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Worum es geht
Dominik Heinzelmann und Jonas Haag haben in einer Garage angefangen – mit einem 3D-Drucker, wenig Geld und einer Idee. Heute beliefern sie Amazon-Lager, Flughäfen, Galabauer und Logistikzentren in ganz Deutschland. Ihr Produkt: ein passives Exoskelett, das den Rücken beim Heben um bis zu 30 Prozent entlastet, ohne Akku, ohne Elektronik, ohne dass man es nach einer Woche wieder auszieht.
Wir sprechen mit den beiden über eine Gründung, die so läuft wie man sich das eigentlich vorstellt – organisch, ohne Investorendruck, mit einem klaren Kopf dafür, was funktioniert und was nicht. Dazu geht es um die echte Rechnung hinter Krankheitstagen, warum Handwerksbetriebe das Thema Mitarbeitergesundheit noch immer unterschätzen, und was es bedeutet, wenn ein Gerüstbauer nach zwei Wochen Testphase sagt, er schläft zum ersten Mal seit anderthalb Jahren durch.
Außerdem: HubSpot vs. Eigenprogrammierung, offene Büros ohne Türen, und warum ein folierter Bus manchmal die beste Marketingentscheidung ist.
Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie man mit einem einfachen Produkt ein echtes Problem löst.
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Das Gespräch zum Nachlesen
> Maschinell transkribiert (lokal, faster-whisper). Vor Verwendung als Fakt gegenlesen.
00:00Willkommen bei Chefgeflüster, dem Podcast für Führungskräfte und alle, die wissen wollen, wie es hinter den Kulissen wirklich läuft.
00:07Lars und Silvio sprechen offen, ehrlich und mit einer guten Portion Humor über Führung, Unternehmertum und den ganz normalen Wahnsinn zwischen Job, Work-Life Balance und Familie.
00:18Authentisch, direkt und garantiert ohne Bullshit also Ohren auf. Es wird geflüstert.
00:27Herzlich willkommen bei Chefgeflüster bei Lars und Silvio. Nach der Sommerpause, ich habe hier nur gut aussehende, total erholte Menschen um mich rum.
00:35Wir haben jetzt den 24.7. und wir haben direkt mal zwei Gäste hier am Start.
00:41Ich fange aber erstmal mit meinem Jason Statham hier neben mir an, rechts neben mir, Lars, wie geht's dir mein bester?
00:47Super, also ich bin ja jetzt aus dem selben Hotel zurückgekommen, in dem du warst.
00:52Und ich bin sehr erholt und ich denke auch noch ein bisschen braun gebrannt, so wie du.
00:55Du warst ja krebsrot als du wieder kamst.
00:57Ich bin sehr erholt, ich hatte eine gute Zeit. Danke für den Tipp.
01:00Ja, sehr, sehr gerne. Können wir gleich nochmal drauf eingehen.
01:02Wie geht's denn dir?
01:03Ja, also ich habe irgendwie das Gefühl, nach drei Tagen aus dem Urlaub zurück ist die Erholung auch schon wieder so ein bisschen weg.
01:09Also es ist krass, wie schnell das auch geht, man kommt so zurück und dann denkt man irgendwie, okay, wir haben zwölf, normal trinkst du so dein erstes Bier am Strand.
01:17Wie löst du das jetzt im Büro?
01:19Ein bisschen Vermissung.
01:21Ein bisschen Vermissung, nein, aber mir geht's super, ich habe richtig gute Laune, das Wetter ist toll.
01:24Und wir haben hier noch so zwei richtig coole Typen am Start mit der ersten Folge nach der Sommerpause.
01:29Weil wir haben Hartrios, die Firma Hartrios, zu Gast den lieben Dominik und den lieben Jonas.
01:35Herzlich willkommen, wie geht's euch?
01:37Servus, ja, uns geht's super. Also ich kann für mich sprechen, mir geht's sehr gut.
01:42Weil jetzt nicht in der Sommerpause, ich bin trotzdem braun gebrannt, das liegt daran, dass wir Dachfenster haben, die mal aufmachen können.
01:49Und mir geht's top, ja.
01:51Sehr schön, gut durchgekommen, von wo seid ihr angereist?
01:54Aus dem Schwarzwald, man hört's wahrscheinlich.
01:56Und das gar nicht.
01:58Perfekt, ja, genau, aus Hopp, da ist die Firma, und wir sind jetzt aus Freudenstadt angereist.
02:04Freudenstadt ist mir auf jeden Fall eine Freude, dass ihr da seid. Dominik, mein Lieber.
02:09Jonas.
02:10Jonas, sorry, ich habe total du schlechte Namen gegeben, weil wir haben auch ein Jonas, der Videografie macht.
02:15Jonas, zu dir. Wie geht's dir, Großer?
02:18Super, Anreise war entspannt, trotz dass wir immer die ganz schlimmen Verkehrspunkte treffen, wenn wir hierher fahren.
02:28Genau, wie lange seid ihr gefahren?
02:292,5 Stunden.
02:302,5 Stunden.
02:31Eine Stunde früher, da ist geplant.
02:33Gestern Abend war irgendwo ein Unfall, und dann hieß es 3,5 Stunden oder 3 Stunden, und macht mal keine Kompromisse.
02:40Spricht ja auch einfach für euch, dass ihr euch ein Puffer eingeräumt habt, weil der Einzige, der zu spät gekommen ist, war ich.
02:46Leider stand über meinen Haupt. Die Konstellation müsst ihr mir mal kurz erklären.
02:51Du bist ja, lieber Dominik, Geschäftsführer von Hadrios, was Hadrios genau macht, kommen wir gleich dazu.
02:57Ich will noch eine Sache dazu erwähnen. Dominik, so fleißig wie ein Heinzelmann, oder?
03:01Das hast du bestimmt auch schon 100.000 mal gehört.
03:03Den musst du mir kurz erklären.
03:04Kennt ihr die Heinzelmänner?
03:05Heinzelmännchen.
03:06Heinzelmännchen, klar.
03:08Das ist das Erste, was ich gedacht habe.
03:10Ja, das ist er.
03:11Das heißt die Nachname Heinzelmann, und die Heinzelmännchen sind die fleißigen.
03:15Ja, die gehen immer, wie mein Cloudcode, 24-seiten arbeiten für mich.
03:19Dein Papa ist Nikolaus einfach.
03:21Ja, wir leben jetzt auch in 2026, wir haben jetzt aufgehört, diese Mützen zu tragen.
03:26Du hast es bestimmt schon aufgehört, oder?
03:29Ja, und wenn man seine Historie betrachtet, fleißig muss er ja tatsächlich sein, weil das ist hier ein Vorzeigeunternehmer.
03:35Aber zu der Konstellation, die bessere Hälfte, die rechte Hand, mit Anteilseigner von Hartrios.
03:42Alles richtig, ja.
03:43Alles richtig?
03:44Ja.
03:45Gut geraten.
03:46Rechte Hälfte.
03:47Ja, gut.
03:48Genau, es stimmt.
03:49Entfassbar.
03:50Entfassbar.
03:51Aber ihr Verwandt seid ihr nicht irgendwie, ihr seid einfach Freunde, wo habt ihr euch kennengelernt?
03:57Tatsächlich, bei der Arbeit, er hat damals mal ein Patchwork bei mir geschrieben, wo ich noch in der Firma gearbeitet habe.
04:04Und dann habe ich Jonas irgendwann mal gefragt, hey, was machst du im Sommer?
04:07Und dann habe ich gesagt, oh, ich will irgendwas Cooles machen.
04:09Und dann habe ich gesagt, ich würde jetzt mal meinen Job kündigen demnächst, dann kommst du mal vorbei.
04:14Das war immer was Cooles.
04:15Mega.
04:16Das sind so diese Silicon Valley Geschichten.
04:18Komm, ich habe eine Garage, ich habe eine Idee, ich habe Zeit, lasst uns loslegen.
04:21Ich habe so 100.000 Fragen, ich muss vorhin schon so aufpassen, dass ich nicht alle und beim Kaffee...
04:25Ja, das stimmt, das stimmt.
04:26Aber seid ihr auch Freunde oder habt ihr Trend erst strikt, geschäftlich?
04:30Tagsüber geschäftlich.
04:32Abends Freunde, also ich denke, das passt.
04:34Cool.
04:35Es ist ja auch immer ein Risiko.
04:36Es ist ja immer so eine Unternehmung, es ist immer auch ein Risiko.
04:38Ich habe schon viele Geschichten gehört, wo dann einfach die Freundschaft massiv drunter leidet.
04:41Aber bei euch, glaube ich, seid da sehr harmonisch unterwegs und in einem guten Fahrwasser wie bei uns beiden, oder?
04:47Hatten wir schon mal eine Krise, haben wir schon mal auseinandergelegt, wir sind auch befreundet und haben geschäftlich.
04:51Ja, und wenn man bei dir manchmal Mittwoch sitzen und dann irgendwas optimieren und du kriegst es mal die Panik, weil alles anders aussieht als vorher,
04:57dann müssen wir das mal kurz einordnen, wie man ja heutzutage sagt und dann geht es aber wieder.
05:01Das gehört dazu, bei guten Freunden, die können auch so was miteinander machen.
05:04Ja, und auch mal aneinander geraten und sich auch mal die Meinung sagen und dann auflegen.
05:08Das hatten wir auch schon und dann sagen, hey du, sorry, ich hatte einfach einen blöden Tag.
05:11Geht euch das auch manchmal so?
05:13Ja, absolut.
05:14Also ich glaube, das Wichtigste ist einfach, dass man eine gute und offene Kommunikation hat.
05:19In der Art und Weise wie wir entwickeln, muss man das beide lernen.
05:23Weil ich habe immer schnelle Ideen, die ich meistens immer als die besten halte
05:27und dann stellt er mir vier, fünf unangenehme Fragen
05:30und nach der fünften denke ich so, Mann, also, warum?
05:33Muss er dir das ganze Nacht damit verbracht?
05:36Das ist am Anfang sehr ätzend, aber ja, ich glaube, das ist auch ein Weib,
05:40den wir jetzt so in der Firma weiter tragen, dass wir einfach sagen, hey, alles was hier ist,
05:44das hat nichts mit Emotionen zu tun, das ist alles rein sachliches Fragen
05:48und das müssen wir aushalten.
05:50Und ich glaube, da gehen wir mit gutem Beispiel voran
05:52und das haben jetzt auch andere Leute ganz gut verstanden bei uns im Unternehmen.
05:56Gerade auch Vertrieb, da wird ja immer was verkaufen
05:58und da muss sich jetzt inzwischen auch mit vier, fünf Gegenfragen befinden.
06:03Was wir vielleicht an der Stelle mal festhalten müssen.
06:05Ich weiß nicht, ob wir es erwähnt haben.
06:06Ihr stellt Exoskelette her.
06:09Ich habe vorhin die Frage mal geäußert an den lieben Andi, den Vermieter,
06:12ihr wart eine Stunde früher da, wir haben Kaffee getrunken,
06:14jetzt habt ihr gemerkt, was für ein High-Life hier in diesem Haus ist.
06:17Der Andi hat dir direkt dieses Exoskelett angezogen.
06:19Ich habe gesagt, Andi, was hast du für eine Erwartungshaltung,
06:21wenn du an ein Exoskelett denkst?
06:23Und er sagt, ja, genau das.
06:25Andi, Arbeiter, das habe ich gesagt.
06:27Andi, Arbeiter.
06:29Und wie er es tragen kann, genau.
06:31Wenn ich an ein Exoskelett vorher gedacht habe,
06:34habe ich immer an den Terminator gedacht.
06:36Robokop und so weiter.
06:38Und da ist ja irgendwie so diese Spanne
06:40und wir müssen es vielleicht mal ganz kurz einordnen.
06:42Was ist denn euer Exoskelett, das man sich das vorstellen kann?
06:45Es ist ja jetzt nicht der Terminator.
06:48Ja, unser Exoskelett besticht durch schlankes Design,
06:52ein niedriges Gewicht und vor allem keine elektrischen Komponenten.
06:57Wo ist doch mal die Kamera?
06:59Deswegen haben wir die Jungs ja auch mal eingeladen,
07:02weil ich hatte vorher so ein Exoskelett noch nie gesehen.
07:07Also wir haben jetzt da 1,2 Kilo,
07:10ein Rucksack oder Klettergurt ähnliches System
07:14mit einer Rückenstruktur, die für die Haltung da ist,
07:20um im Lendenwirbelbereich stabil zu bleiben,
07:23also die Wirbelsäulenhaltung beim Heben einfach zu supporten.
07:28Und genau das Ziel ist,
07:30dass man das System ein Tag lang tragen kann,
07:32ohne dass man denkt, das nervt mich,
07:34ich habe Gewicht mit mir dabei,
07:37ich muss es ausziehen für irgendwas
07:40und muss es dann danach wieder anziehen
07:42und ab Tag 2 ziehe ich es dann halt einfach nicht mehr an.
07:45Einer der häufig gestelltesten Fragen würde ich wetten.
07:48Ja, dann hält der Akku.
07:50Ja, tatsächlich, weil da oben eben so ein Gehäuse ist,
07:53da wäre jetzt irgendwie die Elektronik drin.
07:56Und da sind die Elastomerelemente drin
07:59und die halten eine Million Zyklen,
08:01nicht weil sie aufgeladen werden müssen,
08:03sondern weil sie dann irgendwann Spannung verlieren.
08:05Da ist gar kein Akku, gar keine Elektrik drin in dem Sinne.
08:08Nee, das ist alles passiv, funktioniert mit Federn
08:12und auch über die Rückenstruktur,
08:14da haben wir sehr viel Arbeit reingesteckt,
08:16wenn ein Körper anlegt, zum einen stützt den Rücken
08:19in der Haltung, beim Beugen
08:21und zum anderen entlastet es über die Elastomere,
08:23wie so eine Art Feder, das zieht dann wieder nach oben
08:26und dabei entlasten wir halt die Rückenmuskulaturen bis zu 30%.
08:29Und wenn ich diesen Tag übertrage,
08:31mehrere 1.000 Pix am Tag macht,
08:33dann kommt da halt einiges zusammen.
08:35Ja, das ist es.
08:36Genau, wir sind damals gestartet,
08:39ich habe mir Exoskelete angeschaut
08:41und das war damals wie das neue iPhone,
08:44da hat jeder sobald er an einen Rucksackgurt
08:47irgendeine Metallstange dran geschraubt hat,
08:49hat gesagt, ich habe Exoskelete und alle waren total halb.
08:51Wie lange war das?
08:527, 8 Jahre, würde ich sagen.
08:55Und dann hat man halt recht schnell festgestellt,
08:58dass es der Rucksackträger mit der Metallstange einfach nicht ist.
09:02Und dann haben wir uns das angeschaut
09:05und gesagt, wir müssen einfach leichte, praktikable Systeme bauen.
09:09So, wenn dir das Teil nach 5 Minuten auf den Zeiger geht,
09:12dann trägt das nach 2 Wochen keiner mehr.
09:15Und wir haben ja immer die beste Testgruppe im Schwarzwald.
09:20Wenn man nicht direkt motzt,
09:22ist das quasi schon eine Bestätigung.
09:24Schwarzwald ist gelobt genug.
09:26Schwarzwald ist das so mit Motzen?
09:28Ja, net gemotzt ist gelobt genug, sagt man.
09:31Sind Schwaben eigentlich so geizig, wie man sagt?
09:34Ja, wirklich, weiß ich jetzt nicht.
09:38Kann er doch jetzt gar nicht sagen.
09:40Ja, das wird mir gegen die Anfahrtskost dann rechnen.
09:43Ach, Schwabe.
09:45Da läuft eine Uhr mit.
09:47Aber eine kurze Zwischenfrage an der Stelle.
09:49Hast du deinen Background in der Physiotherapie
09:52oder irgendwie im...
09:54Also, wie kommt man dann auf eine Idee, das zu tun?
09:57Hast du schlechte Erfahrungen gemacht?
09:59Kennst du Leute, die damit ein Thema hatten?
10:01Ich würde jetzt nicht morgens aufhauen mit sagen,
10:03hey, hat man das mal kurz eine Geilie.
10:05Ein exosortisches Thema.
10:07Nee, ich habe leider jetzt keine emotional aufgeladenen Story für euch.
10:10Im Endeffekt habe ich Wirtschaftsingenieurwesen studiert.
10:13Man sagt immer Powerpoint-Engineure.
10:15Also ich kann halt ganz gut Powerpoint und so was.
10:17Ja?
