenn man schlafen kann.
79:17Aber ich kann es einfach nicht,
79:19und der Rat hat sofort.
79:21Horror.
79:23Ich habe festgestellt,
79:25ich schlafe richtig schlecht, wenn ich Alkohol trink.
79:27Das kann ich nachweisen.
79:2960% schlecht.
79:31Es ist wirklich echt krass,
79:33man hat ja früher, früher habe ich immer gedacht,
79:35wenn du was trinkst, dann schläfst du besser,
79:37wenn ich Alkohol trink.
79:39Ich habe ja jetzt so ein Sober Generary gemacht.
79:41Weil das geht.
79:43Bis zu einem gewissen Punkt.
79:45Bis heute habe ich es geschafft,
79:47und die Folge kommt irgendwann im März,
79:49das ist cool.
79:51Ich habe festgestellt, Alkohol,
79:53da schläfst du super, super schlecht.
79:55Auch mit zunehmendem Alter, merkt man das.
79:57Und ich hatte mal so eine Phase in meinem Leben,
79:59da habe ich wirklich so mir so viele Sorgen gemacht.
80:01Dann sind wir über einem Thema Unternehmertum,
80:03was so ein Angestellter natürlich nicht hat.
80:05Ich bin nachts um zwei wach geworden,
80:07bin auf Toilette gegangen, bin zurückgekommen
80:09und habe über Probleme
80:11in meinem Unternehmen, über Projekte nachgedacht.
80:13Das habe ich heute gar nicht mehr.
80:15Wie hast du es geschafft?
80:17Wie hast du es geschafft?
80:19Wodka und...
80:21Nein, Quatsch.
80:23Ich habe es einfach, keine Ahnung,
80:25ich habe viele Stellschrauben an meinem Unternehmen gedreht.
80:27Und...
80:29Wie habe ich es geschafft?
80:31Du hast aber letzten, vor ein paar Tagen gesagt,
80:33du bist nachts wach geworden,
80:35das ist was in deinem Kopf gegangen.
80:37Das kommt immer mal wieder vor euch.
80:39Ganz kannst du das gar nicht ausschalten,
80:41weil dann fallen mir auch so Sachen ein,
80:43weil wir haben 140 Quadratmeter
80:45Design-Tapete
80:47angeboten, in so einer abgefahrenen Villa.
80:49140 Quadratmeter?
80:51Ja, also wirklich ein Monsterprojekt,
80:53also Tunnel von Haupthaus in Nebengebäude.
80:55So ein Ding ist es,
80:57also so ein acht Meter langer Tunnel,
80:59wo einfach ins Nebengebäude geht,
81:01wo dann Angestellte wohnen, keine Ahnung.
81:03Und da habe ich mir nachts einfach über den
81:05Anschluss zum Sockelleiste Gedanken gemacht.
81:07Wie kriegen wir das hin?
81:09Und da war es eine geschmogene Treppe.
81:11Wie machen wir das da hinten dran?
81:13Und ich frage mich, ob es einen Trick gibt,
81:15Gedanken plötzlich loszulassen.
81:17Ich habe mal gehört, wenn du dich
81:19ganz bewusst auf deine Atmung konzentrierst,
81:21weil der Mensch ist, glaube ich,
81:23nicht in der Lage, ein Gedanken zu verfolgen,
81:25aber gleichzeitig sich auf seine Atmung
81:27zu konzentrieren.
81:29Du kannst auch gar nicht zwei Gefühle gleichzeitig hören.
81:31Probier doch mal Wut und Freude
81:33gleichzeitig zu haben.
81:35Das geht nur immer eins.
81:37Also ich kann dir einen Tipp geben,
81:39dass dieser Film so geil war.
81:41Der funktioniert
81:43bei mir.
81:45Und zwar, ich denke immer an Schwarz.
81:47An ein schwarzes Loch, das habe ich im Kopf.
81:49Da gehe ich wirklich mit den Augen
81:51in mein Gehirn rein,
81:53in diesen Punkt, in die Mitte
81:55und der ist schwarz.
81:57Da ist Ruhe.
81:59Das dauert so fünf, sechs, sieben Minuten.
82:01Und ich denke an nichts anderes.
82:03Das sollten wir als Highlight nehmen, wie er sagt.
82:05Ich gehe mit meinen Augen
82:07in den Kopf rein.
82:09Was ist denn dieser Fall, wie er seine Augen umdreht?
82:11Ja, so musste ich es vorstellen.
82:13Da ist ein schwarzes Loch.
82:15Geil.
82:17Ich habe zum Silvio auch gesagt,
82:19wir hatten uns letzte Woche oder was unterhalten.
82:21Das war ein Tipp gegeben.
82:23Ich habe gesagt, ich zu jedem hilft dir was anderes.
82:25Schreib es auf.
82:27Hab vielleicht ein Buch und ein Stift dämen dran liegen.
82:29Schreib das auf.
82:31Was ist das?
82:33Liebes Unterbewusstsein, morgen bist du dran.
82:35Eigentlich hast du nur Angst, das zu vergessen.
82:37Ich habe mir drei Hübe Melatonin-Sprager schlafen.
82:39Ich habe mir drei Hübe Melatonin-Sprager schlafen.
82:41Ich habe mir drei Hübe Melatonin-Sprager schlafen.
82:43Dann habe ich geschlafen wie ein Baby.
82:45Ich bin so ein schlummer Tastenkiller.
82:47Es ist auch nachgewiesen,
82:49dass wenn du wegerklingelt, steht auf, so ist meine Frau.
82:51Das habe ich gar nicht.