10:19Ja, die Realität ist, ich kann auch CAD und genau Sachen bauen.
10:22Aber das bringt man sich halt irgendwie selber bei,
10:25weil man da Bock drauf hat.
10:27Ich glaube, das ist heute ein normales Ding.
10:29Wo man sich beibringen will, bringt man sich einfach bei.
10:31Und dann macht man es...
10:33Wissen Sie überall?
10:35Genau.
10:37Da muss man einfach anfangen.
10:39Mich hat das Thema einfach brutal interessiert.
10:43Da gab es keinen Grund dafür?
10:45Es gab jetzt keinen schlimmen Vorfall,
10:48dass irgendeiner mit Rückenschmerzen nach heim klägt.
10:51Ich fand das Thema geil und dachte, ich kann es lösen.
10:54Oder wir können es lösen.
10:56Dann legt man einfach los.
10:58Und persönlich habe ich für mich die Grenze gesetzt.
11:011,5 Jahre ausprobieren,
11:03Andreas macht noch ein Masterstudium, war nie meins.
11:06Und dann dachte ich, die 1,5 Jahre kann ich es sinnvolle nutzen.
11:09Dann lass mal versuchen, ob wir ein Firma bauen können.
11:12Kannst du so eine Geschichte erzählen,
11:14dass du in der Garage gehst?
11:16Bist du nachts und hast dann irgendwelche Gummibänder getestet?
11:19Hast du deine Arme geschnallt wie Iron Man
11:21und hast du irgendwas Neues probiert?
11:23Hast du mal zwischendurch gedacht,
11:25du baust da irgendwie noch so eine Armbrust ein?
11:28Nein, Spaß beiseite.
11:30So was bringt ja in den meisten Fällen eine Geschäftsidee,
11:33bringt ja auch immer einen gewissen Invest mit sich.
11:36Hast du viel bei diesem Thema, um festzustellen,
11:39okay, das ist ein Geschäftsmodell,
11:41hast du viel vor Invest gehabt dafür?
11:44Ich glaube, da gibt es immer zwei Möglichkeiten.
11:46Die eine ist, ich brauche erstmal ganz viel Geld,
11:48damit ich loslegen kann.
11:50Oder mal legt einfach los und guckt,
11:52wie man mit seine Bordmittel fahren kann.
11:54Und da kommen wir mit einem durchschnittlich schlecht gefüllten Chirurkond
11:57und dann schon auch recht weit.
11:59Echt? Durchschnittlich schlecht gefüllt.
12:01Ja, also man kauft sich ein paar 3D-Drucker auf Amazon
12:04für 400 Euro, dann kann man schon ganz viel machen.
12:07Und dann haben wir zwei einfach losgelegt,
12:10auch in der Garage.
12:12Mein altes Zimmer wurde Büro
12:14und ich habe dann unterm Dachboden geschlafen.
12:16Und dann macht seine Lebensbedürfnisse
12:19einfach auf ein ganz geringes Minimum reduziert.
12:22Dann kommen wir eigentlich recht weit da.
12:24Das ist doch die Geschichte, die wir hören wollen.
12:26So Toastbrot mit Butter.
12:28Und wenn es hart wurde, auch mal ohne Butter.
12:30Einfach Toastbrot.
12:32Ganz so schlimm war es vielleicht nicht.
12:34Aber ihr kommt jetzt nicht, ich habe jetzt kein Background,
12:36wo jetzt irgendwie Eltern hinten dran sind.
12:38Die sagen, ich schieße dir jetzt mal 100.000 vor, mach mal.
12:41Oder ihr habt das dann wirklich aus dem Cashflow
12:43mit den Möglichkeiten, die ihr hattet?
12:45Habt ihr nebenbei gejobbt noch irgendwie?
12:47Ne, einfach Vollgas rein.
12:49Wie lange ging es?
12:50Wie lange hat es denn gedauert von der...
12:52Also von meiner Bahn ist es wirklich so in der Garage.
12:54Also Steve Jobs-mäßig.
12:56Wie lange hat es denn gedauert von der Idee,
12:58bis ihr gemerkt habt, okay, damit haben wir schon Geld verdient
13:01oder damit können wir Geld verdienen?
13:03Also es war ich so, dass wir damals, wo wir gestartet sind,
13:05noch ein anderes Produkt entwickelt.
13:07Also auch ein Exoskelett, aber das ist deutlich komplizierter.
13:09Da ist dann auch ein Akku und so Zeug drin.
13:12Ach, das war das erste quasi?
13:14Genau, mit dem haben wir angefangen.
13:16Und dann kam aber Corona.
13:18Dann haben wir irgendwann gesagt, okay, das macht es irgendwie keinen Sinn,
13:21weil wir können es nirgendwo testen.
13:23Also irgendwas Chilligeres noch entwickeln.
13:25Oder wir nutzen jetzt einfach die Zeit.
13:27Und dann haben wir das Bionic Back entwickelt in der Zeit.
13:30War natürlich top, weil...
13:32war keiner nervös, die Welt ist still gestanden
13:34und wir konnten in Ruhe unser Zeug entwickeln.
13:36Das heißt, kurze Zwischenfrage.
13:38Ihr habt euch dann immer so getroffen,
13:40nach Feierabend und habt ihr dann gebastelt?
13:42Habt ihr samstags getroffen oder wie habt ihr das gemacht?
13:44Ne, ich war ja angestellt,
13:46hatte einen Jobtitel der Business Developmenties.
13:50Ich habe geile digitale Geschäftsmodelle entwickelt
13:53und viel Powerpunt und Meetings gehabt.
13:55Und genau, dann habe ich an Jonas gefragt, was er macht im Sommer.
13:59Er hat Bock auf was Cooles.
14:01Und dann habe ich gesagt, okay, das ist klar.
14:03Komm, lass mal loslegen.
14:05Und dann war noch so ein Kollege von ihm dabei.
14:07Der konnte dann Arduino programmieren.
14:09Und dann hat die LED blau geleuchtet.
14:11Und dann habe ich gesagt, hey Leute,
14:13also wenn wir die blau leuchten lassen können,
14:15dann können wir alles erreichen.
14:17Und dann ging es los.
14:19Und dann macht man halt das klassisch, wie man es macht.
14:22Habt ihr Rücklagen gehabt,
14:24dass ihr da wenigstens so seht,
14:26man muss dann irgendwas wieder bei rumfließen?
14:29Ja, also die Story war ja dann die.
14:31Gut, dann geht es halt zum Arbeitsamt.
14:33Dann hast du irgendein Grünerzuschuss.
14:35Da kriegst du ja dann, wenn du das gut anstattest,
14:37auch ein Jahr lang quasi, ein geringeres Gehalt.
14:39Da kommen wir schon mal über die Runden.
14:41Schön, dass es so was in Deutschland gibt.
14:44Ja, absolut.
14:45Nicht nur Schänen, man kann ja auch mal.
14:47Das ist ja vielleicht auch ein Anstoß an viele Leute,
14:49die immer sagen, man müsste mal, man kann jeden Tag.
14:52Und ich glaube, die Fallgrenze ist sehr weich.
14:56Man kann jeden Tag wieder zurück in die Industrie,
15:00wenn man ein bisschen was auf den Kasten hat.
15:02Also ich glaube, das geht ganz gut.
15:04Gute Leute werden überall gesucht.
15:06Ja, und die Energie aber zu haben,
15:08das trennt ja dann die Spreu vom Weizen.
15:10Die meisten haben eine Idee,
15:12und machen es halt einfach nicht.
15:14Aber ihr seid ja dann den Weg gegangen.
15:16Und Erfolg gibt euch ja recht.
15:18Ja, vielen Dank.
15:20Wie war denn deine Erwartungshaltung,
15:22als du dann in diese Garage gekommen bist am ersten Tag?
15:24Was den 3D-Drucker gesehen?
15:26Ich glaube, das erste Mal, wo wir losgelegt haben,
15:29war so, was machst du Samstag, Sonntag?
15:32Ich hätte da eine coole Idee.
15:35Es würde auch Wein geben,
15:37und ich könnte es bei mir pennen.
15:39Aber jede gute Geschichte fängt so an, oder?
15:41Ich habe Wein, du kannst es bei mir pennen.
15:43Bei Glaubier oder so, oder Wein, egal.
15:45Hauptsache, da war ein bisschen Stoff drin.
15:47Habt ihr Musiklaut dabei gehört, beim Tüfteln?
15:50Ich sage, scheiß drauf, wie lange es dauert.
15:52Konstruieren, 3D-Drucker,
15:54und dann zusammenschrauben,
15:56mein kleines Konzept,
15:58dann die LED, die leuchtet.
16:00Und ja, für mich war es halt entweder das klappt,
16:03oder ich mache halt weiter Studium.
16:06Ich habe noch ein Master dran.
16:08Habt ihr es mal zu Ende gemacht?
16:10Ich habe die Bachelor fertig gemacht.
16:12Die Bachelorarbeit, die er dann bei Dominic im Unternehmen.
16:15Und dann habe ich mich eingeschrieben für ein Master
16:18und habe auf dem Papier auch immer mal wieder noch was gemacht.
16:22Und dann waren alle Optionen noch offen.
16:25Stimmt, jung, total gut aussehend.
16:28Deshalb sind auch Mega-Erfahrungen jetzt.
16:31Also egal, wo ihr dann hingegangen wärt,
16:34mit der Erfahrung, dass man sowas mal gemacht hat,
16:37mit Handkurs zu dieser Eigeninitiative dann zu sehen.
16:40Habt ihr was in die Luft gesprengt?
16:42Ist mal was kaputt gegangen mit dem Akku?
16:44Habt ihr mal gespeifelt?
16:46Habt ihr mal gelegt, was ist kaputt gegangen?
16:48Wir haben oft Festigkeitstests von unseren Prototypen gemacht.
16:52Eigentlich hätten wir wahrscheinlich mal
16:55einfach Schutzbrillen anziehen sollen für die,
16:58weil so Kunststoff kann mit Spröhlen werden.
17:01Das hat nicht geklappt.
17:03Es gibt ein tolles Video von einem Prototypen,
17:06der sich wirklich, glaube ich, zwei Tage investiert hat.
17:09Die haben wir damals noch selber aus einem Silikon-Guss
17:12mit Epoxytharts gegossen.
17:15Dann habe ich da alles Mögliche eingebaut.
17:17Heißkleber, Schrauben, alles dran.
17:20Dominic hat es angeguckt und dachte, wow, das war glaub ich das Erste
17:24mit irgendwelchen Glasfasermatten drin.
17:27Das sieht echt stabil aus.
17:29Legt es auf einen Sprudelkasten und steigt drauf.
17:32Also mit komplettes Körpergewicht.
17:35Also wenn das jetzt kaputt geht, ich habe es noch nicht mal getestet.
17:38Zwei Tage.
17:41Was hat gehalten?
17:43Materialtest.
17:45Fellfast, Dörrenfast oder so.
17:48Ja, genau richtig.
17:50Habt ihr da schon so eine Bedarfsanalyse gemacht
17:52und einfach mal geguckt, was gibt es denn für einen Bedarf in Deutschland?
17:55Ihr seid jetzt in Deutschland unterwegs
17:57oder habt ihr seid ihr schon in Österreich, Schweiz, Dachregion und so?
18:00Also wir sind überall da, wo ein Kunde eins haben will.
18:03Das ist die Lebensmannschaft, es ist hauptsächlich in Deutschland.
18:06Umliegen der Länder nehmen wir mit.
18:08Fokussieren uns aber aktuell auf Deutschland.
18:11Aber für den Bedarf hat man dann mal schon analysiert.
18:14Ich meine, wenn man damit anfängt, hat man ja nicht nur das Ziel
18:17jetzt irgendwie ein krasser Künstler zu sein, der so eine Brotlose Kunst macht.
18:20Sondern man möchte ja am Ende des Tages auch Geld verdienen
18:23und da habt ihr wahrscheinlich dann auch im Vorfeld gesagt,
18:26okay, wir haben so und so viel Tausend Handwerker in Deutschland.
18:29Wenn das die Zielgruppe ist, das können wir gleich nochmal drauf eingehen.
18:32Da wird ja sehr viel Forschung betrieben, was ja irgendwie ganz interessant ist.
18:36Wenn man irgendwelche Berichte glaubt, dann ist ein Multi-Billion Dollar-Business
18:41im Endeffekt, sind wir glaube ich.
18:43Kann man noch einsteigen?
18:44Sollte ich auch gerade fragen, ja?
18:46Ja, das entwickelt sich aber alles.
18:48Also wir hätten jetzt vielleicht auch irgendwie wichtig,
18:51wir hätten jetzt wahrscheinlich viele coole Businesspläne machen können
18:54und uns uns um ein Millionenkapital von irgendwelchen Investoren
18:58aufs Bankkonto schieben lassen können.
19:01Haben wir aber kein Bock, also ich persönlich habe da kein Bock drauf.
19:04Ist ja komplett eigenfinanziert?
19:06Wir haben damals, wo wir dann noch zwei süße Mäuse waren,
19:10haben wir dann irgendwann mal die Chance bekommen,
19:15ja, Bürofläche zu kriegen und die Firma, wo wir das bekommen haben,
19:18die haben uns am Anfang einfach Darling gegeben.
19:22Das haben wir dann aber nach drei Jahren zurückgetilgt gehabt.
19:25Und da war es dann auch immer so, da war die Frage hell, wie viel braucht ihr denn?
19:29Na, war meine Antwort immer so, lasst uns da einfach einen chilligen Betrag
19:32jeden Monat überweisen, weil dann wissen wir mit was wir arbeiten können
19:35und da reden wir jetzt nicht von 20, 30, 40.000 Euro,
19:38sondern reden wir eher von 7.000 Euro oder 10.
19:42Und wenn du da Spaß haben mit umgehst,
19:45dann hast du halt irgendwann auch mal 20, 30 auf dem Konto,
19:48mit dem du halt auch arbeiten kannst.
19:50Und das ist eigentlich so die Philosophie, wie wir arbeiten.
19:54Organisch wachsen?
19:56Ja, genau.
19:57Nicht so schnell wachsen?
19:58Ja, und einfach, weiß ich nicht, also ich persönlich habe das sehr viel Spaß,
20:02weil ich mich mit den Themen beschäftige, auf die ich Bock habe
20:05und ich habe keinen Bock irgendwelchen Meetings zu halten
20:07und irgendwelchen Leuten Luftnummern zu erzählen.
20:09Du bist in der Rechtfertigung, ne?
20:11Ich meine, in dem Moment, wo du Investoren hast,
20:13dann bist du ja permanent in der Rechtfertigung, wie sind die Zahlen
20:15und eigentlich musst du dich nur oder müsst ihr euch nur für euch selber rechtfertigen aktuell, ne?
20:18Ja, und wir geben mal Geld für Sachen aus, wo wir Spaß haben.
20:21Also wir haben jetzt zum Beispiel auch letztes Jahr einfach ein Bus foliert,
20:23das sieht aus wie ein Raumschiff.
20:25Das lässt sich jetzt vielleicht, keine Ahnung, also weiß ich nicht,
20:29hat X-Euro gekostet, jeder findet es geil.
20:32Wie auch, haben wir nie hinterfragt, ob es jetzt diesmal wert war oder nicht,
20:35aber so Dinge machen wir dann halt auch.
20:38Und Joach, genau, wow, einfach lustig.
20:41Ihr habt ja auch hier richtig geile Klamotten,
20:43sieht aus wie so eine Footballmannschaft von den Sachen, was ihr anhabt, ne?
20:45Ja, wir sponsornen auch eine Footballmannschaft,
20:47auch wenn wir da Bock drauf haben.
20:49Ja?
20:50Genau.
20:51Black Forest Foxes heißen die,
20:53die sind quasi in zwei Dörfer weiter.
20:55Die haben unter ihrer Montur die Exoskeletan und räumen seitdem alles ab.
21:01Ja, tatsächlich ist die Story D,
21:03dass viele von denen ja in Handwerksberufen auch tätig sind.
21:07Und da hat jeder von uns, der wollte,
21:09eines zur Verfügung gestellt bekommen,
21:11weil die Idee war, trage es während der Arbeit,
21:13damit du dann im Training fit bist,
21:15weil da hatten wir auch Kandidaten, die Tenden sehr gut sind,
21:17aber wegen Rückenschmerzen nicht ins Training gehen konnten.
21:19Und ja, die steigen jetzt dieses Jahr,
21:22hübsch wahrscheinlich zum zweiten Mal eine Liga auf.
21:24Ich würde sagen, es liegt hauptsächlich am Hauptsponsor.
21:27Ich würde auch sagen, da kommt auch die emotional aufgeladenen Geschichte mega.
21:31Ja, genau.
21:32Ja, was ich möchte auch fragen, wenn ich so was tüfteln würde,
21:36man denkt sich ja auch so,
21:38Exoskelet ist ja auch irgendwie ein ergonomisches Teil.
21:41Ja.
21:42Also man will ja da auch nix bauen,
21:44was dann vielleicht doch eher was kaputt macht.
21:46Also es soll ja auch funktionieren.
21:48Aber man kann es ja auch nicht,
21:50wenn man die Medizin checken lassen,
21:52die Medizin ist jetzt betrachtet.
21:54Wie sagt ihr, glaub ich, das kein Medizinprodukt, oder?
21:56Genau.
21:57Also wir erfüllen die Norm nicht.
21:59Das heißt, es ist auch nichts,
22:01was nachher verschrieben werden kann
22:03vom Arzt für gewisse Leiden.
22:05Unabhängig davon,
22:07dass es im Einzelfall manchmal trotzdem zu so was kommen kann.
22:10Das Bionic Back an sich ist ein ganz normales Hilfsmittel.
22:13Und gut, nachher hat man halt mit Physiotherapeuten
22:16und so weiter gesprochen,
22:18haben Untersuchungen an der Uni gemacht.
22:20Aber grundsätzlich muss es halt anatomisch Sinn machen.
22:23Und da hatte ich vom Sport schon sehr viel Vorwissen,
22:26hab da auch von Tränausbildung und Vorlesungen und so weiter,
22:30recht viel Vorwissen mitbringen können.
22:34Und die Biomechanik,
22:36also wie die Mechanik im Körper funktioniert,
22:39das fasziniert mich schon immer,
22:42auch fürs Training einfach.
22:44Und da sieht man dann schon mal,
22:47auch bei unserem Produkt,
22:49dass das wie die Muskeln eigentlich aufgebaut ist.
22:52Das heißt, man hat eine Struktur,
22:54und dann zieht man aber hin...
22:56Magst du es vielleicht mal kurz erklären,
22:58dass man...
22:59Achtung, die Kamera ist in der Mitte.
23:01Weil ich hab das ja vom Silvio quasi in diese Kamera
23:04so ein bisschen erhalten.
23:06Das Mikro kannst du frei bewegen,
23:08auch wie du möchtest.
23:09Das sieht halt schon irgendwie auch spacey aus.
23:12Das sieht wie eine Wirbelsäule aus.
23:14Das gelbe ist so die Hauptarterie im Rücken.
23:17Die nicht durchschneiden.
23:19Die nicht durchschneiden.
23:21Man hat hier wie die Wirbelsäule eine fixere Struktur.
23:25Und an der Wirbelsäule zieht dann nachher eigentlich was.
23:28Das heißt, man hat Richtung Beine ein Zugsystem,
23:31das, wenn man die Hüfte beugt, eigentlich auf Zug kommt.
23:34Und genauso funktionieren die Muskeln auch hinten in den Beinen.
23:38Eigentlich wie so ein Zugsystem.
23:40Hinten an den Beinen zieht es und der Oberkörper wird aufgegriffen.
23:43Ah, okay, okay.
23:44Dadurch hat man Gewichtsentlastung und...
23:46Genau.
23:47Also die Muskeln sind genau da,
23:49wo unsere künstlichen Muskeln nachher auch sind.
23:52Und gleichzeitig hat man eine Struktur,
23:54die jetzt hier zwar wie eine Bigefeder funktioniert.
23:57Da ist natürlich im Rücken ein bisschen was anderes verbaut.
24:00Aber auch da hat man die Wirbelsäule an sich,
24:04das ist ja nicht steif,
24:06sondern wird immer wieder in Position gehalten und aufgerichtet.
24:10Genauso war die Idee hier auch.
24:12Aber auch von Physiotherapeuten empfohlen, also dem Körper nachempfunden.
24:17Also ihr habt euch mit der Anatomie des Körpers auch beschäftigt
24:20und habt das quasi so ein bisschen dahin nachgebaut.
24:22Ich meine, der einfachste Test ist einfach, gibt es einem Handwerker,
24:25der, ich meine, ich habe auch viel auf dem Bau gearbeitet, gebückt.
24:28Da kommst du abends nach Hause, wenn dir was runterfällt,
24:30überlegst du, ob du es noch brauchst.
24:33Und dementsprechend ist es ja ein ganz einfacher Test.
24:38Du musst es ja nur Handwerker an die Hand geben.
24:41Also sehr, sehr, sehr beeindruckend.
24:43Vor allen Dingen, dass ihr diesen physiotherapeutischen
24:45und ärztlichen Background gar nicht habt,
24:47das ist total faszinierend.
24:49Ich glaube, das ist vielleicht auch ein Vorteil,
24:51weil viele Forschungsinstitute, die da dran arbeiten,
24:53haben heute noch kein System, obwohl es seit 20 Jahren,
24:56sagen sie, sie sind da krass in der Forschung.
24:58Am Ende ist, glaube ich, einfach Pragmatismus,
25:01mal dran gehen und mal logisch überlegen, wie könnte so was aussehen.
25:05Es gibt ja am Markt verschiedene andere Systeme
25:09und man sieht ja schon auch immer, wo die herkommen.
25:11Weil dann gibt man das in der Entwicklungsabteilung,
25:14sagt es in meinem Maschinenbau-Ingenieurell,
25:16baut man ein Exoskelet und am Ende habe ich halt
25:18Metallstangen, Drehgelenk, perfekte Lagerung
25:21und sieben Kilo auf dem Rücken.
25:23Und wir sind ja die einzigen,
25:25die eigentlich eine pionische Struktur
25:28an Rücken angepasst haben.
25:30So, also es sieht aus wie der Rücken.
25:32Haben wir jetzt 1000 Fachbüter gewählt?
25:35Nein, haben wir einfach ein Stück Papier
25:38hinten auf eine Schaufennstuhlpuppe geklebt?
25:41Ja.
25:42Und dann kommen wir eigentlich recht schnell
25:44mal an den Punkt, wo es sagt, okay, in die Richtung
25:46könnte es gehen.
25:47Und dann fängt man an, das mal ein CAD zu hauen
25:50und baut halt.
25:51Das ist jetzt auch die 90. Version.
25:53Die 90. Version?
25:54Ja, krass.
25:55So, würde ich jetzt mal sagen, so von den Teilen.
25:59Und ja, da brauchen wir erst mal keinen Chichi.
26:04So, und dann hast du gesagt, man gibt es
26:06ein Handwerker, das ist bei uns noch viel, viel einfacher,
26:08weil ich kann es ja im Büro selber ausprobieren.
26:10So, wenn es mich schon selber nervt,
26:12dann brauche ich es nicht jemandem geben,
26:14zum Taschen.
26:15Ich sag mir Peter.
26:17Euer Peter, mit ihm hatte ich auch Kontakt, ne?
26:19Ja.
26:20Ich habe das im Garten an.
26:23Ich habe das die ganze Zeit im Garten an,
26:25dann kann ich viel länger schaffen und so weiter.
26:27Dann kann man der Frau nicht sagen,
26:29dass man länger im Garten arbeiten kann.
26:31Eine richtige Machermentalität, ne?
26:33Ja, ja, genau.
26:34Ich meine, wenn man das Bild sieht von eurem Team
26:36auf der Website, sind die alles sportliche junge Leute.
26:38Was habt ihr von Altersdurchschnitt?
26:40Ich habe euch schon mal gefragt.
26:42Ich würde es jetzt mal auf 33 tippen, aber ohne,
26:44das weiß ich.
26:45Wie viele Leute arbeiten bei Hartrios?
26:47Jetzt 42, in der nächsten Monat,
26:49wahrscheinlich 3 mehr, 4 mehr, 2 mehr.
26:51Krass.
26:52Aber jetzt mal kurz festgehalten,
26:54von 2 auf 42.
26:55Welcher Zeitraum?
26:5622 gegründet, zu zweit.
26:58Und jetzt, in der 26,
27:00nach 45.
27:02Wer weiß, warum habe ich Ende 2021
27:04immer noch zu zweit wahrscheinlich, oder?
27:06Ja.
27:07Zu dritt?
27:08Ja, genau.
27:09Krass.
27:10Und wann war dieser Moment, so wie ich gesagt habe,
27:12geil, jetzt läuft es, jetzt verdienen wir Geld damit.
27:14Jetzt kommt was zurück.
27:15Wir waren in einem Jahr,
27:17was ich damit weiß, welches war,
27:19sagen wir mal, 22, 23,
27:21waren wir zum ersten Mal auf der Messe.
27:23A plus A.
27:25Da war ja quasi dann alle anderen Hersteller
27:27von den Exoskeletten dort.
27:29Und ja, dann sind wir eigentlich als Newcomer
27:31als Letztes auch in den Markt da eingestiegen
27:33und haben unsere Lösungen präsentiert.
27:35Und ja, nach der Messe kam mal die ersten Umsätze.
27:38Die waren überschaubar groß,
27:40aber da kam halt zum ersten Mal was auf die Messe.
27:43Das Gefühl muss der Hammer gewesen sein,
27:45oder wenn du dann auf einmal merkst,
27:47die ganze Tüftelai.
27:48Ja, also wir haben schon auch
27:50direkt am Anfang immer
27:52eine gewisse Erwartungshaltung gehabt.
27:54Wenn du in eine große Firma reingehst,
27:56dann wird immer gesagt, ich bin hier in einer großen Firma,
27:58du bist das kleine Start-up, bla bla bla.
28:00Aber im Endeffekt haben wir immer jeden für alles zahlen lassen.
28:03Also hört sich zu viel an.
28:05Aber wenn die was testen wollten
28:07oder so dann immer gegen Bezahlung,
28:09dann müssen die sich erstmal damit beschäftigen.
28:11Und dann merken sie, okay, wir wollen es wirklich.
28:14Und dann geht es los.
28:16Ich glaube, wir kriegen doch noch eine Rechnung von denen.
28:19Ja, ich würde sagen.
28:21Ja, auf jeden Fall.
28:23Und dann, ich glaube, die ersten anderthalb Jahre war ich im Vertrieb.
28:26So am Jahr 70, 80.000 Kilometer im Auto gesessen.
28:29Und dann geht es eigentlich schon ganz gut los.
28:33Und dann kam irgendwann der Peter zu uns.
28:35Dann haben wir auf der Messe kennengelernt
28:37und haben uns direkt verliebt.
28:38Das hat er uns erzählt, ja.
28:40Er war ja schon lange in dieser Szene unterwegs,
28:42hat er gesagt.
28:43Ja, und so gesehen waren wir die Letzten,
28:45die in den europäischen Markt eingestiegen sind
28:48und sind jetzt die größten, würde ich sagen.
28:50Die größten sogar.
28:51Die ganzen, die man in den Faltplätschen
28:53bei den Großhändlern findet, die Hersteller,
28:55die kaufen sehr wahrscheinlich irgendwo in Asien zu,
28:57wie ich bisher so recherchieren konnte.
28:59Ich wurde gestern von einem meiner Kunden gefragt,
29:02weil ich erzählt habe, dass wir heute sprechen,
29:04ob man über Kopfgut arbeiten kann wegen Trockenbau und Decke.
29:07Ja.
29:08Das ist so eine Erwartungshaltung,
29:10was Mahler zum Beispiel haben.
29:12Trockenbau und Decke.
29:13Also wir, ich glaube, wir sehen jetzt in der Phase,
29:16wo ein Auto ist.
29:18Und jetzt kommen wir in die nächste Phase,
29:20dann sagen wir, das sind Sportwagen
29:22und für die Kategorie brauchst du das.
29:24Und so ist es bei Exoskeletten halt auch,
29:26als so aktuell heißt alles so gegleistet.
29:28Wir haben ja jetzt auch ein zwölfköpfiges Team
29:31in der Entwicklung
29:33und da kommen jetzt schon auch einige Produkte
29:36in der nächsten Zeit dann raus.
29:38Ich habe jetzt fairerweise schon ein paar Jahre gesagt,
29:41aber jetzt kommen sie dann wirklich raus.
29:4316 Podcasten, also diesjahr kommen sie auf jeden Fall raus.
29:46Ja, aber man merkt dann schon,
29:48das ist eine Idee,
29:50weil es im Kopf ist nicht automatisch
29:52auch in der Realität umgesetzt ist.
29:54Und ja, genau im Endeffekt ist es halt so,
29:56dass wir für unterschiedliche Tätigkeiten
29:58auch unterschiedliche Produkte haben.
30:00Da wird auch was für Überkopf kommen.
30:02Schulter ist ein riesen Thema.
30:04Eines ist, glaube ich, das komplexeste Gelenk
30:06am menschlichen Körper.
30:08Ein Schultermuskel wird ja nur von einzelnen
30:11Muskelfasern gehalten
30:13und ein Schulterabriss zum Beispiel,
30:15weil die Sehne so überlastet ist.
30:17Ich glaube, das war ein Dreivierteljahr,
30:19bis der überhaupt wieder mit...
30:21Da würde ich jetzt gerne bei dem Thema Kosten einsteigen,
30:23weil du hast vorhin genau richtig gesagt,
30:25Krankheitstageversus-Investitionen von dem Gerät.
30:27Ja.
30:28Was habt ihr da errechnet?
30:30Weil ich hatte ja selber einen Handwerksbetrieb
30:32mit über 30 Leuten.
30:33Da ist immer mal einer montags krank.
30:35Und wir hatten auch oft wegen Rücken.
30:37Wir haben Wärmepumpen gemacht,
30:39dann irgendwelche Speicher getragen
30:41und dann waren sie manchmal krank.
30:43Das Problem ist, Rücken kannst du nicht
30:45in einem Schnupfen, kannst du dir eine Ibo reinknallen
30:47und dann kriegst du den Tag schon rum.
30:49Das ist auch nicht gesund,
30:51aber mit Rücken, wenn du richtig Rücken hast,
30:53kannst du das nicht machen.
30:54Ich habe auch Leid getan für meine Mitarbeiter.
30:56Wenn die dann Schmerzen hatten,
30:58die haben sich teilweise irgendwie verrenkt
31:00und vorausgabt dann für meine Firma.
31:02Das hat auch mit mir als Unternehmer was gemacht.
31:04Ich hätte ganz klar über sowas nachgedacht.
31:06Ja, also wie du sagst,
31:08was kostet sowas?
31:10Das kostet knapp 3.000 Euro aktuell.
31:12Protonetto?
31:13Ja, aber ich habe 2 Modelle gehabt.
31:15Das andere kostet 2,5 Euro.
31:17Das ist quasi so eine andere Version.
31:19Mit der kann man besser sitzen.
31:21Das haben wir für Paketzustände und so was.
31:23Aber prinzipiell ist es eigentlich,
31:25das ist mir egal, was es kostet.
31:27Wir verkaufen das an Unternehmen,
31:29also nicht an Privatleute.
31:31Du kaufst dir das nicht für Hecken schneiden,
31:33damit es irgendwie chilliger ist.
31:35Sieht aber geiler vom Nachbar aus.
31:37Ja, genau.
31:39Sonst nichts an, nur Sexusgelette.
31:41Die Unternehmen als Arbeitsmittel.
31:43Die Kalkulation ist halt,
31:45wir versprechen eigentlich,
31:47dass die Mitarbeiter gesünder sind
31:49und wenn sie das sind,
31:51geht eigentlich auch deine Produktivität
31:53in deinem Unternehmen hoch automatisch,
31:55weil die Leute mehr da sind.
31:57Wenn wir es gegen Ausfalltage rechnen,
31:59gehen wir einfach mal rein.
32:01Je nach Branche rechnen wir zwischen 4-500 Euro pro Ausfalltag.
32:04Wo kommen die Kosten her?
32:06Zum einen natürlich die Lohnkosten,
32:08das sind aber überschaubar.
32:10An dem Tag, wo der nicht auf die Baustelle geht,
32:12du auch keine Rechnung schreiben kannst.
32:14Und das vergessen die meisten immer.
32:16Da haben wir auch manchmal interessante Diskussionen,
32:18wo sie sagen, ja, das zahlt halt die Krankenkasse.
32:20Ja, schön.
32:22Aber du hast halt die Leute angestellt,
32:24damit sie für dich arbeiten und Geld verdienen.
32:26Die U-Umblage sind, glaube ich, 14%.