82:53Diese fünf Minuten, die fühlen sich an wie eine Ewigkeit für mich.
82:55Das ist das Schöne, weißt du, ich bin wach.
82:57Ich mache unten alles fertig.
82:59Frühstück für die Kinder, Brotdosen,
83:01Kaffee.
83:03Ich habe mich ins Bett.
83:05Sie kriegt den Cappuccino.
83:07Ich streiche die Wach.
83:09Das ja, aber andererseits wieder nicht.
83:11Sogar ich habe überlegt, ob ich mal ein bisschen mit ihm zusammen wohnen darf.
83:13Ich habe so eine geile Tapete im Hintergrund.
83:15Die ist echt geil, die Tapete.
83:17Meine Damen und Herren,
83:19ich will jetzt keinen Druck ausüben,
83:21aber wir haben in 20 Minuten
83:23einen Tisch reserviert,
83:25wo wir 25 Minuten hinfahren.
83:27Du bist im Leinenhaus.
83:29Echt?
83:31Bist du der Reservierung gefolgt?
83:33Ja, klar.
83:35Der Farmerhaus Lodg?
83:37Cool.
83:39Dieses Afrikanisch.
83:41Da war ich mal Essen.
83:43Sandro, der Leiter,
83:45das ganze cooler Typ.
83:47Aber wenn du da zu zweit essen gehst,
83:49das ist sehr, sehr geil.
83:51Super.
83:53Ich war letztes Jahr im Alex Baumer.
83:55War ich Essen im Farmerhaus.
83:57Ist schon gehobene, aber sehr, sehr tolle Küche.
83:59Ganz toller Service.
84:01Also das Farmerhaus in Großumstadt.
84:03Unbezahlte Werbung an der Stelle.
84:05Ganz, ganz, ganz tolles Restaurant.
84:07Was gehen wir die Jungs denn noch als Mehrwert mit?
84:09Und den Menschen.
84:11Was ist in dein Kopf zu gucken?
84:13Silvio hat schon so viele Fans.
84:15Ja.
84:17Wenn man genau nimmt,
84:19ist er ja in der Runde so der Hübsche.
84:21Ich bin so das Brain.
84:23Findest du nicht, auch Lars sieht aus wie Jason Statham
84:25so ein bisschen im Profil?
84:27Ich weiß nicht, wie Jason Statham ist.
84:29Du weißt, wie ich für Jason Statham bin.
84:31Du sollst mal mehr Fans gucken.
84:33Hey, wir gehen lieber ins Kino als ein Transporter.
84:35Er ist dann von Stranger Sings?
84:37Stranger Sings nicht, nee.
84:39Was kannst du mir damit sagen?
84:41Bist du, guckst du Serien oder Filme?
84:43Nein.
84:45Doch, Wildsberg.
84:47Wildsberg, was?
84:49Keiner kennt Wildsberg.
84:51Ich frag meinen Bessler.
84:53Der kennt Wildsberg.
84:55Bessler, Bessler ist egal, Jürgen.
84:57Ich hab mich gestern wieder so über den kaputt gelacht.
84:59Ist ja so ein geiler Typ der Jürgen.
85:01Der haut immer aufs Pusche raus, da denkst du dir.
85:03Ich mag den auch total.
85:05Also schöne Grüße gehen raus an.
85:07Das war auch die Folge, wo am meisten gegrüßt wurde.
85:09Grüße gegen raus.
85:11Er hatte, glaube ich, sogar seinen Hamster-Gergrüß irgendwann.
85:13Er hatte auch irgendwas erzählt.
85:15Ich dachte, Jürgen, coole Idee.
85:17Mach ich Werbung ein Podcast für beim Silvio,
85:19aber ich weiß nicht mehr, was es war.
85:21Ich muss ihn noch mal fragen.
85:23Du musst noch mal nachholen, die Folge.
85:25Du musst noch mal nachholen oder davor spulen.
85:27Wenn wir Geld bedroht werden, machen wir das.
85:29Ja.
85:31Also, ich muss sagen, war eine mega geile Folge.
85:33Zum Glück gehen wir noch essen.
85:35Würde ich jetzt einfach wieder heimfahren,
85:37das wäre total schade.
85:39Aber ich komm noch mal wieder.
85:41Dann hab ich vielleicht ein bisschen mehr Zeit als 110 Minuten.
85:43Gut, du warst ja davon irgendwie
85:45105 Minuten auf dem Klo.
85:47Das würde ich so nicht sagen.
85:49Auf der Autobahn.
85:51Also in diesem Sinne,
85:53wir müssen leider los,
85:55weil wir haben noch ein leckeres Abendessen vor uns.
85:57Wir werden uns dann noch ein bisschen austauschen.
85:59Wir werden ein paar Pläne schmieden für die Zukunft.
86:01Adrian, es war mir ein absolutes Fest.
86:03Für mich ist das jetzt schon einer meiner Lieblingsfolgen.
86:05Das sagst du immer.
86:07Nein, das sag ich nur zu dir.
86:09Weil du auch einfach so ein Knuddelbeer bist
86:11und super sympathisch.
86:13Und behalte dir das immer bei.
86:15Was du dir über den letzten Worte hat.
86:17Jason Steadham.
86:19Vielen Dank fürs Einschalten.
86:21Adrian, vielen Dank, dass du hergekommen bist.
86:23Ich würde sagen bis zum nächsten Mal bei Chefgeflüster.
86:25Schaltet wieder ein.
86:27Ab jetzt mit eigenem in Stein gemeißer Roman.
86:29Vielen Dank, Adrian.
86:31Danke, mein Besser.
86:33Ciao.
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