32:28Dann kriegst du einen ganz kleinen Teil erstattet,
32:30wenn da Mitarbeiter kommen.
32:32Das sind wir aus der BML, die sogenannten Opportunitätskosten.
32:34Du hättest halt irgendwo auch deiner Stunden abrechnen können.
32:36Also du hast halt nachher 10 Leute angestellt,
32:38damit 10 Leute dort halt die Arbeit machen.
32:42So, dass die Häuser fertig bauen,
32:44du Rechnung schreiben kannst, das ist halt ein Geschäft.
32:46Fertig.
32:48Und ja, 3.000 Euro, 500 Euro pro Ausfalltag kannst du ausreichen.
32:51Dann sind es halt bei dem einen 4, beim anderen 5,
32:54beim anderen 6 Tage in der Industrie rechnen wir mal 45.000 Euro.
32:58Das sind es dann halt 3 Tage.
33:00Am Ende ist es auch völlig egal.
33:02Also wir errechnen auch ein ROI
33:04und wir rechnen es richtig schlecht.
33:06Wir sagen, guck mal, nach 2 Wochen,
33:08nach 2 Wochen Krankheit,
33:10wir rechnen es sogar noch um und sagen,
33:12das amortisiert sich nach einem halben Jahr.
33:14Die ist so schlecht gerechnet,
33:16die Rechnung, dass selbst der Letzte irgendwann kapieren müsste,
33:18dass es sich easy lohnt.
33:20Und dann stellt mal fest,
33:22dass die Leute, wie du gesagt hast,
33:24nicht wie bei einem Schnupfen,
33:26mal nur 3 Tage gegangen sind,
33:28sondern das Anfang vom Ende,
33:30wenn es mit dem Rücken anfängt.
33:32Ganz genau.
33:34Das wird halt nicht besser.
33:36Und deswegen gibt es zukünftig solche Tools,
33:39wo du in der Idee sagst,
33:41das nehmen wir schon präventiv.
33:43Ich kenne meine Arbeitsplätze super belastend.
33:46Da tragen wir das zukünftig wie ein Sicherheitsschuh,
33:48weil dann vermeiden wir,
33:50dass Leute dann langfristig ausfallen.
33:52Die Realität ist natürlich die,
33:54dass wir aus einer Zeit kommen,
33:56wo quasi jeder schon seinen Rücken kaputt gemacht hat.
33:58Das sind dann auch die Kandidaten,
34:00die es am schnellsten merken.
34:02Nach einem Tag probetragen,
34:04sagen die, oh krass, irgendwie.
34:06Ich habe heute zum ersten Mal durchgeschlafen seit 1,5 Jahren.
34:09Oh krass, ich fühle mich irgendwie fit.
34:12Und da geht es dann halt los.
34:14Die Leute sind deutlich fitter.
34:16Manche sagen, hey,
34:18ich fühle sich so an wie ich noch gar nicht gearbeitet hätte heute.
34:21Das sind alles romantische Beschreibungen davon.
34:24Am Ende haben wir ein super langweiliges Produkt.
34:26Du ziehst es an.
34:28Das entlastet dich auch nicht so,
34:30sondern das nimmt dir einfach konstant etwas ab.
34:32Und das in der richtigen Tätigkeit getragen ist,
34:35ist halt ein Game-Changer.
34:37Und das macht dann schon Bock.
34:40Und dann sind es halt die realen Themen,
34:44an denen wir aktuell halt scheitern,
34:46ist zwischen, wir haben ein super sinnvolles Produkt,
34:48was dir das Problem löst zu,
34:50was ist dann bei 40 Grad im Sommer.
34:52Ja, dann ziehst du halt auch vielleicht nicht an,
34:55aber wie gesagt, wir lösen deine Rückenschmerzen.
34:57Ja, aber Schwitzen ist irgendwie doof.
34:59Was schwitzt du mit dem Ding?
35:01Ich wollte sagen, es ist doch eigentlich total luftig.
35:04Bei 40 Grad schwitzt du halt auch in den T-Shirt.
35:07Du hast auch andere T-Shirts.
35:10Aber es ist ja auch ein Signal vom Unternehmen, finde ich.
35:14Ich beschäftige mich gerade mit einer betrieblichen Krankenversicherung.
35:18Das ist so eine kleine Miniprivatversicherung.
35:20Weil auch die herangehensweise ist,
35:22du bezahlst einen Preis, den du komplett absetzen kannst.
35:25Wenn dein Mitarbeiter einen Verdacht auf ein Bänderes hat,
35:28ich hatte mal der David Verdacht auf Bänderes,
35:31Termin für den MRT um das zu bestätigen in drei Monaten.
35:34Was machen wir denn jetzt die drei Monate?
35:36Lass man zu Hause mit dem Verdacht,
35:38und es geht halt mit so einer betrieblichen Krankenversicherung,
35:41kriegt ihr halt innerhalb von einer Woche
35:43safe ein Termin beim Radiologen, beim Facharzt.
35:45Das ist ja ein Signal auch an dein Team.
35:47Ja, ist ja auch eigentlich ein geiles Tool
35:49um für die Mitarbeiter Bindung.
35:51So sagen, hey, der macht sich Gedanken.
35:53Das kannst du ja auch als Werbung,
35:55als USP deiner Firma ganz gut präsentieren,
35:57das für unsere Mitarbeiter bereit.
35:59Das fällt auch total auf.
36:01Also wir haben ja vorhin, der Andi hat das Ding angehabt,
36:03das kam irgendjemand ins Geschäft rein.
36:05Da dachte ich, oh, was macht er hier?
36:07Es sieht super aus.
36:09Normalerweise versuchen wir das auch
36:11in die Arbeitskleidung zu integrieren.
36:13Also manchmal hat es einen Neongelben
36:15oder orangenen Wanwestenüberzug,
36:17wenn das zur Tätigkeit passt
36:19oder das Logo von der Firma hinten drauf.
36:22Also das ist schon was,
36:24dass sich dann gerade so Handwerker-Teams
36:26sich auch gemeinsam aufstellen
36:28für ein Bild, wenn wir vor Ort sind
36:30oder so, weil die schon halt sagen,
36:32okay, das ist unsere Crew.
36:34Und gerade im Handwerk gibt es da schon
36:36auch noch einen ganz anderen Zusammenhalt.
36:38Also in der Industrie.
36:40Ja, der eine Kollege, der war jetzt halt da,
36:42der ist jetzt schon wieder nicht mehr da,
36:44da haben wir es schon eher so,
36:46da muss man mit der Firma sprechen,
36:48aber wenn man gerade ein Landschaftsbau
36:50zum Beispiel vor Ort ist
36:52oder so eine Crew an 10, 12 Leuten
36:54und mit denen hat man
36:56einen halben Tag eine gute Zeit,
36:58während man erklärt,
37:00wie das Produkt funktioniert
37:02und die testen das
37:04und die haben auch da ein Praxisbezug immer dazu.
37:06Also die haben einfach immer direkt
37:08wie kann ich damit arbeiten,
37:10alles klar verstehe ich,
37:12ist ja auch keine Raketenwissenschaft,
37:14das anzulegen.
37:16Also jeder, der sich selber
37:18ein Klettergott anziehen kann,
37:20ein Klettergott gehört vom anziehen.
37:22Wir haben interne Tests gemacht
37:24oder Wettkämpfe.
37:26Ich glaube es waren unsere Weihnachtsfeier,
37:28haben wir noch mal geschaut,
37:30wer da am besten ist.
37:32Vertriebsleiter war vorne dabei
37:34und ich meine als Geschäftsführer
37:36muss man das halt einfach gewinnen.
37:38Ja voll.
37:40Lars hat ja auch eine Erwartungshaltung gehabt
37:42an seiner, wir waren ja auf der Connect gewesen,
37:44dann habe ich es mitgebracht,
37:46die Liebe Tabea war es glaube ich,
37:48ich habe dann auch wirklich an meinem Rechner gesessen,
37:50ich habe noch nie so gerade gesessen bei der Arbeit
37:52und er hat es dann angezogen
37:54und er ist dann irgendwie
37:56durch einen Traum geworfen,
37:58so ähnlich, der ist dann über den Tisch gesprungen
38:00und hat irgendwie so die Erwartungshaltung
38:02gesagt, er ist jetzt wirklich Iron Man,
38:04das ist nicht dafür,
38:06weil diese gibt es ja,
38:08ich kenne ja eine Berührung gehabt mit Festool,
38:10die haben es ja mal versucht,
38:12ob sich das etabliert hat, weiß ich nicht,
38:14also auf so einer Messe wurde es mal,
38:16du kannst dann wirklich irgendwie so
38:18einen Sack hochheben, aber
38:20du kommst ja halt einfach mega dumm vor
38:22und du weißt im Workflow gar nicht,
38:24wie du das benutzen sollst,
38:26weil es einfach viel zu schwer ist,
38:28dann sind die Akkus leer, dann hast du da diesen Panzer
38:30und brichst es zusammen,
38:32da ist bei euch die Herangehensweise
38:34natürlich deutlich besser,
38:36geil wär natürlich perspektivisch,
38:38was über Kopf arbeiten.
38:40Also wir testen das ja mit Renovokonzept
38:42jetzt bei einem echt großen Projekt
38:44glaube ich ein absoluter Game Changer,
38:46weil wir gebückt nach vorne große Bodenflächen
38:48bearbeiten, deswegen
38:50ich erwarte viel davon,
38:52ich bin sehr gespannt, ihr habt uns ja netterweise
38:54dann auch fürs Team noch mal welche zugeschickt,
38:56wir werden dahingehend auf jeden Fall berichten.
38:58Ihr macht nicht nur Handwerk,
39:00ihr beliefert auch,
39:02wen beliefert ihr denn noch so?
39:04Was ist denn eure Hauptzielgruppe prozentual?
39:06Prozentual ist
39:08der Großteil Industrie und Logistik
39:10aktuell, wir machen...
39:12da ist ein Hermes,
39:14ein Amazon, alle haben Start,
39:16es ist nicht jedes Amazon Lager
39:18dabei und nicht jedes Hermes,
39:20es sind
39:22Projekte in großen Firmen, die einfach
39:24die Zeit auch brauchen.
39:26Das seid ihr aber dran?
39:28Ja, wir sind dran, das hängt aber immer mit der Motivation
39:30das Gegenüber und ab.
39:32Also wer ist es zuständig, wer ist es im Urlaub
39:34und wer ist es zufälligerweise auch noch im Urlaub
39:36und
39:38im Endeffekt ist es schon so,
39:40dass wir aktuell auch viel
39:42ins Handwerk gehen.
39:44Da gehört Gala-Bauder zu Fliesen Lager.
39:46Schöne Grüße an Adrian.
39:48Ja, genau.
39:50Wir haben mit Muffel eine Kooperation,
39:52die vertreibt unser System,
39:54Verdachtiger und Zimmerware.
39:56Ach, da müssen wir auch noch drauf eingehen.
39:58Genau und
40:00das macht auch unserem Vertrieb sehr viel Spaß,
40:02weil die...
40:04Jetzt muss ich aufpassen, was ich sage.
40:06Die verstehen es einfach auch.
40:08Die Szenarien der Materie und sagen,
40:10ich habe ein Problem.
40:12Ich zieh das an und merke, das löst mein Problem.
40:14So, fertig ist es.
40:16Dann ist es nahe nur noch eine Entscheidung,
40:18will ich es jetzt kaufen oder nicht.
40:20Aber irgendwie haben wir herausgefunden,
40:22das löst das Problem.
40:24In der Industrie hast du halt auf einmal
40:26eine Person, die es bräuchte
40:28und 20, die darüber philosophieren,
40:30zu welchem Zeitpunkt ist es jetzt der richtige Zeitpunkt,
40:32darüber zu entscheiden.
40:34Dann hast du Betriebsarzt, Betriebsrat,
40:36und dann halt ein Riesenprojekt
40:38für das, wo du sagen kannst,
40:40okay, wir können es auch einfach jetzt lösen.
40:42Das war jetzt sehr schwarzmalerisch.
40:44Also, wir sind ja auch da
40:46nach wie vor erfolgreich.
40:48Wir haben auch dort inzwischen Kunden,
40:50die über 100 Stück haben
40:52in verschiedenen Standorte.
40:54Das funktioniert schon alles,
40:56aber da haben wir natürlich immer mit diesem
40:58Change Management einfach
41:00brutalen Aufwand.
41:02Und
41:04hier hatte ich ja auch geschult,
41:06jetzt sind wir mal ehrlich,
41:08jetzt hätte man dir das Ding geschickt und gesagt,
41:10hier ist das Video-Case an.
41:12So, und das ist halt das, was wir am Handwerk
41:14aufzählen. Wir haben es aber auch schon
41:16Industrieunternehmen geschickt,
41:18dann haben wir eine vierseitige PDF bekommen,
41:20was überhaupt nicht funktioniert
41:22mit Bilddokumentationen.
41:24Das sind dann halt aber nicht die Leute
41:26im Lager, die das schicken,
41:28sondern die Leute, die im Büro darüber
41:30vier Meetings gemacht haben,
41:32also ihr habt das mit dem Klett halt einfach
41:34nicht verstanden. Also den kann man halt aufmachen.
41:36Aber in vielen Bereichen
41:38hinkt es aktuell bei uns auch,
41:40weil wir uns in Bürokratie
41:42und in Beferr komplizieren
41:44alles aktuell.
41:46Das haben wir bei euch recht schnell
41:48festgestellt, als wir unser
41:50zwischen Tür und Angel, da war auch ein hektischer Tag,
41:52da hatten wir doch hier diesen Zoom-Call,
41:54haben wir hier gesessen, haben wir euch gequatscht
41:56und die haben dann einfach gesagt, lass uns starten,
41:58wir schicken euch die Dinger zu.
42:00In der Realität merkt man bei euch halt total,
42:02diese ganze Gründergeschichte
42:04spiegelt sich da wieder
42:06und das schätzen wir tatsächlich auch.
42:08Wir haben nicht lange um heißen Brei rum geredet,
42:10ihr werdet wahrscheinlich oft an den Punkt kommen,
42:12wo irgendwelche Verträge und wir müssen erst mal gucken
42:14und gerade, ich glaube, mit Social Media
42:16Kooperation, es ist ja ein riesen Ding gerade,
42:18aber ich glaube, wir müssen auch generell wieder
42:20da hinkommen, dass wir einfach mal machen.
42:22Dass wir nicht erst mal 13 Leute fragen,
42:24abstimmen, das Gremium daraus bildet,
42:26dann vertragt, der muss nochmal
42:28den Gremium argumentiert.
42:30Da werden ja manchmal plankt die Zahlen gegenübergelegt.
42:32Jetzt weiß man ja, dass
42:34KI und Robotik kommt
42:36und auch die Amazon-Leger sagen,
42:38ich kann meinen Lager vielleicht dunkel lassen
42:40und Roboter da einsetzen
42:42oder dann doch wieder Menschen mit Exoskeletten.
42:44Habt ihr das schon manchmal
42:46Berührungspunkte, das hier konkurriert mit Robotern?
42:48Also, wenn gleichzeitig der Betriebsrat
42:50im Raum ist, dann wird das nicht angesprochen.
42:52Also, ja,
42:54das war ein Endlassung überlegt.
42:56Also, viele schreiben sich ja schon auch noch auf die Fahne,
43:00dass der Mensch oder der Mitarbeiter
43:02im Mittelpunkt steht.
43:04Aber es wird irgendwann halt die Lager geben,
43:06wo halt keiner mehr arbeitet.
43:08Und da wird auch keiner mehr körperlich belastet sein
43:11und da wird man dann auch erstmal
43:13keinen Exoskelet verkaufen.
43:15Aber es wird halt immer außen rum was geben.
43:17Also, wir haben jetzt schon Kunden,
43:19die vollautomatisiert sind
43:21von, wenn ein Werkstück in die Maschine kommt
43:25und halbe Stunde später kommt es raus
43:27und alles war perfekt.
43:29Aber es nimmt dann wieder jemand in die Hand
43:31oder eine Maschine, die eigentlich schon
43:33das fertige Zeug in Kisten packt
43:35und die stapelt.
43:37Aber dann muss jemand danach nochmal an den Stapel
43:39und einzeln in die Kiste ein Zettel reinlegen.
43:41Und die ganze Zeit
43:43über eine Palette drüber
43:46sich lehnen
43:48und hat die ganze Zeit Rücksperzen deswegen.
43:50Also, klar, irgendwann wird der Prozess dann auch besser
43:53und es wird isolierte
43:56oder wirklich sehr repetitiv.
43:59Genau.
44:01Sich wiederholende Tätigkeiten werden irgendwann automatisiert.
44:04Aber gerade im Handwerk
44:06ist es immer ein Handwerk.
44:08Wenn wir über das Thema KI reden
44:10und was da gerade alles für verrücktes Zeug passiert,
44:12das würde den Rahmen so komplett sprengen.
44:14Jason läuft schon warm dann gleich.
44:16Dann muss man ja wirklich sagen,
44:19Handwerk ist ja das,
44:21dass es noch lange noch Zukunft haben wird.
44:23Wenn du diese VW-Werke siehst,
44:25da werden ja auch die Sachen schon mit Ansaugung rumgehoben.
44:28Das sind ja dann Hydraulikmaschinen,
44:30womit du dann Motoren anhebst und so Sachen.
44:32Es wird glaube ich keine fünf Jahre mehr dauern,
44:34bis solche Lager,
44:36dass da nur noch ein Mensch arbeiten muss wahrscheinlich
44:38und einfach nur noch guckt, ob alles läuft.
44:40Aber Handwerk,
44:42solchen Boden zu bauen,
44:44so decken Gartenlandschaftsbau und so Sachen,
44:47das wird perspektivisch,
44:49das sind ja noch die Lieferdienste.
44:51Die sind ja manchmal mit den kleinen Kisten,
44:53bis unter das Dach gestabelt.
44:55Man muss dann gucken, sich verrenken.
44:57Ich glaube, große Kisten, große Lieferungen
44:59können Roboter übernehmen,
45:01aber gerade diese kleinen Just-in-Time-Lieferungen.
45:03Man denkt immer,
45:05alles ist weiter, wie es ist.
45:07Wo ich auch im Außendienst war
45:09und das, was unsere Vertriebler jeden Tag sehen,
45:11teilweise fragt man sich schon,
45:13ob wir im richtigen Jahrhundert arbeiten.
45:15Wenn man sieht,
45:17dass Menschen teilweise noch machen müssen,
45:19auch in Deutschland,
45:21was für körperliche dumme Aufgaben es auch
45:23in der Industrie gibt,
45:25ist schon viel.
45:27Die Roboter werden irgendwann kommen,
45:29aber ein einfaches Beispiel bei uns
45:31war auf der Messe ein Roboterhersteller
45:33und hat gesagt, hey cool,
45:35sie machen so humanoid die Roboter
45:37und haben gesagt, ja mega,
45:39so ein Teil brauchen wir,
45:41so exos brauchen wir von euch,
45:43weil wir haben das Problem,
45:45dass wir beide aus dem Karton rausholen.
45:47Und dann habe ich gesagt,
45:49wenn ihr selber nicht hinkriegt,
45:51dass eure eigene Roboter
45:53aus dem Karton rausholen,
45:55ist man ja eigentlich vorwärts stehen.
45:57Also da sind wir halt,
45:59dann sind wir eigentlich weit weg von der Idee,
46:01ab morgen drücken wir einen Knopf
46:03und die laufen hier völlig autonom rum
46:05und so ist ja auch mit der Automatisierung überall.
46:07Das ist echt ein gutes Beispiel,
46:09dass man das alleine kann.
46:11Ja, also das Problem würde ich als erstes lösen,
46:13aber du brauchst zwei Leute,
46:15und das ist halt die Realität
46:17und das haben wir halt überall.
46:19Und es gibt schon heute noch
46:21ein Grund, warum die ganzen Leute
46:23in den Anwendungen arbeiten,
46:25weil es einfach komplex ist.
46:27Ein Koffer jetzt tragen ist nicht komplex per se
46:29für ein Mensch, aber das irgendwie
46:31in ein Algorithmus zu packen
46:33oder in ein Prozess,
46:35du hast halt so viel Störgröße links und rechts,
46:37das funktioniert halt einfach nicht.
46:39Und irgendwann geht es halt
46:41zum Beispiel in Münchner Flughafen,
46:43eine Gesellschaft,
46:45die setzt unsere Exoskelette ein.
46:47Da geht es im Sommer dann einfach
46:49um dein Geschäftsmodell,
46:51weil wenn du zu wenig Leute hast
46:53und Urlaubsflieger anderthalb Stunden
46:55auf dem Rollfeld liegen stehen
46:57und das ist da grundsätzlich,
46:59weil sie nicht entladen werden,
47:01dann merkst du dann gar nicht mehr
47:03das Problem, dass du
47:05mindestlöhne oder irgendwas zahlst
47:07oder an Weihnacht irgendwie doof zu den wasch,
47:09oder an meine Lufthansa-Anruf,
47:11das sagt, warum ist mein Flieger noch nicht gestartet?
47:13Und das sagt, hey,
47:15wir mussten noch die vier fette, pinke Koffer ausladen
47:17vom Malleflug, dann ist es
47:19halt ein Problem.
47:21Und so ist natürlich auch nachher
47:23in der Industrie oder am Handwerk,
47:25wenn halt Dinge nicht mehr funktionieren,
47:27weil die Leute nicht da sind,
47:29dann gibt es auf einmal eine ganz andere
47:31Wertigkeit von dem Thema.
47:33Wahnsinn, absolute Lösung
47:35für viele Probleme.
47:37Das sind ja Millionenbeträge,
47:39jede Stunde, die da rumsteht
47:41und der muss ja in die Luft.
47:43Was heißt denn Hardrius?
47:45Das habt ihr mir schon mal ganz ausführlich erklärt,
47:47aber nochmal für die Zuhörer.
47:49Also Hardrius setzt sich aus
47:51mehreren Bereichen zusammen,
47:53das Haar steht für jungen, für Mensch,
47:55das quasi der Kern unseres Unternehmens
47:57für Menschen bauen wir was,
47:59wir werden uns nicht für Hunde was bauen,
48:01vielleicht irgendwann,
48:03das sieht ganz süß aus,
48:05das Land der Hüfte sogar.
48:07Darauf fokussieren wir uns, aber
48:11ein paar obere Tolstin-Logen-Musik
48:13eingeblendet.
48:15Also ein fancy LED Streifen,
48:17da würde ich mir schon stehen.
48:19Die leuchtet.
48:21Genau, dann Destry,
48:23das beschreibt unsere Produktwelt,
48:25das Usability-Technologie
48:27und Support, auch in der Reihenfolge.
48:29Usability first, also
48:31einfaches Nutzen.
48:33Das verkörren wir an jedem Produkt,
48:35das ist zumindest das Ziel.
48:37Und der Außenräumenstand ist Us,
48:39Work-Live-Balance, Gesundheit, Sport
48:41und so ist eigentlich die Idee,
48:43wir bauen Produkte für den Einzelnen,
48:45die Auswirkungen für die Gesellschaft haben
48:47und wenn es da besser geht,
48:49dann kann es im Einzelnen auch wieder besser gehen.
48:51So, es ist Story.
48:53Sehr tiefgründiger Name, also wenn die Gründer-Story
48:55jetzt nicht so tiefgründig war,
48:57der Name ist es in jedem Fall,
48:59aber so ist gerade der Thema angesprochen,
49:01das ist das Ja-Balance.
49:03Also wie viel, also zum einen interessiert mich,
49:05ihr habt ja das Ganze entwickelt
49:07und habt dann eine Passion für entwickelt,
49:09woher habt ihr denn gelernt,
49:11ein Unternehmen aufzubauen
49:13oder habt ihr euch da Expertise dazu geholt,
49:15weil dieser Wachstum, den ihr hingelegt habt,
49:17ist ja wirklich eine Vorzeigeunternehmung, ja.
49:19Wo kommt diese Expertise denn her?
49:21Hast du schon immer da ein Hangzog gehabt
49:23oder hast du die jemanden geholt oder?
49:25Ich glaube, wir sehen einfach Themen
49:27und lösen sie, so ist es mit einem.
49:29Also, wir gehen einfach voran
49:31und dann überlegen wir uns, wie machen wir es?
49:33Einfaches Beispiel.
49:35Damals hat ein anderes Unternehmen
49:37für uns die Buchhaltung übernommen
49:39und da gestern uns sagt, hey, mach's einfach wie immer.
49:41Und auf einmal merkst du,
49:43dass du in der GmbH,
49:45die eigentlich gar keine Umsätze auf einmal 80.000
49:47Fehlbetrag in deiner Kasse hast,
49:49dann denkst du, wo kommt denn das eigentlich her
49:51und dann so, ja, wir haben es wie immer gemacht.
49:53Und dann merkst du, dass halt Marketing
49:55und andere Belege auf einmal einfach
49:57ganz verschiedene Konten sind,
49:59aber wir haben Buchzeit einfach so.
50:01Und dann hinterfragst du das
50:03und dann kommt raus, ja,
50:05Kreditkarten, Belege ist ein riesen Thema,
50:07das müssen wir so,
50:09wenn da noch eine Brezel drauf ist,
50:11dann müssen wir es nur fünf Mal anders einbuchen
50:13und dann fragst du dich, hey,
50:15es ist so, arbeiten wir
50:17und dann merkst du, es ist eigentlich kein Wunder,
50:19dass alle irgendwie keine Zeit haben.
50:21Und dann fängst du halt an, das Problem zu adressieren
50:23und dann merkst du, okay, da gibt es
50:25Kreditkarten, da gibt es eine Anbindung an Dativ,
50:27dann sprichst du mit deinem Steuerberater,
50:29der hat das noch nie gehört.
50:31So, dann machst du mit dem,
50:33dann meistens geht es immer zum Jonas,
50:35weil ich habe die Ideen, er muss es dann halt umsetzen.
50:37Ja, das habe ich auch schon gemerkt.
50:39Aber er hat auch schon Spaß dran,
50:41zumindest sagt das immer.
50:43Dominik hat sein Jet mit Nase Richtung Karibik geparkt,
50:45so machst du die ganze.
50:47Ja, und dann fängst du halt an
50:49und auf einmal hast du halt ein Unternehmen,
50:51das vielleicht erst mal noch 5, 6, 7,
50:53und dann sagt dein Steuerberater,
50:55krass, also wenn wir das nur anschließen,
50:57dann haben wir ja wirklich alles da drin.
50:59Und dann denkst du, ja,
51:01aber das ist doch total logisch, oder?
51:03Und dann merkst du, nee.
51:05Das ist, wie du vorhin gesagt hast,
51:07wie manche Betriebe noch arbeiten in der Industrie
51:09und was da noch geschleppt wird.
51:11Und wir geben viel Geld
51:13für Systeme aus
51:15alles systematisch Prozesse bilden.
51:17So, ich bin ja ein kreativer
51:19und im Kopf theoretischen
51:21ein richtig chaotischer Typ,
51:23aber ich kenne auch Struktur
51:25für andere.
51:27Die bauen wir dann halt auch.
51:29Dann haben wir ein geniales
51:31CRM-System, jeder Lied
51:33ist da von vorne bis hinten einfach drin.
51:35Da gibt es keine Fragen, Habsburg haben wir.
51:37Und
51:39kannst du vielleicht noch was zu sagen,
51:41aber das ist perfektioniert.
51:43Das wird alle vier Wochen umgebaut.
51:45Von euch oder?
51:47Von Jonas, ja, da kommt dann Feedback
51:49und da gehen wir halt einfach rein
51:51und dann wird das standardisiert.
51:53Und dann kümmerst du dich auf einmal nicht mehr um die Probleme,
51:55sondern kannst dich um die Probleme kümmern.
51:57Dann haben wir
51:59recht früh tatsächlich beim
52:01Matthias Aumann mal ein Coaching gebucht.
52:03Das war zwar mehr für Handwerk,
52:05aber hat...
52:07Aber es hat dann mal auch so
52:09dieses Luftschluss
52:11oder dieses Thema,
52:13wie mache ich eigentlich Recruiting?
52:15So, dann hast du auf einmal
52:17ein Prozess, der einfach stabil ist.
52:19Sagst du, Lied kommt rein,
52:2115 Minuten, 30 Minuten
52:23mit dem Sprechen, dann fort.
52:25Und da hältst du dich einfach dran.
52:27Dann hast du dieses komplette chaotische
52:29System weg, so du kannst
52:31terminieren. Und ich glaube,
52:33das macht es dann auch möglich,
52:35dass man dann auch da sukzessive weiter kommt.
52:37Wir haben Tools im Unternehmen,
52:39ich kann jetzt reinschauen,
52:41ich weiß wie die Liquidität steht.
52:43Geht sofort.
52:45Das ist nicht für Mittag noch sein Nacken.
52:47Ja, und deswegen
52:49ist halt, ich weiß es nicht, 2 Monate später
52:51ist, wenn in der Buchhaltung
52:53der Monatsabschluss drin ist.
52:55Das ist nicht im Blindflug unterwegs.
52:57Was hast du für ein Programm für Liquidität angekauft,
52:59sowas in der Art?
53:01Teidli.
53:03Teidli heißt das ja.
53:05Und das, fairerweise ist das
53:07aktuell ein bisschen um den ERP-System
53:09rumgebaut, auf der wir uns schnell
53:11einklassen haben, aber das ist
53:13richtig scheiße ist.
53:15Ja, wieso sind die Probleme da, weil das
53:17lokal ist, weil es nicht in der Glaube ist?
53:19Ja, lokal, bla bla.
53:21Keine Schnittstellen, keine Oberflächen.
53:23Ich kann nicht einfach ein Datensatz
53:25anklicken und reingehen.
53:27Da hat der HubSpot, also
53:29wo was eingeführt haben war,
53:31schon sehr stark und seitdem hat sich
53:33so stark weiterentwickelt.
53:35Da jeden Euro den wir da ausgeben,
53:37der ist super investiert.
53:39Das ist eine Geschwindigkeit, man damit
53:41hat man das Workflows, die man bauen
53:43kann und Ansichten optimieren
53:45für sich.
53:47Das heißt jeder Vertriebler sieht das,
53:49was er sehen muss.
53:51Er weiß, was er ausfüllen muss
53:53im ersten Gespräch.
53:55Nicht so, dass bei uns dann nur noch Roboter
53:57sitzen und Schritt 1, Schritt 2, Schritt 3,
53:59aber ohne die Infos
54:01kommt man nicht weiter und alles andere
54:03passiert außen rum.
54:05Also alles Persönliche, die Bindung,
54:07die man mit dem Kunde hat, passiert
54:09und ich weiß halt, was
54:11gestern gesprochen wurde, was letztes Jahr
54:13gesprochen wurde, was
54:15gerade der Status ist, was ich heute
54:17auf meiner To-do, habe
54:19auf meiner Agenda priorisiert.
54:21Wie Pipetrife.
54:23Er hat mich ja auch angefangen zu coachen
54:25mit Team Fax,
54:27ein passionierter Handwerker, aber ich habe
54:29nicht so den Plan vom Büro und organisieren
54:31und strukturieren, dann habe ich ja eine
54:33Mitarbeiterin von ihm bekommen und dann hat er sich
54:35damals rangesetzt, jetzt sind wir genau
54:37in Google Workspace umgezogen und so weiter.
54:39Eurer Vertriebsmodell
54:41macht ihr das dann auch messbar?
54:43Was hat einer so für PS auf die Straße gebracht,
54:45stützt sich sein Income dann auch da drauf
54:47oder habt ihr so ein Fix?
54:49So all die Vertriebler, die jetzt Interesse
54:51bekommen haben.
54:53Vertriebler, ihr habt Bock auf gute Leute.
54:55Habt ihr da noch eine Stelle zu besetzen?
54:57Wir haben viele Stellen zu besetzen.
54:59Tatsächlich hier in der Region.
55:03Wir reden gleich beim Mittagessen.
55:05Ich habe mich Bock mit euch coole Sachen zu reißen,
55:07weil wir glauben an eure Sache, die ihr da macht.
55:09Aber da würden wir später noch mal drauf eingehen,
55:11wenn wir was essen.
55:13Aber ihr habt aktuell auch noch deutschlandweit
55:15Vertriebler Positionen zu besetzen.
55:17Ja, also
55:19da ist auch, wir haben die Stellen offen,
55:21wenn ein Faker kommt, stellen wir den ein.
55:23Sechs Minuten die Stunde, Pausen werden abgezogen,
55:25also bewertet.
55:27Ja, ich glaube, das sind mir auch ein cooles Unternehmen.
55:29Also die Leute haben alle Kreditkarten,
55:31mit denen sie alles machen können,
55:33also was wir natürlich erlauben.
55:35Firmenfahrzeug ist?
55:37Kupras.
55:39Passt auch zu eurem Logo.
55:41Ja, auf jeden Fall.
55:43Die haben es auch verstanden.
55:45Die haben einfach ein lifestyleiges Produkt
55:47mit einer guten Leistung.
55:49Das gilt, glaube ich, auch für uns.
55:51Wir kombinieren auch
55:53Lifestyles,
55:55Service, Kundenkontakt
55:57mit einem sehr guten Produkt
55:59für einen guten Preis.
56:01Das haben wir da vielleicht auch übernommen von denen.
56:03Und zum Thema Vertrieb,
56:05also
56:07wir suchen Sales Manager,
56:09wir suchen langfristig auch
56:11Branchenspezialisten, die sich einzelne Branchen aufbauen.
56:13Wir suchen aktuellen
56:15Customer Success Manager,
56:17das ist in die Richtung hier gelt.
56:19Weil wir einfach vermehrt auch große Firmen haben,
56:21die bespielt werden wollen,
56:23sagen wir es so.
56:25Und ja,
56:27da suchen wir viel.
56:29Also in die Jobbuysen
56:31habt ihr ein Headhunter angestellt oder?
56:33Vor allem Stepstone.
56:35Da sind wir sehr erfolgreich,
56:37was Vertriebstellen angeht.
56:39Da können wir dann zwei, drei Städte
56:41stichwortmäßig mit reinnehmen,
56:43dass wir die Regionen ungefähr treffen.
56:45Und dann
56:47also erfolgreich heißt,
56:49wir haben halt 60, 80, 100 Bewerbungen
56:51auf eine Stelle.
56:53Und dann geht es halt los bei uns der Trichter.
56:55Wie im Vertrieb,
56:57wo qualifiziert, wo stehen die Leute,
56:59dann fällt die Hälfte mal raus.
57:01Weil halt irgendwie nicht klar war,
57:03dass halt das, was in der Ausschreibung steht,
57:05wirklich das ist, was wir auch suchen,
57:07oder wie auch immer.
57:09Das sind dann so 15 Minuten Gespräche,
57:11da geht man mehr so Datenfakten,
57:13erst das kennenlernen.
57:15Dann investieren wir Zeit mit dem Videocall.
57:17Ein, zwei.
57:19Wer macht das bei euch?
57:21Videocall macht dann der Fachbereich,
57:23sage ich mal.
57:2530 Minuten und 15 Minuten
57:27macht Personalbereich.
57:29Und dann geht es vor Ort
57:31und da sind wir eigentlich immer noch dabei.
57:33Eigentlich bei fast jeder.
57:35Muss ja auch menschlich passen.
57:37Ich habe ja auch die Erfahrung gemacht,
57:39ich habe auch schon Top-Leute am Tisch sitzen gehabt.
57:41Die konnte ich nicht einstellen,
57:43weil die hätten mir meinen Klima am Team kaputt gemacht.
57:45Das hat einfach nicht gepasst.
57:47Da hat auch der eine oder andere Mitarbeiter
57:49nach einem Probetag gesagt,
57:51wenn du mein erstes Feedback wissen willst,
57:53dann passt der ohne das jetzt abwertend zu meinen.
57:55Jeder hat eine Chance verdient.
57:57Aber die persönliche Note bei allen Qualifizierungen,
57:59die ein Mensch am Ende des Tages mitbringt,
58:01spielt ja einfach auch noch eine Riesenrolle.
58:03Ich habe jetzt irgendwie in 7 Tagen 45 Bewerbungen
58:05für eine Innendienststelle.
58:07Ich habe das nie ausgeschrieben,
58:09habe das jetzt über Social Media über eine Kampagne gemacht.
58:11Ich musste das jetzt mal drosseln,
58:13weil ich komme nicht mehr hinterher.
58:15Es ist echt schwer dann auszuwählen.
58:17Da sind topqualifizierte Leute dann
58:19und die rufst du dann an und dann denkst du dir so ...
58:21Du brauchst jemand, der zum Unternehmen passt.
58:23Du brauchst ja auch jemand, der fresh ist,
58:25der Bock hat, der gut reden kann
58:27und der diese Energie mitbringt.
58:29Ich sage immer Team first.
58:31Wir brauchen keinen, der mit dem Ellenbogen durchgeht,
58:33weil ich sage immer,
58:35ich will eine Unternehmen haben,
58:37wo ich auch zukünftig
58:39mit den Leuten aus der Montage
58:41beim Mittagessen hocken kann.
58:43Weiß nicht, ob das sinnbildlich dafür steht,
58:45aber wir sitzen nachmittags alle zusammen.
58:47Es gibt um 12 Uhr 30 mal Essen
58:49und da ist eigentlich 90 Prozent
58:51von der Firma, die fort sind.
58:53Essen alle zusammen.
58:55Eine Kantine oder wie macht ihr das?
58:57Wir haben quasi
58:59tief gefrorenes Essen, was man online bestellen kann.
59:01Das wird dann bei uns 45 Minuten vor Mittag
59:03holt es eine raus
59:05und so öffnet.
59:07Das ist von Hoffmann.
59:09Es ist richtig gut,
59:11aber ich kann es tatsächlich nur empfehlen.
59:13Unbezahlte Werbung.
59:15Wir haben schon Kühlschrank von dir bekommen,
59:17wir sind podcast hier.
59:19Und nee, das ist wirklich super.
59:21Und da haben wir dann
59:23auch eine große Auswahl an Essen nachher.
59:25Hat es die Firma?
59:27Ja, wir subventionieren das.
59:29Es gibt dann so Situationen,
59:31wo dann Vertriebler zu uns kommen
59:33beim Sommerfest und zwei Essen auf einmal bestellen,
59:35weil ich sage, ich habe noch nie
59:37so günstig irgendwo gegessen,
59:39weil sie sagen, wenn wir es zahlen,
59:41ah okay, dann wirst du es nicht.
59:43Grüße gehen raus.
59:45Ja, und das ist das Ding.
59:47Ich will halt einfach mit jedem Spaß haben.
59:49Ich habe Bock auf Spaß.
59:51Hört sich das irgendwie absurd an.
59:53Aber es ist halt mein Unternehmen
59:55oder unser Unternehmen
59:57und ich habe halt keinen Bock auf Stress.
59:59Ich will einfach eine gute Zeit haben.
60:01Und wenn einer das nicht kapiert,
60:03dass man bei uns eine gute Zeit haben kann,
60:05der ist jeden Tag darauf einkladen,
60:07sich irgendwo seine neue Glückseligkeit zu suchen.
60:09Gute Einstellung.
60:11Ich finde es auch richtig stabil gerade.
60:13So ist es halt am Ende.
60:15Es gibt manchmal Leute,
60:17die bewerben sich bei uns,
60:19die sind vielleicht im goldenen Schloss gefangen,
60:21weil die halt bei Mittelständern
60:23mit 35 Stunden arbeiten
60:25und 42 Tage Urlaub haben
60:27bei einem Gehalt, das keiner zahlen will,
60:29kann auch sein.
60:31Also wir haben jetzt keine schlechten Gehälter.
60:33Ich glaube, wir zahlen für unsere Unternehmensgröße auch sehr gut.
60:35Aber ja,
60:37wie du sagst, am Ende muss es halt einfach menschlich passen.
60:39So.
60:41Immer im Leben.
60:43Da gibt es dann Leute,
60:45die können damit umgehen oder halt auch nicht.
60:47Also auch mit den Freiheiten, die man hat.
60:49Habt man Freiheiten bei euch?
60:51Was bietet Hatrios einen potentiellen Mitarbeiter,
60:53wenn ihr es mal so runterberechen würdet?
60:55Freiheiten ist ja ein Riesenthema.
60:57Du musst jetzt von dann bis dann arbeiten
60:59und das erledigen.
61:01Also wir bieten eigentlich alles, was es gibt.
61:03Jetzt können wir den Benefits anfangen
61:05und sagen, wir haben Obstkorbs,
61:07dann haben wir auch Kaffee, Müsli Bar,
61:09und Essen.
61:11Wir haben Wellpass,
61:13wo die Leute in Tausende Fitnessstudios gehen können,
61:15die angebunden sind.
61:17Ich überlege, ob ich mich bewerbe.
61:19Wir haben seit Ende letzten Jahres
61:21ein Mental Health Programm.
61:23Da hat jeder Zugriff innerhalb von 36 Stunden
61:25auf dem Psychologe,
61:27weil ich muss mich auch mal mit dem Thema beschäftigen
61:29und hab dann festgestellt,
61:31dass es da größte Abfakten gibt.
61:33Da ist halt auch nach dem Motto,
61:35wenn du ein Thema hast,
61:37dann sprechen wir wirklich drüber.
61:39Genau, das ist so eine Online-Plattform.
61:41Da kann dann innerhalb von 36 Stunden
61:43jeder von uns der Zugriff drauf.
61:45Wichtiger denn je.
61:47Ich glaube, das ist wichtiger, wie jemals so vor,
61:49dass du, hab ich noch nie gehört, dass du was gibt.
61:51Weil ich hab auch mal so eine Erfahrung gemacht
61:53und wollte mich mal so unterhalten.
61:55Das ist in Deutschland nicht so einfach,
61:57dass du dann auch mal zu einem Psychologen kommst,
61:59der was drauf hat.
62:01Das Thema ist ja immer ein bisschen spicy,
62:03weil wenn man da drüber redet,
62:05dann hat man manchmal einfach ein paar Themen,
62:07also es hilft einfach mal
62:09mit jemandem neutral über ein Thema zu sprechen.
62:11Denn nicht deine Familie ist, nicht dein Freund ist.
62:13Ohne, dass mal einer vorgeprimt ist
62:15oder eine Partei für dich ergreift.
62:17Und genau das haben wir,
62:19das ist auch bei uns im Unternehmen etabliert.
62:21Da sprechen wir auch drüber.
62:23Ich glaube, das hat uns auch ziemlich reif gemacht, alle.
62:25Ich sage, das ist einfach ein
62:27mentaler Coach.
62:29So, red mit ihm.
62:31Da ist dann auch der theoretische Ernährungstherapie
62:33und auch Finanzcoaching angebunden
62:35auf der Platte.
62:37Was?
62:39Und das ist schon ganz cool.
62:41Das ist echt wirklich mehr.
62:43Ich habe noch nie irgendwo gehört,
62:45dass sowas in der Firma geboten wird.
62:47Aber ist das ja auch wahrscheinlich ein großer Teil
62:49des Erfolgs und des Wachstums,
62:51dass das einfach mit dazu gehört.
62:53Unternehmergesundheit und Mitarbeitergesundheit.
62:55Ja, voll.
62:57Du hast ja vorher gesagt,
62:59hast du sowas gelernt,
63:01das ist natürlich auch
63:03eine gewisse Art von Konsequenz.
63:05Du musst halt dich ja mal von jemanden trennen können.
63:07Du kannst nicht jedes Pferd retten.
63:09Weißt du, ob das so heißt.
63:11Und das wird vielleicht wieder aufschreiben, wenn es nicht passt.
63:13Wir haben eine Tradition.
63:15Wir haben eine Tradition,
63:17dass wenn wir Sprichwerte verkacken,
63:19schreiben wir die auf.
63:21Die laufen dann an der Weihnachtsfeier.
63:23Da haben wir so Hochglanz-Schwarz-Weiß-Bilder.
63:25Das kannst du aufschreiben, ja.
63:27Und dann stehen da die Zitade drunter.
63:29Das ist ein Virus,
63:31weil wenn du damit anfängst,
63:33dann fangen auf einmal alle Leute an,
63:35die Sprichwerte falsch zu sagen.
63:37Geil, wenn zwei gemischt werden.
63:39Das ist das Straight-Off,
63:41wenn wir bei Hartius anfängen.
63:43Das Verrückte ist, dein Gegenüber sagt nie was.
63:45Hast du das mal aufgefallen dabei?
63:47Ich grinze immer nur aus.
63:49Dann zieh das aus dem Blickwinkel.
63:51Mein Favorit ist mit Tauben auf Spatzen schießen.
63:53Das heißt doch,
63:55mit Kanonen auf Spatzen schießen.
63:57Mit Tauben.
63:59Taube auf dem Dach?
64:01Zwei gemischt.
64:03Die lieben eine Taube in der Hand
64:05als ein Spatzen in der Hand,
64:07wie ein Taube auf dem Dach.
64:09Genau, genau.
64:11Bei uns kriegt man alles.
64:13Das Ding ist,
64:15man muss die Leute auch hin und wieder dran erinnern.
64:17Ich will kein Mittelstandsladen sein,
64:19wo Leute darüber motzen,
64:21dass sie keine Wellenpommes zum Mittagessen kriegen.
64:23Das heißt nicht,
64:25unser Thema.
64:27Am Ende des Tages
64:29haben wir eine super ausgelassenen Stimmung.
64:31Da fallen auch zum Spaß
64:33immer Schimpfwörter
64:35und irgendwelche Witze.
64:37Aber am Ende des Tages
64:39wird jeder an der Erleichterung gemessen.
64:41Wir stehen nicht mit einer Stopper oder so da,
64:43sondern sagen,
64:45wir wollen vorankommen
64:47und du bist ein Teil davon.
64:49Wenn du ein Teil davon sein willst,
64:51dann musst du auch Gas geben.
64:53Das ist ein Prozess,
64:55was man sich selber antrainieren
64:57oder lernen muss.
64:59Das kommt eigentlich von automatisch so.
65:01Man sagt immer,
65:03der CEO bringt die Wetter.
65:05Das ist eine tägliche Aufgabe
65:07von mir
65:09oder von Jonas oder von anderen.
65:11Das ist auch nicht zu akzeptieren,
65:13wenn man keinen Bock hat,
65:15Dinge zu machen.
65:17Wir sind coole Haufen.
65:19Wir können am Wochenende etwas zusammen machen.
65:21Die Leute sind da.
65:23Wir sind kein Hobby, sondern unternehmen.
65:25Das funktioniert nur,
65:27wenn wir helfen.
65:29Das kommunizieren wir auch regelmäßig.
65:31Es gibt nicht jemand Angst zu machen.
65:33Aber es ist einfach am Laufen zu halten
65:35und dann funktioniert es auch.
65:37Dann ist es auch geil für die Leute,
65:39die ein Teil davon sind.
65:41Es ist ein krass Willkommen voran.
65:43Wenn der einer
65:45auf Kosten von anderen sich einen faulen Lenz macht,
65:47dann ist er irgendwann nicht mehr da.
65:49Das spricht er dann von euch?
65:51Ja, gemischt.
65:53Die Führungskraft oder einer aus dem Personal.
65:57In der Idee ist es eigentlich,
65:59dass wir eine Kultur haben,
66:01dass man das auch direkt ansprechen kann.
66:03Das haben wir auch.
66:05Das gibt es ja vom Wolfgang Kruppen,
66:07cooles Interview.
66:09Alle Probleme starten klein.
66:11Wenn sie groß sind, hat man halt versagt.
66:13So ist es eigentlich auch.
66:15Wir versuchen,
66:17sich schnell zu lösen.
66:19Auch schnell zu entscheiden.
66:21Ein kurzer Schwenk noch zum ERP-System.
66:23Zwei Zeile dazu.
66:25Wir werden das auch irgendwann ändern.
66:27Wir hatten nicht am Anfang HubSpot,
66:29sondern wir haben eigentlich versucht,
66:31auf der Lösung und so einen ganzen
66:33Kundenprozess da reinzubauen.
66:35Mit SQL.
66:37Und eigentlich hat sich der Jonas
66:39da fünf Wochen versenkt oder noch mehr.
66:41Der hat nachts von der Programmierung geträumt.
66:43Ich habe von heute auf morgen gesagt,
66:45Respekt, aber das hat keine Zugang für Killness.
66:47Wir haben nachher einen Termin mit HubSpot.
66:49Und das war, glaube ich,
66:51mit einer der Momente,
66:53wo er mich zum ersten Mal fast umbringen wollte.
66:55Da gab es noch ein paar mehr.
66:57Aber am Ende ist es halt einfach eine Entscheidung,
66:59die nicht persönlich sind,
67:01sondern einfach aus einer Effizienz ausgetroffen werden muss.
67:03Du hast das Rückwirkung verstanden?
67:05Ja, ja, also recht schnell.
67:07Weil ich habe fünf Wochen gekämpft gegen ein Programm.
67:09Und dann fängt man einfach HubSpot einzurichten.
67:11Haut ein paar Datensätze rein,
67:13legt los und es funktioniert halt einfach.
67:15Du brauchst halt jemanden,
67:17der ins Detail gehen kann, wie wahrscheinlich du.
67:19Und jemanden, den Überblick so ein bisschen wie so näher nach vorne.
67:21Und dann, das ist eine gute Mischung, die ich bei euch sehe.
67:23Dass er sich jetzt nicht verrennt in der Sache
67:25und du hast recht schnell erkannt,
67:27du, lass uns da jetzt mal...
67:29Aber er bremst auch manchmal und sagt,
67:31komm, lass mal das eine jetzt ordentlich.
67:33Ja, das ist ja auch gut so.
67:35Also das muss ja genau so sein.
67:37Wir challenging auch immer Ideen.
67:39Das ist manchmal nervig, aber oft auch ziemlich geil.
67:41Wir haben es nach zum Dreimal zu Samhox.
67:43Und hast wieder 20 Themen besprochen,
67:45die es die letzten vier Wochen überhaupt nicht auf den Tisch kamen.
67:49Dann schreiben sie dann inzwischen immer auf,
67:51wenn man manchmal vergisst muss auch, aber...
67:53Schreibt euch den Plout-No-Taker, den ich euch gezeigt habe.
67:57Das ist wirklich mega, das ist ein Hamster-Gamechanger.
67:59Kommen wir eigentlich noch durch,
68:01mit den ganzen Werbedeals, die wir heute hier haben.
68:03Dann müssen wir gleich nochmal was eingebauter geben.
68:05Wie sieht so ein klassischer Arbeitstag bei euch aus?
68:07Fangen wir mal mit Dian.
68:09Die Halle auch? Oder Industrie?
68:11Oder wie die Fertigung ist?
68:13Fangen wir mal mit Dian zu arbeiten.
68:15Viele Fragen, auf einmal.
68:17Ich versuche sie mal zu lösen.
68:19Wir sind letztes sehr umgezogen von 250 Quadratmeter Büro
68:23auf mehrere Hallen.
68:25Da haben wir als knapp 1400 bis 1500 Quadratmittel.
68:29Klar, das ist ein Familienhaus.
68:31Da haben wir mehrere Industriehallen auch zur Büro umgebaut.
68:34Vorher, wo Lager war, ist jetzt Teppich
68:37eine stylische Inneneinrichtung.
68:39Die wollen wir mal sehen.
68:41Ja, kommen da gerne vorbei.
68:43Wir haben Großraumbüros aus der Idee raus,
68:46dass sich keiner im Büro versteckt.
68:48Aber offen?
68:50Ja.
68:52Da steht was dazwischen.
68:54Wir haben auch da hinten 50 Meter weiter entfernt,
68:57sitzt der Innenlinch zu 6.
68:59Wir vertrauen auf Noisecanceling.
69:01Das funktioniert.
69:03Manchmal ist es laut, aber dann hört halt jemand
69:05von Kopfhörer Musik.
69:07Dann kann auch jeder abschalten.
69:09Auch eine Kultur, die man schaffen muss.
69:11Aber ich bin gegen Büros,
69:13weil dann sehen sich Leute auch ne Woche lang nicht.
69:15Da trauen sich einfach nicht mal da vorbei zu schauen.
69:17Ich habe immer Angst, dass man da nicht fokussiert arbeiten kann.
69:20Wir haben bei uns in der Gebäudetechnik,
69:22der hat ja auch alles offen gestaltet.
69:24Da werden jetzt die ersten Wände reingezogen,
69:26weil es so unfassbar laut ist,
69:28wenn du nichts für die Akustik tust.
69:30Ja, das musst du halt machen.
69:32Natürlich auch nicht, dass du nur Kopfhörer tragen kannst.
69:34Aber es gibt halt einfach immer ein Dialog zwischendrin.
69:39Manchmal hört dann auch manchmal irgendwo was.
69:42Nicht, dass ich kontrolliere, aber höre ich was.
69:44Okay, kann ein Thema sein, lauf ich hin, lösen wir es.
69:46Dann ist eine Minute geklärt,
69:48ohne dass wir jetzt in 5 Wochen einen Termin machen müssen.
69:50So ist halt untereinander auch.
69:53Ja, wir arbeiten bei uns.
69:56Wir sind Starler,
69:58wir stembeln aber ein.
70:00Das haben wir aus Arbeitsschutzgründen gemacht.
70:02Ich bin ja eigentlich dagegen.
70:04Also morgens Karte durchziehen, ich bin da.
70:06Ja, auf dem Handy halt einfach so, ich bin da und let's go.
70:08Wann fängst du an zu arbeiten?
70:09Unterschiedlich, 8.30 Uhr, 9.30 Uhr.
70:11Bis?
70:12Bis oben Ende.
70:14Ich arbeite jetzt aber auch keine 100 Stunden die Woche.
70:17Also wir gehen dann halt auch manchmal um 5 Uhr,
70:19manchmal um halb 6 Uhr, manchmal ist es 7 Uhr.
70:21Du auch?
70:22Ja.
70:23Genau, je nachdem.
70:24Man hat ja hinten raus die Stunden,
70:26wo man dann auch mal für sich was machen kann.
70:28Wie viele Tage Urlaub nehmt ihr euch so im Jahr?
70:30Das ist immer so eine Frage, die ich stelle.
70:32Weil uns interessiert ja auch unsere Höhrenden.
70:34Es geht immer so ein bisschen die Work-Live-Balance als Unternehmer.
70:37Wie viele Tage nehmt ihr euch so?
70:39Also wir haben 30 Tage Urlaub.
70:41Davon nehmst du 10?
70:43Ja, ich bin dieses Jahr sehr schlecht, was ich im Urlaub nehmen angeht.
70:46Das hat aber irgendwie, keine Ahnung, privat.
70:48Ich weiß ja richtig, vor lauter Möglichkeiten weiß ich nicht,
70:50was ich buchen soll und jetzt ist die Arbeit rum.
70:52Also mal gucken.
70:54Passt aber.
70:56Ich bin jetzt auch nicht überarbeitet oder so.
70:58Und Jonas war jetzt 3 Wochen in Amerika.
71:01Ja, ich nehme mir normal die 6 Wochen.
71:04Einfach auch mit Freunden nimmt man sich die Zeit.
71:08Und dann sind es meistens auch mal 2-3 Wochen am Stück.
71:12Fähreweise nach 2,5 Wochen werde ich nervös.
71:15Oder Harthrius dann 2,5 Wochen?
71:17Ja, genau.
71:18Kein Laptop, kein Handy?
71:19Das stimmt jetzt nicht.
71:21Es ist ja auch so ein Thema.
71:23Aber kein Laptop, das ist schon mal die Challenge.
71:26Also alles, was man kurz über Teams regeln kann,
71:29das wird dann doch mal noch geregelt.
71:31Ich bin so ein bisschen der Meinung,
71:33dass ein Erholungsurlaub je älter man wird, umso wichtiger wird.
71:36Ich meine, der Körper hat ja auch unterbewusst
71:39so ein bisschen Stress durch die Eindrücke.
71:41Und es gibt ja so ein inneres Parlament
71:43oder es gibt ja so eine Stimme in dir,
71:45die vielleicht sagt oder mal gesagt hat,
71:47hier du bist jetzt ein bisschen drüber,
71:49nimm dir mal eine Auszeit.
71:51Und auf diesem Level weiterläuft,
71:53kann es natürlich sein, dass die Stimme verstummt.
71:55Und das für dich, dieser Stress,
71:57einfach der ganz normale Standard ist.
71:59Und irgendwann könnt's ja mal den Schlag geben,
72:01wo es einfach dann schwer ist, wieder zurückzukommen.
72:03Ich bin der Meinung, man sollte Erholungsurlaub
72:05auch komplett ohne Firma mal schaffen.
72:07Also ich war jetzt 10 Tage auf Kreta,
72:09ich hab nix von dieser Firma gehört,
72:11von Renovokonzept, gar nix.
72:13Wahrscheinlich hat die liebe Tatjana,
72:15meine Kolleginnen, zum ganzen Team gesagt,
72:17ihr schreibt in keine Gruppe, gar nix.
72:19Das ist vermischt, das ändere ich auch bald.
72:21Aber ich glaube, es wird je älter,
72:23man wird immer wichtiger, dass man auch
72:25sich diese Auszeit nimmt
72:27und dann auch mal alles hinter sich lässt.
72:29Um neue Gedanken, Nolas war jetzt auch
72:31im kleinen Kurztrip, weil auch der Meinung ist,
72:33wenn die Akkus wieder voll sind,
72:35lauf ich auch wieder auf 100%.
72:37Und das ist bei dir jetzt wahrscheinlich
72:39deine Arbeit, ist wahrscheinlich dann auch
72:41wie Urlaub oder du kannst das ganz gut integrieren.
72:43Du fühlst dich nicht gestresst
72:45und bei dir drei Wochen bist du dann auch
72:47in hartriostisch gebraucht,
72:49bist du dann auch am Start?
72:51Ja, also ich bin halt noch deutlich mehr
72:53im Alltagsgeschäft eigentlich unterwegs.
72:55Da haben wir früh geschafft,
72:57dass Dominik wirklich nicht
72:59die ganze Zeit mit Alltagsgeschäft
73:01voll ist, um halt
73:03strategisch irgendwie was vorwärts
73:05zu bringen und Sachen auszuarbeiten.
73:07Und
73:09jetzt so langsam habe ich es auch hinbekommen,
73:11ein paar Sachen zu delegieren
73:13mit Unterstützung vom Dominik
73:15und dann
73:17gibt es noch 2-3
73:19Themen, wo irgendwie nur ich mache
73:21und dann kann das aber auch mal 3 Wochen warten
73:23und
73:25genau das wären dann so die Sachen
73:27dafür bräuchte ich den Laptop wahrscheinlich
73:29und der ist dann nicht dabei
73:31aber wenn irgendjemand mal kurz noch
73:33einen Zugang zu irgendwas braucht
73:35den er nicht findet, dann kann man halt kurz schreiben.
73:37Man ist ja auch verbunden wie zu einer Familie
73:39dann? Ja genau
73:41und dann ist es auch so, wenn man sich
73:43im Urlaub seinen Tag planet
73:45und dann einfach abends mal noch aufs Handy guckt
73:47und feststellt, da kam was rein
73:49gerade noch mit Zeitverschiebung in die USA
73:51dann ist man ja so weit
73:53einfach nicht greifbar und das dann akzeptiert
73:55und wenn ich dann Zeit habe, kann ich ja trotzdem was machen.
73:57Und
73:59jetzt im Alltag staut sich dann
74:01schon immer mal so ein bisschen was auf,
74:03finde ich, an Stress oder Schlafmangel,
74:05den man dann mal nachholen kann
74:07und wenn man
74:09nicht da ist, ist schon
74:11okay. Und unter der Woche
74:13nach dem Arbeiten
74:15irgendwie mal essen gehen oder halt
74:17Sport machen, das ist einfach
74:19macht dir viel Sport.
74:21Ich wollte immer sportliche Leute im Unternehmen
74:23und jetzt bin ich der unsportlichste
74:25aktuelle. Mach dir gar so sehr geschafft,
74:27dann hast du ja deine sportliche Leute.
74:29Du siehst recht sportlich aus, tatsächlich.
74:31Vielen Dank. Ich mach schon
74:33Fahrrad fahren,
74:35gleich schon fliegen, durch Golf
74:37spielen
74:39seit neuestem Enduro fahren.
74:41Da hat mich unser neue Kollege
74:43aus der Entwicklung überzeugt,
74:45dass ich jetzt so eine Enduro-Maschine
74:47brauche, dann haben wir das auch gemacht.
74:49Macht Spaß, ja. Ja, ist mega cool.
74:51So eine Elektro, das
74:53man sieht, ich brauche auch eine oder so. Ja,
74:55kauft ihr auch so einen Teil, das ist perfekt.
74:57Ja, ich bin nicht so der
74:59Fitnessstudio-Tipp, da kriege ich
75:01irgendwie nach dem Rheinlaufen, muss ich
75:03anfangen zu gähnen, weil mir da irgendwie
75:05das Sauerstoff fehlt jedes Mal.
75:07Das kriegt da kein Bezug
75:09dazu, aber so Ausdauersport
75:11mache ich dann schon ganz gerne. Ja, so laufen
75:13frische Luft und so. Ja, viel Fahrrad fahren
75:15und so zeige ich. Du? Genau.
75:17Ich bin viel im Fitnessstudio,
75:19das so nach dem Arbeiten
75:21ist das genau das, was ich manchmal
75:23brauche. Man kann
75:25so Aggressionen
75:27kann man gut lassen, der Druck fällt
75:29ab.
75:33Komm mal, das war ja andersrum.
75:35Genau. Man kann viel,
75:37finde ich, Spannung dann
75:39ablassen, wenn man einmal so
75:41alles rausgelassen hat
75:43und sonst bin ich auch viel
75:45Fahrrad oder Wanderung
75:47unterwegs. Finde ich gut.
75:49Sollte man in seinen Leben, glaube ich, integrieren.
75:51Dann jetzt mal so zum Schluss. Was ist denn so
75:53der Ausblick von Hartreuth?
75:55Was habt ihr für Sachen in der Schublade?
75:57Was habt ihr für Ideen? Wie viele Länder
75:59wollt ihr noch erobern? Was ist das
76:01nächste Land, was nicht Deutsch spricht?
76:03Ja.
76:05Weil ihr habt ja das Potential
76:07zu expandieren in die ganze Welt.
76:09Ich meine, das ist eine mega geile Story,
76:11was ihr hier erzählt habt. Krasses Produkt.
76:13Wir sind Fans, kann man auf jeden Fall sagen.
76:15Geile Story erzählt.
76:17Dieses ganze Meckern und Schänen jetzt über die Politik
76:19und so. Wir haben da auch kein Bock mehr drauf.
76:21Wir wollen jetzt geile Leute kennenlernen
76:23und wir haben es geschafft. Wir haben geile Leute
76:25im Podcast gehabt, wieder dazu eine geile Story
76:27erzählen. Was sind die nächsten geilen Steps?
76:29Ja, wir geben
76:31es. Es gibt keinen Grund,
76:33was uns bremsen sollte.
76:35Wir werden, also unser Claim
76:37ist Entlastung für alle körperlich belastenden
76:39Tätigkeiten bei der Arbeit.
76:41Geil.
76:43Da kann man rechts und links schauen, da wird uns
76:45schon jeden Tag was Neues einfallen.
76:47Ja, im Endeffekt ist es
76:49weitere Vorgehen, uns
76:51weiter zu etablieren im Markt, das
76:53März in einem Standard zu machen.
76:55Es fangen jetzt auch die verschiedenen
76:57Begees an, das zu fördern. Es wird
76:59ein Thema Dachdecker, wollte ich noch
77:01ansprechen. Dachdecker,
77:03Absturzschutz, habe ich irgendwas mitbekommen,
77:05weil ich habe jetzt ein paar Dachdeckerkunden
77:07und bin sehr gut vernetzt in die Dachdecker-Szene
77:09und für die erzählt man, was für Mehrwerte
77:11ihr für Dachdecker hättet.
77:13Ja, also gut, der Mehrwert ist ja per se schon mal klar,
77:15also die ganzen Dachpfannen da hochwerfen.
77:17Die Idee ist ja...
77:19Ich habe auch Dach gearbeitet, das ist unfassbar.
77:21Ich habe immer
77:23im besten Fall so ein Aufzug,
77:25aber die Seite hinten am Garten
77:27da muss ich halt einfach komplett drüber
77:29arbeiten. Im Endeffekt muss ich den Leuten
77:31nicht erzählen. Ich glaube, die Statistik
77:33spricht für sich. Ich weiß nicht, wie viele
77:35Leute da Rücken Probleme haben, aber
77:37das ist glaube ich der größere Teil von
77:39denen, die gesund sind.
77:41Wie gesagt, Muffel vertreibt
77:43ja auch unser Produkt.
77:45Das kann man jetzt schon kaufen
77:47und in Zukunft gibt es noch eins,
77:49ein Exoskelett von uns, was man mit
77:51Absturzsicherung kombinieren kann.
77:53Mit dem Seil quasi?
77:55Du brauchst eine zertifizierte Absturzsicherung
77:57rein, die du im besten Fall schon hast
77:59und der Vorteil ist,
78:01du hast nach ein System in der Hand
78:03nicht zwei, was du übereinander ziehst,
78:05sondern es ist quasi einmal in eins reingebaut
78:07und dann hast du immer das gleiche in der Hand.
78:09Dann wird es eine Absturzsicherung auf einmal bequem
78:11und du hast
78:13kein Stress, mal sie anzuziehen
78:15und du hast zum ersten Mal
78:17einen Vorteil beim Tragen einer Absturzsicherung
78:19weil
78:21das entlastet dich jetzt einfach.
78:23Du hast den letzten Rückenschutz dabei.
78:25Wir haben kürzlich auf dieser großen Baustelle
78:27ein Dachdecker abgeschmiert,
78:29dem seine Karriere ist vorbei.
78:31Er hat es überlebt, soweit ich weiß.
78:33Also ich will jetzt allerdings Falsches sagen,
78:35so waren jetzt die Informationen,
78:37die ich da mitbekommen habe, aber berufsundfähig.
78:39Absturzsicherung?
78:41Ich glaube,
78:43eine Dachabschutzsicherung war da gewesen,
78:45aber ganz ungünstige Konstellation
78:47erst darunter geknallt, Krankenwagen
78:49sollte auch die Baustelle gesperrt werden erst,
78:51aber wir durften dann innen weitermachen.
78:53Aber diese Geschichten kennt man ja.
78:55Ich meine, da hängen Menschenleben dran,
78:57das ist ein Familienvater, der da vielleicht
78:59dann da im Rollstuhl sitzt und so.
79:01Also eigentlich gibt es ja,
79:03egal wie hoch der Preis ist, es ist es immer wert,
79:05da ein Fokus drauf zu legen für seine Mitarbeiter.
79:07Ja, das ist vielleicht so ein bisschen
79:09symptomatisch für das Thema.
79:11Also ich muss eine Absturzsicherung tragen,
79:13weil wir wissen, das ist mega sinnvoll
79:15für den einen Moment, wo du runterfliegst.
79:17Jetzt schreibt man das vor,
79:19aber meistens tun sie sich halt nirgendswo festmachen.
79:21Wir haben die Norm erfüllt,
79:23aber das Problem haben wir halt nicht gelöst.
79:25Und solche Problemen
79:27haben wir manchmal mit unserem
79:29Exoskelett im Alltag halt eben auch.
79:31Die Leute sind krank wegen Rücken,
79:33wir können es lösen, aber da müsste
79:35ich ja was anziehen.
79:37Also irgendwas muss ich halt dafür tun.
79:39Das haben wir beim Thema, der Chef muss
79:41eigentlich das kommunizieren,
79:43dass das anzuziehen ist.
79:45Ja, ich glaube, wir hatten ja mal drübergesprochen,
79:47was passiert eigentlich, wenn mein Azubi sagt,
79:49ich habe kein Bock, das zu tragen
79:51oder mein Mitarbeiter.
79:53Ich glaube, die einfache Antwort da drauf ist,
79:55es gibt halt Unternehmen, die führen
79:57und es gibt Unternehmen, die werden geführt.
79:59So muss ich glaube überlegen,
80:01was ist eigentlich mein Anspruch an meinen
80:03eigenes Unternehmen.
80:05Und wir haben große Industriebetriebe,
80:07die haben 20, 30 Stück zur Teile gekauft.
80:09Und da tragen es Leute,
80:11die sind super begeistert
80:13und es gibt manchmal Leute, die haben kein Bock drauf.
80:15Ja, die hatten jetzt einfach kein Bock.
80:17Die haben jetzt aber alle Rücken
80:19und fünf von denen sind jetzt auch
80:21Langzeitkrank wegen Rücken Probleme.
80:23Und da muss man sich schon irgendwie überlegen,
80:25okay, was akzeptiere ich eigentlich
80:27in meinem Unternehmen?
80:29Das gehört zur Firmenphilosophie
80:31oder zur Firmenstruktur,
80:33fest in einem Arbeitsvertrag einfach verankert drin.
80:35So wie Sicherheit schon.
80:37Wie oder Schützbrillen.
80:39Genau.
80:41Und zudem werden halt in der Zukunft,
80:43bei den Leuten, die es tragen,
80:45Unternehmen merken,
80:47okay, das ist jetzt keine einschränkende Tätigmaßnahme.
80:49Das einfach, du ziehst an,
80:51das Ding wiegt ein bisschen mehr wie ein Kilo
80:53und let's go.
80:55Und alle Vivächen, die da kommen,
80:57ich habe was an und ich muss tragen,
80:59bla bla, das muss man halt irgendwann
81:01mit der Zeit mal ausmerzen.
81:03So, Start-Sicherheitsschuhe,
81:05die Leute konnten auch nicht laufen,
81:07auf einmal mit Sicherheitsschuhe.
81:09Heute hat man die Dinger im Büro an.
81:11Ich meine, keiner hinterfragt beim Motorrad fahren,
81:13wieso soll ich eigentlich ein Helm aufziehen?
81:15Habe ich gar keinen Bock drauf, ich mag das,
81:17wenn meine Haare durch den Wind wehen.
81:19Es gibt heute noch Leute, die ohne Anschlag
81:21gut fahren, weil sie denken, das schränkt sie eigentlich.
81:23Man muss halt auch einfach an die geistige Gesundheit
81:25irgendwie lassen.
81:27Es gibt ja so ein paar Marketingzahlen
81:29von euch auf der Webster,
81:31wie so ein so viel Prozent Entlastung
81:33oder weniger Ermüdung.
81:35Können die noch mal ganz kurz präsentieren,
81:37weil ich habe es ja gerade nicht mehr auswendig im Kopf.
81:39Ich bin in anderen Studien auch so gemessen.
81:41Wir haben bis zu 30 Prozent
81:43der Entlastung im Rücken beim Beugen.
81:45Wir korrigieren die Rücknehaltung
81:4737 Prozent.
81:49Das haben wir mit so einem Motion Capturing System,
81:51das haben wir mit der Hochschule in Offenburg gemacht.
81:53Heißt, du hebst mit einem geraderen Rücken.
81:55Und dann haben wir auch
81:57eine geringere Ermüdung
81:59der Muskulatur, die wir teilen
82:01der Muskulatur um 86 Prozent
82:03reduzieren.
82:05Was heißt das? Du bist einfach deutlich fitter,
82:07weil du nach Hause gehst.
82:09Und für Unternehmen natürlich super
82:11der Game Changer. Die Leute sind auch
82:13deutlich fitter, wenn sie am nächsten Tag kommen.
82:15Und können noch mal ins Fitnessstudio gehen
82:17nach der Arbeit vielleicht, was ja auch wieder mit ist.
82:19Oder mit den Kindern spielen und du liegst eben nicht da
82:21und dann wohnen wir mit dir Fußball spielen
82:23und du bist fertig fertig.
82:25Ja, das kann man natürlich emotional
82:27in alle Richtungen aufladen,
82:29aber am Ende ist es halt schon genauso.
82:31Eigentlich befähigen wir Leute,
82:33was für ihren Körper noch tun zu können.
82:35X, Y, das sagt man den Leuten, hey,
82:37wenn ihr ein Thema mit dem Rücken habt,
82:39dann müsst ihr mal ins Fitness und macht mal was für einen Rücken.
82:41Aber einer, der halt auf der Baustelle 4 Tonnen
82:43gehoben hat oder einer in der Logistik
82:45der 40 Tonnen bewegt hat,
82:47der braucht nicht ins Fitness,
82:49dann muss zwei Tage so verliegen.
82:51Ja, und die Effizienz auf der Baustelle,
82:53wenn du früher Putzsäcke und ich bin
82:55ausgebildet der Mala- und Lakerer,
82:57ich habe in verputzerfirmen gearbeitet
82:59und da hast du aus dem Rücken raus
83:01ein Putzsack hochgehoben,
83:03du sollst deinen Rücken gerade halten.
83:05Keiner macht das auf der Baustelle.
83:07Vor allen Dingen die jungen Leute nicht.
83:09Keiner macht diese Bewegung wie beim
83:11rumänischen Kreuzheben.
83:13Ich meine, zwei Kinder hier zum Urlaub 1 und 3,
83:15die wiegen ja beide über 10 Kilo,
83:1713, 14 Kilo, wiegen die beide.
83:19Die habe ich ja auch jedes Mal da rumschrieben gehoben.
83:21Ich würde es aber auch nicht
83:23im Exoskelett anziehen.
83:25Aber es sind schon Bewegungen,
83:27wo man dann einfach merkt,
83:29dass der Rücken dann nach fünf Tagen
83:31kommt.
83:33Das macht schon mal auch was mit einem.
83:35Bei dir war der Urlaub anstrengend,
83:37aber das haben halt Leute quasi jeden Tag.
83:39Der Job ändert sich nicht.
83:41Wenn du in der Logistik arbeitest,
83:43dann passiert das nächste Woche kein Wunder.
83:45Der wird nicht anders.
83:47Das Zeug wird entweder schwerer
83:49oder du musst mehr geben.
83:51Du hast die Nacht ja angesprochen.
83:53Ich kenne das auch mit passiven Rückenproblemen.
83:55Ich hatte oft in meinem Leben Rückenschmerzen
83:57von der Baustelle, vom Arbeiten,
83:59alles tut dir weh.
84:01Du weißt nicht, wie du liegen solltest.
84:03Du bist irgendwie in deiner Kaltschweiß-Fütze
84:05bis zum nächsten Tag komplett geredet.
84:07Wir haben ja viele Kunden
84:09und die Leute, die dort arbeiten,
84:11da haben wir ja immer persönliche
84:13Stories dann auch.
84:15Und dann gibt es Leute, die sagen,
84:17um hier zu arbeiten,
84:19esse ich am Tag so vier bis fünf Ibos.
84:21Wurstbauer kenne ich auch die Wurstbauer.
84:23Das ist so der Dailyablauf.
84:25Wenn so eine Person nach zwei Wochen
84:27von uns sagt, hey, das mit den Ibos
84:29habe ich jetzt weggelassen,
84:31braucht sie gar nicht mehr.
84:33Iboprofen zerlegt ihr komplett deinen Magen.
84:35Ja, unabhängig davon.
84:37Auch dass die Grundsituation einfach schlecht ist.
84:39Also wenn du sagst, du brauchst ein Schmerzmittel
84:41um arbeiten zu können,
84:43dann muss man das generell von mir hinterfragen.
84:45Ich kenne kein Gerüstbauer,
84:47der bis zu seiner Rente gearbeitet hat.
84:49Kein. Ich kenne viele Gerüstbauer.
84:51Ich kenne ganz viele, die sind so in meinem Alter.
84:53Die können genau ohne diese sechs Iboprofen
84:55und kommen gar nicht klar.
84:57Weil die von unten, ich habe jetzt ein Taubenproblem gehabt.
84:59Vor einer Woche habe ich meinen Gerüstbauer angerufen
85:01und habe gesagt, bevor ich jetzt hier komplett ausflippt,
85:03weil die unter meiner Photovoltaikanlage sitzen,
85:05bitte liefer mir Samstag ein Gerüst, schick mir zwei Jungs.
85:07Schick mir dann die Rechnung einfach privat zu.
85:09Ich möchte jetzt sagen,
85:11ein Dachfang Gerüst habe ich glätter aufs Dachmacht.
85:13Das ist alles zu ... hey, das sind Maschinen.
85:15Die waren noch relativ jung.
85:17Aber diese Rahmen, ich meine, mittlerweile hast du keinen Stahl,
85:19hast Alo von hoch, runter und hier und hopp.
85:21Und dann, das ist eine Geschlepperei vor dem Herrn.
85:23Ist der Gerüstbauer eure Zielgruppe?
85:25Auch, ja.
85:27Der Dach, glaube ich, ist einer der größten Impact,
85:29ist da dieses Exoskelett.
85:31Aber du bräuchtest halt immer noch was,
85:33was so ein bisschen dieses Überkopf mit deiner Schulter regelt.
85:35Ja, also wir haben auch viele Umzugsunternehmen,
85:37die es einsetzen.
85:39Das ist halt immer die Frage,
85:41wie es eigentlich so die Strukturen,
85:43wer arbeitet dort.
85:45Umzugsunternehmen sind ja auch viele so Überlebenskünstler
85:47am Start in der Branche,
85:49da gibt es aber auch große Unternehmen.
85:51Es geht einfach ran.
85:53Also das hat einfach zunehmend ein strategisches Tool
85:55und zunehmend auch zu einem
85:57Standardsicherheitstool
85:59für die Tätigkeiten.
86:01Und derjenige, der halt das heute verstanden hat
86:03und es einsetzt,
86:05der wird morgen sehr stark davon profitieren.
86:07Unternehmen und Leute, die sagen,
86:09das brauche ich nicht,
86:11weil wir haben das schon immer so gemacht,
86:13die werden halt auch in 10 Jahren noch das so machen
86:15oder halt nicht mehr,
86:17weil die wird es dann halt vielleicht auch gar nicht mehr geben,
86:19neue Leute haben einfach weniger Bock
86:21so was zu machen.
86:23Und irgendwas muss sie halt überlegen.
86:25Wir Rücksbauer,
86:27wir haben oft in Industrieleiten
86:29oder so sagen, die Leute sind mal hier alt,
86:31noch 2 Jahre bin ich eh in Rente.
86:33Ja, aber also wir stehen in Rente
86:35auf den Sofa vorbringen oder was stopp machen.
86:37Und das sind am Ende irgendwie immer
86:39so ganz minimale Knackpunkte,
86:41wo die Leute überzeugen muss
86:43und dann irgendwann verstehen sie so.
86:45Also es ist halt nicht cool
86:47da heim zu liegen.
86:49Und man sollte glaube ich das Leben auch nicht akzeptieren,
86:51dass man sagt, das ist normal.
86:53Du gehst zu der Arbeit,
86:55um zu arbeiten, um Geld zu verdienen.
86:57Und das dann aber auch ausgeben zu können
86:59in der guten Zeit.
87:01Und daheim soll das halt einfach gesund sein.
87:03Wenn die Tätigkeit halt so beiträgt,
87:05dass dein Gesundheitszustand halt immer schlechter ist,
87:07sonst hat man irgendwann Versicht,
87:09ihn jetzt sehr tief ergreifen,
87:11das sage ich, wir einfach lösen.
87:13Und ich glaube, die Zeit ist einfach vorbei.
87:15Wir sind cool, weil wir uns körperlich kaputt machen.
87:17Die gibt es einfach nicht mehr.
87:19Das war auch glaube ich früher so.
87:21Und es ist ja auch gut, dass es nicht mehr so der Weib ist.
87:23Und ich glaube, was halt einfach das Thema
87:25Gesundheit in den Vordergrund richtet,
87:27und sagt, hey, also wir können
87:29bei der Arbeit als Machern,
87:31aber daheim soll ich vielleicht mein Leben
87:33noch ein bisschen genießen.
87:35Weil Alltag ist irgendwie stressig genug.
87:37Also heute ganz nach dem Motto,
87:39tour gutes und sprich da drüber.
87:41Was habt ihr jetzt bei sehr, sehr gut gemacht?
87:43Das ist ein Unternehmer,
87:45also ein toller Laden.
87:47Ich könnte mir vorstellen,
87:49dass der Beginn einer großartigen Freundschaft,
87:51das besprechen wir aber jetzt noch beim Mittagessen.
87:53Also wir können nur sagen, vielen, vielen Dank.
87:55Wir verlinken natürlich alles über Hartrios
87:57in den Show Notes dann.
87:59Und ja, wenn an unsere Höhrenden,
88:01wenn ihr Fragen dazu habt, meldet euch gerne bei uns
88:03oder direkt bei Hartrios.
88:05Wir stehen für Fragen da auf jeden Fall zur Verfügung.
88:07Und an der Akademie hier
88:09sorge ich dafür, dass immer so ein Exoskelett hier liegt,
88:11nämlich hoch und runter.
88:13Ja, und an die fugenlosen Hip-Hopper auch noch,
88:15wie der Jürgen Bessler immer sagt,
88:17die Hip-Hopper der Handwerk-Szene, die Fugenlose,
88:19Leute, ich mach mit Renovokonzept
88:21und mit meinem Team machen wir jetzt mal den Härtetest
88:23bei einem fugenlosen Boden
88:25und werden dann auch mal so den Erfahrungsbericht
88:27dann euch weitergeben.
88:29Mit der Weiterstimmung auf den ein oder anderen
88:31Social-Media-Kanal mitbekommen.
88:33Also vielen, vielen Dank an euch beide,
88:35sehr, sehr sympathisch, coole Typen.
88:37Ich freue mich jetzt aufs Mittagessen
88:39und bis zum nächsten Mal.
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